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	<title>starke Monatsblutungen</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
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		<title>Endometriose &#8211; Eine Krankheit die man nicht sofort erkennt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 14:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Regelschmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krampfartige Bauchschmerzen vor und während der Periode, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und starke oder besonders lange Monatsblutungen: Das sind Symptome einer Endometriose. Viele Frauen leiden unter dieser chronischen Erkrankung. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Krampfartige Bauchschmerzen vor und während der Periode, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und starke oder besonders lange Monatsblutungen: Viele Frauen leiden unter der chronischen Erkrankung Endometriose. Betroffene fühlen sich zusätzlich oft müde und erschöpft und sind während der Menstruation anfälliger für Infekte. Die Symptome sind vielfältig – das erschwert die Diagnose. „Obwohl Endometriose eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen ist, werden die Beschwerden immer wieder erst einmal als typische Schmerzen während der Menstruation eingeordnet. Im Schnitt vergehen etwa sechs Jahre, bis einer Patientin die Diagnose gestellt wird“, erklärt Vijitha Sanjivkumar vom Kompetenzteam Medizin der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Meist tritt eine Endometriose im Alter zwischen 30 und 49 Jahren auf. Das zeigen Versichertendaten, die die KKH anlässlich des Tags der Endometriose am 29. September 2022 ausgewertet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Verursacht werden die Beschwerden durch Gewebe, das dem der Gebärmutter sehr ähnlich ist, sich aber außerhalb von ihr ansiedelt. Sogenannte Endometriose-Herde bilden sich häufig an den Eierstöcken, den Eileitern oder im Bereich zwischen <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/gebaermutterhalskrebsvorsorge.html">Gebärmutter</a> und Enddarm. Seltener entstehen sie in der Blase, im Darm oder der Lunge. Das Gebärmutter-ähnliche Gewebe reagiert auf die hormonellen Veränderungen im Laufe des Zyklus. Das bedeutet, dass die Endometriose-Herde wachsen und sich schließlich unter Blutungen ablösen. Je nachdem, wo der Herd sich befindet, können Blut und Gewebe aber nicht nach außen abfließen, sondern müssen langsam vom Körper abgebaut werden. Dabei können blutgefüllte Zysten, Reizungen oder Entzündungen entstehen, die starke Schmerzen verursachen.</p>
<figure id="attachment_21396" aria-describedby="caption-attachment-21396" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-21396 size-medium" title="Endometriose ist keine Frage des Alters." src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-05-Endometriose-300x200.jpg" alt="Endometriose ist keine Frage des Alters." width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-05-Endometriose-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-05-Endometriose.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-21396" class="wp-caption-text">Bild von Saranya7 von Pixabay</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">„Endometriose ist keine Frage des Alters. Bereits bei Jugendlichen können ab der ersten Menstruation Krankheitssymptome auftreten“, weiß Vijitha Sanjivkumar. Weil es für Schmerzen während der Periode unterschiedliche Ursachen gibt, wird Endometriose oft erst erkannt, wenn Therapien gegen andere vermutete Krankheiten nicht wirken oder eine Schwangerschaft ausbleibt. „Zwischen 30 und 50 Prozent der von Endometriose betroffenen Frauen haben Probleme, schwanger zu werden. Trotzdem muss die Diagnose nicht das Aus für den Kinderwunsch bedeuten. In vielen Fällen hilft die operative Entfernung der Endometriose-Herde“, berichtet die Expertin.</p>
<p style="text-align: justify;">Bislang lässt sich Endometriose nicht vollständig heilen. Es gibt aber Möglichkeiten, die Beschwerden zu behandeln. Weil sich Endometriose von Frau zu Frau unterschiedlich zeigt, kommen dabei verschiedenste Behandlungsansätze infrage. „Wichtig ist, dass die Patientinnen alle Symptome sowie ihre Lebensvorstellungen, beispielsweise einen Kinderwunsch, mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin ausführlich besprechen“, rät Sanjivkumar. Im Anschluss könne eine individuelle Therapie ausgearbeitet werden. Dabei gibt es unter anderem die Möglichkeit einer Bauchspiegelung zur Diagnose und Entfernung der Endometriose-Herde, einer Hormontherapie zur Verhinderung des Aufbaus von Gebärmutterschleimhaut oder einer medikamentösen Schmerztherapie. Eine gesunde Ernährung und Bewegung können zusätzlich dazu beitragen, Symptome zu lindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen sowie Tipps für den Umgang mit der Erkrankung finden Betroffene unter kkh.de/leistungen/endometriose.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: KKH-Pressestelle</em></p>
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		<title>Wechseljahre sicher meistern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 08:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwann geht es bei jeder Frau los - meist tritt die Menopause im Alter zwischen 45 bis 55 Jahren ein. Die Wechseljahre sind ein natürlicher Prozess, trotzdem gibt es immer wieder Unsicherheiten und Fragen zu diesem Thema. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann geht es bei jeder Frau los &#8211; meist tritt die Menopause im Alter zwischen 45 bis 55 Jahren ein. Die Wechseljahre sind ein natürlicher Prozess, trotzdem gibt es immer wieder Unsicherheiten und Fragen zu diesem Thema. Wie Dr. med. Claudia Wöhler, Münchner Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, erklärt, steht am Anfang der Progesteronmangel mit Schmier- und Zwischenblutungen, verkürzten Zyklen oder starken Monatsblutungen an. Schlafstörungen, Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen und Brustspannen könnten auftreten. Sinkt später auch der Östrogenspiegel, kommt es häufig zu Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Die Regelblutungen variieren stark, werden schwächer und bleiben dann ganz aus. Oftmals tritt laut Dr. Wöhler eine Gewichtszunahme auf und das Risiko für Osteoporose steigt. Viele Frauen leiden auch unter sexueller Unlust und Scheidentrockenheit.</p>
<figure id="attachment_3296" aria-describedby="caption-attachment-3296" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3296" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/12/48745_bild1_Foto_djd_Gynokadin_Corbis-300x200.jpg" alt="Eine gelassene Einstellung hilft, die vielen Begleiterscheinungen der Wechseljahre leichter zu meistern. Foto: djd/Gynokadin/Corbis" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/12/48745_bild1_Foto_djd_Gynokadin_Corbis-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/12/48745_bild1_Foto_djd_Gynokadin_Corbis.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3296" class="wp-caption-text">Eine gelassene Einstellung hilft, die vielen Begleiterscheinungen der Wechseljahre leichter zu meistern.<br />Foto: djd/Gynokadin/Corbis</figcaption></figure>
<p><strong>Sport und Entspannung helfen</strong></p>
<p>Zur Linderung der Beschwerden können Frauen selbst einiges beitragen. So rät die Expertin zu regelmäßiger körperlicher Bewegung. Das vermindert nicht nur das Herz-Kreislauf-Risiko, sondern auch Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Hitzewallungen. Eine halbe Stunde Radfahren, Schwimmen oder Joggen pro Tag ist demnach optimal. Sport erleichtert es, das Gewicht zu halten und kann auch das Risiko für Osteoporose, Darm- und Brustkrebs senken. Eine Ernährung mit viel Kalzium und Vitaminen unterstützt die Maßnahmen. Auch Entspannungsmethoden wie Yoga können gut tun.</p>
<p><strong>Hormone gegen starke Beschwerden</strong></p>
<p>Wenn eine Frau jedoch mit anhaltenden Beschwerden kämpft, die nicht anders zu lindern sind, kann eine Hormontherapie nach Aussage der Ärztin sinnvoll sein. Beschwerden im Bereich der Scheide und der Blase ließen sich auch gut mit niedrig dosierten, lokalen Östrogengaben behandeln. Die anfangs auftretenden Probleme mit der Periode könnten mit Progestongaben in der zweiten Hälfte des Zyklus therapiert werden. Bei Hitzewallungen spricht eine Östrogenbehandlung gut an. Sie kann in Form von Tabletten oder transdermal als Gel über die Haut verabreicht werden. Unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und auf Ratgeberzentrale.de gibt es mehr Informationen dazu. Bei Östrogentabletten ist das Risiko für Thrombose laut der Expertin zwei- bis viermal so hoch und das für Schlaganfälle eineinhalbmal höher. Es zeige sich dagegen für keine der Erkrankungen ein erhöhtes Risiko, wenn das Östrogen über die Haut gegeben werde, zum Beispiel mit Gynokadin Dosiergel.</p>
<p><strong>Natürliches Progesteron sicherer</strong></p>
<p>Ist die Gebärmutter intakt, muss neben dem Östrogen auch Gestagen verabreicht werden, um den Uterus vor Wucherungen zu schützen. Dafür sind natürliches Progesteron oder synthetische Gestagene verfügbar. Eine kombinierte Behandlung mit synthetischen Gestagenen über fünf oder mehr Jahre kann laut Wöhler die Wahrscheinlichkeit für eine Brustkrebserkrankung verdoppeln, während bei einer Kombination mit natürlichem Progesteron kein erhöhtes Risiko festgestellt worden sei.</p>
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