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	<title>Brustkrebsrisiko</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
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		<title>Brustkrebsrisiko verringern – testen lassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 11:03:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Siegen - „Frauen, in deren engerem Familienkreis Brust- oder Eierstockkrebs aufgetreten ist, sollten einen genetischen Test durchführen lassen, um ihr eigenes Risiko besser einschätzen zu können.“ So lautete die Kernbotschaft von Dr. Volker Müller, Chefarzt der Gynäkologie und gynäkologischen Onkologie vom Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Siegen</strong> &#8211; „Frauen, in deren engerem Familienkreis Brust- oder Eierstockkrebs aufgetreten ist, sollten einen genetischen Test durchführen lassen, um ihr eigenes Risiko besser einschätzen zu können.“ So lautete die Kernbotschaft von Dr. Volker Müller, Chefarzt der Gynäkologie und gynäkologischen Onkologie vom Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, der beim Siegener Forum Gesundheit in der Cafeteria über familiären Brust- und Eierstockkrebs referierte.</p>
<figure id="attachment_9859" aria-describedby="caption-attachment-9859" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-9859" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2017/02/Brustkrebsrisiko-verringern-–-testen-lassen.jpg" alt="" width="600" height="402" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2017/02/Brustkrebsrisiko-verringern-–-testen-lassen.jpg 600w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2017/02/Brustkrebsrisiko-verringern-–-testen-lassen-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-9859" class="wp-caption-text">Quelle: diakonie-sw</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Der Körper besteht aus vielen verschiedenen Zelltypen. Normalerweise teilen/erneuern sich Zellen nur dann, wenn dies für den Körper notwendig ist. Teilen sie sich jedoch unkontrolliert, bildet sich Gewebe übermäßig neu. Folglich entsteht eine Geschwulst, ein sogenannter Tumor, der gut- oder bösartig sein kann. Unter Brustkrebs (Mammakarzinom) wird ein bösartiger Tumor der Brust verstanden. Die Krankheitsursache: ein mutierter Abschnitt auf der DNA (Träger der Erbinformation im Körper). Die Gene BRCA 1 oder BRCA 2 (Breast cancer, zu Deutsch: Brustkrebs) können dabei verändert sein. Beide sind an DNA-Reparaturmechanismen beteiligt und gehören zu den Tumorunterdürckergenen. „Von den rund 70 000 Frauen, die in Deutschland jährlich neu an Brustkrebs erkranken, tragen etwa fünf bis zehn Prozent diesen Gendefekt in sich“, sagte Müller. Betroffene haben dann ein Risiko von rund 80 Prozent an Brustkrebs zu erkranken, das Risiko für Eierstockkrebs liegt bei etwa 60 Prozent. Wichtig dabei: auch Männer können von Brustkrebs betroffen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommt Brust- oder Eierstockkrebs in Familien gehäuft vor, wird die Krankheit in der Hälfte der Fälle an die Nachkommen weitergegeben. Mit einem Gentest können Wege zur Früherkennung eingeschlagen werden. Um dabei die höchste Aussagekraft zu erhalten, sollte zunächst eine schon an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankte Frau aus der Familie durch eine Blutentnahme untersucht werden. So kann festgestellt werden, ob veränderte BRCA-Gene für die Krankheiten ursächlich sind. Wird beim Nachkommen ein erhöhtes Risiko festgestellt, gibt es verschiedene Optionen. Mit Früherkennungsmaßnahmen wird das eventuelle Auftreten eines Brust- oder Eierstocktumors regelmäßig kontrolliert. Gestaffelt nach Alter dienen dafür ein Ultraschall, eine Röntgenkontrolle (Mammographie) und eine Magnetresonanztomographie (MRT). Wer seine Gefahr so gering wie möglich halten möchte, kann sich vorsorglich die Brüste und Eierstöcke entfernen lassen. Da es für Eierstockkrebs keine Früherkennungsmethoden gibt, wird Frauen mit veränderten BRCA-Genen empfohlen, die Eierstöcke und Eileiter um das 40. Lebensjahr, nach abgeschlossener Familienplanung, herausnehmen zu lassen. „Die Brustamputation senkt das Krebsrisiko um 95 Prozent, wer sich beide Eierstöcke entfernen lässt, verringert die Gefahr für Eierstockkrebs um 96 Prozent“, erklärte der Chefarzt. Hollywoodstar Angelina Jolie ging diesen Schritt und ließ sich 2013 die Brüste abnehmen, später auch die Eierstöcke entfernen. Denn ihre Großmutter, Tante und Mutter waren an Krebs gestorben.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einer vorsorglichen Brustentnahme entfernen Spezialisten die Drüse, in der Krebs entstehen kann. Die Brust­warze und die Haut über dem Drüsenkörper bleiben erhalten. Meist wird die Brust gleich nach der Entnahme wieder aufgebaut. Müller erklärte, dass dabei das Material individuell ausgewählt werde. Bei Implantaten wird ein Sili­konkissen über oder unter die Brust­muskeln gesetzt. Mit körpereigenem Gewebe der Patientinnen lassen sich Brüste aus Bauch, Rücken oder Beinen rekon­struieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Derzeit übernehmen die meisten gesetzlichen und privaten Krankenkassen einen Gentest auf Mutationen in den BRCA-Genen. Dabei erfolgt auch eine genetische und gynäkologische Beratung. „In Deutsch­land gibt es 15 Zentren, bei denen sich Frauen beraten und testen lassen können“, so der Gynäkologe. Die normale Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20 Jahren zahlen Krankenkassen einmal jährlich.</p>
<p><em>Quelle: diakonie-sw</em></p>
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		<title>Wege durch die Wechseljahre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2014 10:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebsrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewallungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hormontherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[sinkender Östrogenspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[transdermale Östrogen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine bleibt verschont: In die Wechseljahre kommt jede Frau irgendwann. Die meisten gehen daher ganz pragmatisch mit dem Klimakterium um - und begegnen etwaigen Beschwerden mit Sport, Yoga, bewussterer Ernährung und einer gelassenen Einstellung. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Keine bleibt verschont: In die Wechseljahre kommt jede Frau irgendwann. Die meisten gehen daher ganz pragmatisch mit dem Klimakterium um &#8211; und begegnen etwaigen Beschwerden mit Sport, Yoga, bewussterer Ernährung und einer gelassenen Einstellung. Schwieriger wird es, wenn Begleiterscheinungen so stark ausgeprägt sind, dass Lebensfreude und Leistungskraft eingeschränkt werden. Das ist bei schätzungsweise einem Drittel der Frauen der Fall. Sie leiden vor allem unter:</p>
<p>&#8211; seelischen Verstimmungen<br />
&#8211; Hitzewallungen<br />
&#8211; Schlafproblemen<br />
&#8211; dünner und trockener werdender Haut im Scheidenbereich</p>
<p>Wenn die Beschwerden besonders ausgeprägt sind oder das Klimakterium sehr früh einsetzt, ist eine Hormontherapie zum Ausgleich des sinkenden Östrogenspiegels nicht selten sinnvoll &#8211; etwa, um das Risiko für Knochenschwund zu senken. Dazu stehen heute moderne, individuelle und sanftere Methoden zur Verfügung. So kann aufgrund der unterschiedlichen Darreichungsformen von Pflastern über Tabletten bis zu Gelen die Behandlung (hormontherapie-wechseljahre.de) ganz differenziert auf die Bedürfnisse der jeweiligen Frau abgestimmt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2188" aria-describedby="caption-attachment-2188" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/06/48752_bild1_Foto_djd_Gynokadin_M_Gracia.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2188" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/06/48752_bild1_Foto_djd_Gynokadin_M_Gracia-300x200.jpg" alt="Schätzungsweise ein Drittel aller Frauen leidet unter starken Wechseljahresbeschwerden. Dann kann eine Hormontherapie sinnvoll sein. Foto: djd/Gynokadin/M. Gracia" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/06/48752_bild1_Foto_djd_Gynokadin_M_Gracia-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/06/48752_bild1_Foto_djd_Gynokadin_M_Gracia.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2188" class="wp-caption-text">Schätzungsweise ein Drittel aller Frauen leidet unter starken Wechseljahresbeschwerden. Dann kann eine Hormontherapie sinnvoll sein.<br />Foto: djd/Gynokadin/M. Gracia</figcaption></figure>
<p><strong>Hormontherapie mit Plan</strong></p>
<p>Wenn eine Behandlung mit Hormonen in Betracht gezogen wird, sollte Schritt für Schritt vorgegangen werden:</p>
<p>1. ärztliche Beratung<br />
2. Untersuchung<br />
3. Festlegung der Behandlung</p>
<p>Das vertrauliche Gespräch mit dem Gynäkologen ist die erste Voraussetzung. Dazu gehört auch die Erfassung der bisherigen Krankengeschichte der Frau und der genetischen Vorbelastungen. Die folgende Untersuchung mit Ultraschall und Mammografie dient dazu, Krankheiten weitestgehend auszuschließen. Am Ende beschließen Arzt und Patientin gemeinsam die geeignete Therapieform und den Zeitpunkt des Beginns. Die Darreichung von Östrogen über die Haut (transdermal), wie zum Beispiel mit Gynokadin Dosiergel, ist dabei in den häufigsten Fällen vorzuziehen, da sie laut aktuellen Untersuchungen kein erhöhtes Thromboserisiko beinhaltet. Außerdem lässt sich mit Gelen in Abstimmung mit dem Arzt individueller dosieren und somit die niedrigst mögliche Dosierung ermitteln. Das transdermale Östrogen gelangt über winzige Gefäße direkt in den Blutkreislauf. Dagegen müssen Hormone, die als Tabletten eingenommen werden, erst den Weg über die Leber nehmen.</p>
<p><strong>Natürliche Hormone verwenden</strong></p>
<p>Zusätzlich zum Östrogen bekommen Frauen mit vorhandenem Uterus im Rahmen einer Hormontherapie immer auch ein Gestagen verschrieben. Das schützt die Gebärmutter vor Wucherungen. Hier ist natürliches Progesteron bezüglich der Verträglichkeit und Nebenwirkungen im Vorteil gegenüber synthetischen Gestagenen. So konnte in aktuellen Studien kein erhöhtes Brustkrebsrisiko beobachtet werden.</p>
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