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	<title>Gebärmutterhalskrebs</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
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	<title>Gebärmutterhalskrebs</title>
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		<title>Krankenkassen bieten Angebote zur Früherkennung für Frauen an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 15:12:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um Erkrankungen so früh wie möglich entdecken zu können, gibt es für Frauen verschiedene Untersuchungen zur Früherkennung. Eine frühe Erkennung kann bei bestimmten Erkrankungen die Chancen erhöhen, sie erfolgreich behandeln zu können. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(akz-o) Eine frühe Erkennung kann bei bestimmten Erkrankungen die Chancen erhöhen, sie erfolgreich behandeln zu können. „Doch nicht immer macht sich eine Krankheit im Anfangsstadium durch Beschwerden bemerkbar, die den Patienten direkt zum Arzt führen“, sagt Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Um Erkrankungen dennoch so früh wie möglich entdecken zu können, gibt es für Frauen verschiedene Untersuchungen zur Früherkennung. Der Arzt erklärt, welche von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nur für Frauen</h2>
<figure id="attachment_10519" aria-describedby="caption-attachment-10519" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-10519" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/03/2018-03-12-Frueherkennung-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/03/2018-03-12-Frueherkennung-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/03/2018-03-12-Frueherkennung-600x400.jpg 600w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/03/2018-03-12-Frueherkennung.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-10519" class="wp-caption-text">Foto: M_a_y_a/gettyimages.de/akz-o</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Zu den Früherkennungsuntersuchungen, die sich nur an Frauen richten, gehört ein Urintest auf Chlamydien, der bis zum Ende des 25. Lebensjahres jährlich in Anspruch genommen werden kann. „Die Bakterien können beim Geschlechtsverkehr übertragen werden und zu Schwangerschaftskomplikationen und Unfruchtbarkeit führen“, erklärt Dr. Schenkel. Ab dem Alter von 20 Jahren kann jährlich die Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs wahrgenommen werden. „Neben anderen Untersuchungen unternimmt der Gynäkologe einen Zellabstrich am Gebärmutterhals.“<br />
Um Brustkrebs früh entdecken zu können, können Frauen ab 30 Jahren eine jährliche Tastuntersuchung beim Gynäkologen in Anspruch nehmen. Beim Mammografie-Screening werden Röntgenaufnahmen der Brüste bewertet – gesetzlich Versicherte im Alter von 50 bis 69 können dies alle zwei Jahre in Anspruch nehmen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Check-up ab 35 Jahren</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Großteil des Angebots zur Früherkennung richtet sich sowohl an Frauen als auch an Männer. Ab dem Alter von 35 Jahren gehört dazu alle zwei Jahre eine Untersuchung auf Hautkrebs. Auch der Gesundheits-Check-Up kann ab diesem Alter alle zwei Jahre durchgeführt werden. „Der Hausarzt kann anhand verschiedener Untersuchungen zum Beispiel einen Diabetes, Erkrankungen der Nieren oder des Herz-Kreislauf-Systems feststellen“, sagt Dr. Schenkel. Sie haben Fragen zum Thema Früherkennungsuntersuchung? Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät Sie neutral und kostenfrei unter der Nummer 0800/011 77 22. Weitere Informationen unter www.patientenberatung.de.</p>
<p>Zur Früherkennung von Darmkrebs können gesetzlich Versicherte zwischen 50 und 54 Jahren einmal pro Jahr eine Stuhlprobe auf nicht mit dem Auge sichtbares Blut untersuchen lassen –dieses kann auf einen Tumor im Darm hindeuten. Eine Darmspiegelung (Koloskopie) dürfen Männer und Frauen ab 55 Jahren in Anspruch nehmen. „Ist die Untersuchung unauffällig, kann eine zweite Untersuchung nach einem Abstand von mindestens zehn Jahren in Anspruch genommen werden.“ Alternativ zur Spiegelung kann ab dem Alter von 55 Jahren alle zwei Jahre der Test auf verborgenes Blut im Stuhl genutzt werden.</p>
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		<title>Gebärmutterhalskrebs: Wer impft, beugt vor</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/gebaermutterhalskrebs-wer-impft-beugt-vor.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2013 14:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärmutterhalskrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalwarzen]]></category>
		<category><![CDATA[gynäkologische Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[HPV]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung gegen HP-Viren]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgesundheitsuntersuchung J1]]></category>
		<category><![CDATA[Krebserkrankungen im Genitalbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Krebserkrankungen im Kopf-Halsbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsfrüherkennungsuntersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Thrombosen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge beim Frauenarzt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frauen, die an Gebärmutterhalskrebs erkranken, sind oft bereits in ihrer Jugend von den Auslösern infiziert worden: Humane Papillomviren, kurz HPV, können viele verschiedene Erkrankungen verursachen. Erwiesen ist, dass Infektionen mit bestimmten HPV-Typen für die Entstehung von Krebserkrankungen und deren Vorstufen am Gebärmutterhals, der Scheide, des äußeren weiblichen und männlichen Genitalbereichs verantwortlich sind, erklärt Professorin Dr. med. Monika Hampl. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen, die an Gebärmutterhalskrebs erkranken, sind oft bereits in ihrer Jugend von den Auslösern infiziert worden: Humane Papillomviren, kurz HPV, können viele verschiedene Erkrankungen verursachen. Erwiesen ist, dass Infektionen mit bestimmten HPV-Typen für die Entstehung von Krebserkrankungen und deren Vorstufen am Gebärmutterhals, der Scheide, des äußeren weiblichen und männlichen Genitalbereichs verantwortlich sind, erklärt Professorin Dr. med. Monika Hampl. Die Expertin ist leitende Oberärztin der Frauenklinik am Universitätsklinikum Düsseldorf sowie unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Arbeitsgemeinschaft für Infektionen und Infektionsimmunologie in der Gynäkologie und Geburtshilfe (AGI) sowie der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/07/45561pk_bild1_Foto_djd_Sanofi.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1589" alt="deutsche journalisten dienste Bild: 68638" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/07/45561pk_bild1_Foto_djd_Sanofi.jpg" width="600" height="400" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/07/45561pk_bild1_Foto_djd_Sanofi.jpg 600w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/07/45561pk_bild1_Foto_djd_Sanofi-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Um einen effektiven Schutz vor Erkrankungen, die durch bestimmte HP-Viren verursacht werden, zu bieten, sollte die Impfung früh erfolgen. Konkret heißt das, vor den ersten sexuellen Erfahrungen. Jedoch macht die Impfung auch bei Frauen Sinn, die schon Geschlechtsverkehr hatten.</em></strong><br />
<strong><em>Foto: djd/Sanofi</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kondome schützen nicht ausreichend</p>
<p>Übertragen werden die HP-Viren durch Haut- bzw. Schleimhautkontakt beim Petting oder beim Geschlechtsverkehr. Selbst Safer Sex mithilfe von Kondomen bietet keinen ausreichenden Schutz. Bei konsequenter Verwendung können Kondome zwar die Ansteckungsgefahr mit HPV verringern, aber nicht vollständig verhindern, sagt Dr. med. Ina Ilkhanipur, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe in Gernsbach sowie Expertin für Kinder- und Jugendgynäkologie. Sie rät ausdrücklich zur Impfung gegen bestimmte HP-Viren. Es gibt zwei Impfstoffe zum Schutz vor den HPV-Typen 16 und 18. Diese Hochrisiko-HPV-Typen sind für rund 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Laut Aussage der Medizinerin gehören die HPV-Impfstoffe zu den am besten erforschten hinsichtlich der Wirksamkeit und Verträglichkeit. Die hohe Wirksamkeit der Impfstoffe in der Verhinderung von HPV 16- und 18-bedingten Gebärmutterhalskrebsvorstufen und die gute Verträglichkeit der Impfstoffe sind nach Worten von Professorin Hampl ausschlaggebend für die offizielle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Sie empfiehlt eine generelle Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV-Typen 16, 18) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.</p>
<p>Sehr gutes Sicherheitsprofil</p>
<p>Weltweit wurden bisher über 100 Millionen Impfdosen ausgeliefert. Und eine umfangreiche Datenauswertung einer US-amerikanischen Krankenkasse bestätigt das sehr gute Sicherheitsprofil: Bei ca. 190.000 geimpften Mädchen wurden keine gravierenden Nebenwirkungen wie Autoimmunerkrankungen oder venöse Thrombosen im Zusammenhang mit der Impfung gegen bestimmte HPV-Typen beobachtet. Hinzu kommt, dass einer der beiden verfügbaren HPV-Impfstoffe auch Genitalwarzen vorbeugen kann. Solche stecknadelkopfgroßen, weißlichen oder rötlichen bis schwarzen Knötchen im weiblichen und männlichen Intimbereich werden ebenfalls durch eine Infektion mit bestimmten Humanen Papillomviren verursacht.</p>
<p>Effektiver Schutz vor Erkrankungen</p>
<p>Eine gute Gelegenheit, um Jugendliche gegen bestimmte HP-Viren zu impfen, ist die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 beim Kinder- und Jugendarzt oder Hausarzt. Diese wird für Mädchen und Jungen zwischen 12 und 14 Jahren kostenlos angeboten, erläutert Dr. med. Burkhard Ruppert, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Berlin und Impf-Experte. Aber auch der erste Besuch beim Frauenarzt bietet sich an, um über die HPV-Impfung zu sprechen. Um einen effektiven Schutz vor Erkrankungen, die durch bestimmte HP-Viren verursacht werden, zu bieten, sollte die Impfung früh erfolgen. Konkret heißt das, vor den ersten sexuellen Erfahrungen. Denn der Effekt der Impfung ist am größten, wenn die Mädchen noch nicht mit HPV in Kontakt gekommen sind. Jedoch macht die Impfung auch bei Frauen Sinn, die schon Geschlechtsverkehr hatten: Das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass sich diese Frauen sofort mit den Viren anstecken. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass sie sich bereits mit allen HPV-Typen infiziert haben, vor denen die Impfung schützen kann, führt Professorin Monika Hampl aus. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Impfkosten für Mädchen von 12 bis 17 Jahren. Viele Kassen erstatten laut Hampl die Kosten sogar für die HPV-Impfung bis zum 27. Geburtstag  Nachfragen lohnt sich also.</p>
<p>Auch für Jungen empfohlen</p>
<p>Weil auch Jungen sich mit HPV anstecken und die HP-Viren übertragen können, befürwortet die Impfkommission aus Sachsen (SIKO) seit Anfang 2013 ebenso die HPV-Impfung gegen bestimmte HPV-Typen für Jungen, bevorzugt im Alter von 12 bis 17 Jahren. Zunehmende Krebserkrankungen im Kopf-Halsbereich, Krebserkrankungen im Genitalbereich und ebenfalls HPV-bedingte Genitalwarzen treten auch bei Männern auf. Da nur rund 40 Prozent der Mädchen in Deutschland geimpft sind, ist ein Bevölkerungsschutz nicht zu erwarten. Es ist daher ethisch kaum zu vertreten, warum Jungen bzw. Männer von einer Impfung ausgeschlossen werden, die nachweisbar auch bei ihnen wirksam und sicher ist, betont Dr. med. Burkhard Ruppert. Er weist darauf hin, dass die Impfung über Jahre hinweg wirkt: Zwei große Nachbeobachtungsuntersuchungen belegen, dass die HPV-Impfung gegen bestimmte HPV-Typen einen lang anhaltenden Impfschutz bietet. Dennoch ersetze die HPV-Impfung nicht die regelmäßige Vorsorge beim Frauenarzt, wie Professorin Hampl erläutert: Da die Impfung nicht vor allen HPV-Typen schützen kann, bleibt die regelmäßige Teilnahme an den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen beim Gynäkologen wichtig.</p>
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