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	<title>Pilzerkrankungen</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
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		<title>Waschen wir uns krank?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2015 11:02:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Austrocknungsekzeme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht, wenn wir es richtig machen: Regelmäßig, aber nicht zu oft den Körper reinigen und dabei die zum Hauttyp passenden Mittel benutzen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div><b>Ein sauberer Mensch wird selten krank &#8211; aber allzu viel Sauberkeit ist auch wieder ungesund. Zu häufiges Waschen, zu aggressive Waschmittel oder Desinfektionssprays machen uns eher krank als gesund. Frauen, die bis zu achtmal am Tag duschen, Männer, die aus Angst vor Ansteckung nur mit Mundschutz das Haus verlassen, und Mütter, die ihre Babys täglich mit Desinfektionsmitteln abspülen: Das sind Auswüchse eines übertriebenen Sauberkeitswahns.</b></div>
<p>Nicht ganz unschuldig daran sind Werbekampagnen von Kosmetikherstellern. So wurde den Menschen eingebläut, dass Hauttalg grundsätzlich übel riechend und schädlich sei und durch Cremes oder Lotions ersetzt werden müsse. Dabei ist der Talg wichtig für Schutz und Pflege der Haut &#8211; Lotions, die viele Chemikalien enthalten, können ihn nicht ersetzen, aber sie können Allergien auslösen. Ähnliches gilt für den Schweiß, der für die Wärmeregulation des Körpers wichtig ist. Erst wenn er durch Bakterien zersetzt wird, bildet sich Körpergeruch.</p>
<div>
<figure id="attachment_3592" aria-describedby="caption-attachment-3592" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/01/3026.jpg"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3592" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/01/3026-150x150.jpg" alt="Ein sauberer Mensch wird selten krank - aber allzu viel Sauberkeit ist auch wieder ungesund. Zu häufiges Waschen, zu aggressive Waschmittel oder Desinfektionssprays machen uns eher krank als gesund. Foto: obx-medizindirekt" width="150" height="150" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/01/3026-150x150.jpg 150w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/01/3026-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3592" class="wp-caption-text">Ein sauberer Mensch wird selten krank &#8211; aber allzu viel Sauberkeit ist auch wieder ungesund. Zu häufiges Waschen, zu aggressive Waschmittel oder Desinfektionssprays machen uns eher krank als gesund. Foto: obx-medizindirekt</figcaption></figure>
<p>Deshalb ist eine regelmäßige, aber richtige und nicht übertriebene Körperhygiene der goldene Mittelweg. Die Hautreinigung sollte eine möglichst geringe Entfettung, Austrocknung und Reizung der Haut bewirken. &#8222;Nicht geeignet sind gewöhnliche, handelsüblich parfümierte Seifen und Syndets&#8220;, erklären Experten der Universitäts-Hautklinik Bochum. &#8222;Insbesondere Tenside in flüssiger Form sind zu vermeiden. Schädlich ist langes, schaumiges Abseifen, denn es führt zu massiver Entfettung.&#8220;</p>
<p>Besser seien feste Seifen und Syndets mit einem pH-Wert zwischen 4,8 und 6,0 &#8211; was dem natürlichen Säuremantel der Haut entspricht. Der pH-Wert zeigt an, ob eine Substanz alkalisch, sauer oder neutral ist. Liegt der pH-Wert unter sieben, ist die Substanz sauer; über sieben ist sie basisch, sieben ist der Neutralwert. Bei der Körperreinigung sollte dem individuellen Hauttyp und dem beruflichen Verschmutzungsgrad Rechnung getragen werden. Kinderhaut braucht andere Mittel als fettige Haut, ein Kfz-Schlosser andere als ein Modezeichner.</p>
<p>Normale Haut wird auch mit alkalischen Seifen fertig. Sie stellt innerhalb von wenigen Stunden den gesunden Fett- und Säuremantel wieder her. Voraussetzung ist, dass die Haut nicht zu stark abgeseift und geschrubbt wird.<br />
Fettige Haut sollte mit einem milden, nicht rückfettenden Syndet gereinigt werden, das den überschüssigen Talg entfernt und dem pH-Wert der Haut angepasst ist. Warmes Wasser und Frotteewaschlappen können dabei verwendet werden.</p>
<p>Trockene Haut sollte mit einem rückfettenden Syndet gewaschen werden, wenn das Abspülen mit kühlem, möglichst abgekochtem Wasser nicht ausreicht. Abgekochtes Wasser deshalb, weil darin keine Salze mehr enthalten sind, die die Haut reizen könnten. Keinesfalls stark entfettende, waschaktive Stoffe wie alkalische Seifenlösungen einsetzen!</p>
<p><b>Seife oder Syndet?</b></p>
<p>Normale Seifen sind Hautreinigungsmittel, die im alkalischen Bereich (also über pH 7) wirken und deshalb den natürlichen Säuremantel der Haut (4,8 &#8211; 6,0) ebenso wie die schützende Fettschicht zerstören. Sie reagieren auch mit Molekülen in der Haut und können die Oberschicht der Haut quellen lassen. Enthaltene Parfümöle oder Desinfektionsmittel können allergische Reaktionen auslösen. Syndets (=synthetisches Detergens) sind künstlich hergestellte Waschmittel, die intensiv reinigen, die Haut aber auch stark entfetten können. Deshalb enthalten sie rückfettende Substanzen wie etwa Paraffin, Olivenöl oder Sojabohnenöl. Ihr pH-Wert kann dem des Säuremantels der Haut angepasst werden.</p>
<p><b>Hier sieben Tipps für die richtige Körperpflege:</b><b><br />
</b><br />
&#8211; Auch Wasser ohne Seife oder Syndets löst den Hauttalg und entfernt den Schweiß &#8211; heißes Wasser intensiver als kaltes.</p>
<p>&#8211; Zur Reinigung ist kurzes Duschen immer besser als Baden. Lang dauernde, heiße Bäder fördern das Austrocknen der Haut. Für Bäder sind ölhaltige Zusätze zu empfehlen, nicht aber Schaumbäder. Nach dem Abtrocknen können Wasser-in-Öl-Emulsionen oder Cremes einen Teil des verlorenen Fettschutzes ersetzen.</p>
<p>&#8211; Personen mit trockener, empfindlicher Haut können Duschöle benutzen &#8211; das sind Kombinationen aus Ölen und Tensiden, die gut rückfetten.</p>
<p>&#8211; Im Intimbereich möglichst nur mit Wasser waschen. Frauen können damit Scheideninfektionen verhindern.</p>
<p>&#8211; Im Winter sollten empfindliche Menschen ihre trockene Haut intensiv pflegen, vor allem, wenn sie häufig Schwimmen gehen. Andernfalls können sich Austrocknungsekzeme bilden.</p>
<p>&#8211; Bei Ekzemen oder Pilzerkrankungen sollten milde, Bakterien hemmende Syndets zum Einsatz kommen.</p>
<p>&#8211; Maler, Automechaniker, Schornsteinfeger oder Bauarbeiter sollten keine Reinigungspasten mit Quarzsand oder Bimsstein und erst recht nicht Nitroverdünnung, Benzin oder Terpentin verwenden, da diese die Haut schädigen. Es gibt neue Waschhilfen, die Kleie oder Holzmehl enthalten und schonender reinigen.</p></div>
<div></div>
<div></div>
<div><em><strong>Quellennachweis: obx-medizindirekt</strong></em></div>
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		<title>Je nach Ursache müssen Intimbeschwerden unterschiedlich behandelt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 08:28:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Antimykotika]]></category>
		<category><![CDATA[Intimbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Intimbeschwerden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was tun, wenn’s unten juckt? Trotz sorgfältiger Körperpflege machen die meisten Frauen irgendwann in ihrem Leben Bekanntschaft mit Beschwerden im Intimbereich: Die Scheide juckt, schmerzt, brennt, dazu kommt störender Ausfluss. Dahinter stecken Pilze oder Bakterien, die natürlicherweise im Körper vorkommen, sich aber etwa bei angeschlagenem Immunsystem unkontrolliert vermehren. Dann ist es wichtig, den Auslöser zu &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_815" aria-describedby="caption-attachment-815" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/03/Intimbeschwerden-300x199.jpg" alt="" title="Intimbeschwerden" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-815" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/03/Intimbeschwerden-300x199.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/03/Intimbeschwerden.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-815" class="wp-caption-text">Trotz sorgfältiger Körperpflege machen die meisten Frauen irgendwann Bekanntschaft mit Beschwerden im Intimbereich. Foto: djd/KadeFungin/Stock4B</figcaption></figure>
<h2>Was tun, wenn’s unten juckt?</h2>
<p>Trotz sorgfältiger Körperpflege machen die meisten Frauen irgendwann in ihrem Leben Bekanntschaft mit Beschwerden im Intimbereich: Die Scheide juckt, schmerzt, brennt, dazu kommt störender Ausfluss. Dahinter stecken Pilze oder Bakterien, die natürlicherweise im Körper vorkommen, sich aber etwa bei angeschlagenem Immunsystem unkontrolliert vermehren. Dann ist es wichtig, den Auslöser zu kennen, denn Pilze und Bakterien werden mit unterschiedlichen Medikamenten bekämpft.</p>
<h3>Bakterien oder Pilze?</h3>
<p>Bakterielle Vaginosen werden meist durch eine Fehlbesiedelung der Scheide mit Darmbakterien hervorgerufen. Die Symptome: unangenehmer, fischartiger Geruch, gräulicher bis gelblicher, dünnflüssiger Ausfluss, gelegentlich Schmerzen und ein erhöhter pH-Wert von mehr als 4,5. Pilzerkrankungen werden meist durch Hefepilze der Gattung Candida verursacht und machen sich durch folgende Anzeichen bemerkbar: quälender Juckreiz und Brennen, Rötungen und Schwellungen, manchmal Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Der Ausfluss ist weißlich-bröckelig. Unter www.scheidenpilz.com gibt es weitere Informationen, ebenso den kostenlosen Ratgeber &#8222;Das betrifft viele Frauen&#8220; zum Download.</p>
<h3>Konsequent behandeln</h3>
<p>Den größten Anteil an vaginalen Infektionen machen Pilzinfektionen aus. Sie lassen sich mit frei verkäuflichen Antimykotika wie etwa KadeFungin 3 mit dem bewährten Wirkstoff Clotrimazol schnell und zuverlässig behandeln. Wichtig ist, die Behandlung auch bei schnell abklingenden Beschwerden über drei Tage fortzuführen, damit die Infektion nicht wieder aufflammt. Bakterielle Infektionen müssen dagegen oft mit Antibiotika bekämpft werden. Da diese auch die gesunden Bakterien der Scheidenflora abtöten, sind wiederkehrende Infektionen häufig. Eine Milchsäurekur (etwa KadeFungin) sollte unterstützend zum Antibiotikum eingesetzt werden, da sie das Scheidenmilieu regeneriert und stabilisiert. Die Behandlung einer bakteriellen Vaginose und die Aufrechterhaltung des gesunden Scheidenmilieus zur Prophylaxe einer bakteriellen Vaginose sind besonders bei Schwangeren wichtig, da sonst die Gefahr einer Frühgeburt erhöht sein kann.</p>
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