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	<title>Blutvergiftung</title>
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	<title>Blutvergiftung</title>
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		<title>Bei einer Sepsis (Blutvergiftung) muss sofort gehandelt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 10:16:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Sepsis, im Volksmund auch Blutvergiftung genannt, ist die schlimmste Verlaufsform einer Infektion. Das Krankheitsbild wird häufig nicht erkannt und kann lebensbedrohlich sein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(akz-o) Eine Sepsis, im Volksmund auch Blutvergiftung genannt, ist die schlimmste Verlaufsform einer Infektion. Das Krankheitsbild wird häufig nicht erkannt und kann lebensbedrohlich sein. „Sepsis ist ein Notfall, der umgehend professionell behandelt werden muss“, sagt Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Er erklärt, bei welchen Symptomen Sie den Rettungsdienst rufen sollten.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Infektion außer Kontrolle</h2>
<p style="text-align: justify;">„Einer Blutvergiftung geht stets eine lokale Infektion voraus“, erklärt Dr. Schenkel. Im Fall der Sepsis wird sie meist von Bakterien verursacht – beispielsweise in Form einer entzündeten Wunde oder einer Lungen- oder Blasenentzündung. Normalerweise ist unser Immunsystem in der Lage, eine lokale Infektion direkt am Entzündungsherd einzudämmen. „Gelingt dies nicht, können sich die Erreger im Körper ausbreiten.“ Als Folge kann das Immunsystem überaktiviert werden. „Es greift dann nicht nur die Erreger an, sondern auch körpereigene Zellen.“ Wird die Sepsis nicht früh genug behandelt, kann sie zu Gewebeschäden, Schock, mehrfachem Organversagen und letztlich zum Tod führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Rund ein Sechstel der Patienten, die eine Sepsis überleben, leidet danach unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Zu diesen gehören zum Beispiel Nerven- und Muskelschädigungen, chronisches Nieren- und Leberversagen oder <a href="https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/das-leistungstief-am-mittag-koennte-mit-dem-blutzucker-zusammenhaengen.html">Konzentrationsschwäche</a>. Ebenso möglich sind psychische Spätfolgen wie ein posttraumatisches Belastungssyndrom. Weitere Infos erhalten Sie bei der Sepsis Stiftung unter www.sepsis-stiftung.eu sowie der UPD unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/011 77 22.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Notruf 112 alarmieren</h2>
<figure id="attachment_19432" aria-describedby="caption-attachment-19432" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-19432" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-11-06-Sepsis-Notruf-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-11-06-Sepsis-Notruf-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-11-06-Sepsis-Notruf.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-19432" class="wp-caption-text">Foto: Cineberg/gettyimages.com/akz-o</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Diagnose Sepsis wird häufig verspätet gestellt, da die Symptome auch auf andere Erkrankungen hinweisen können. Zu ihnen zählen Fieber oder Schüttelfrost, schnelle Atmung, ein extremes Krankheitsgefühl, Verwirrtheit sowie verfärbte Arme und Beine. „Treten zwei oder mehr dieser Symptome auf, sollte sofort der Rettungsdienst unter der 112 gerufen werden“, sagt Dr. Schenkel. Zur Therapie, die meist auf der Intensivstation erfolgt, gehört die Gabe von Antibiotika. „Wichtig ist zudem, die Entzündungsursache zu ermitteln und gezielt zu behandeln.“<br />
Verschiedene Maßnahmen können dabei helfen, Infektionen vorzubeugen – und somit auch das Risiko für eine Sepsis senken. Dazu zählen unter anderem auch Impfungen. „Bestimmten Risikogruppen wird zum Beispiel eine Impfung gegen die saisonale Grippe sowie gegen Pneumokokken empfohlen, die eine bakterielle Lungenentzündung auslösen können“, sagt Dr. Schenkel. „Die Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen für die Entwicklung einer Sepsis.“</p>
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		<title>Winterzeit ist Infektionszeit: Meningokokken können schwerwiegende Erkrankungen auslösen</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/winterzeit-ist-infektionszeit-meningokokken-koennen-schwerwiegende-erkrankungen-ausloesen.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2015 15:08:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit startet auch wieder die leidige Infektionszeit. Viren und Bakterien haben Hochsaison, weil sich die Menschen vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten und sich Erreger durch Niesen und Husten besonders schnell übertragen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">akz-o Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit startet auch wieder die leidige Infektionszeit. Viren und Bakterien haben Hochsaison, weil sich die Menschen vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten und sich Erreger durch Niesen und Husten besonders schnell übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein harmloser Infekt kann sich als gefährliche Erkrankung entpuppen</strong></p>
<figure id="attachment_7748" aria-describedby="caption-attachment-7748" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7748" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/12/2015-12-11-Grippeschutz-300x198.png" alt="Foto: JPC-PROD/fotolia/akz-o" width="300" height="198" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/12/2015-12-11-Grippeschutz-300x198.png 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/12/2015-12-11-Grippeschutz.png 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7748" class="wp-caption-text">Foto: JPC-PROD/fotolia/akz-o</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht nur Erkältungsviren befinden sich im Nasen-Rachen-Raum und können so durch Tröpfchen-Infektionen übertragen werden, sondern auch die ernstzunehmenden Meningokokken-Erreger. Meningokokken sind Bakterien, die besonders schwere Erkrankungen wie eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder sogar eine Blutvergiftung (Sepsis) auslösen können.<br />
Die Erkrankung kann in jeder Altersgruppe auftreten, etwa 80 Prozent der Ansteckungen entfallen aber auf unter 18-Jährige. Das Risiko, an der Erkrankung zu sterben oder schwere Komplikationen davonzutragen, ist in dieser Altersgruppe am größten. In Europa treten vor allem Meningokokken der Serogruppen B und C auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verwechslungsgefahr: Grippe- und Meningitis-Symptome</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Symptome einer Meningitis-Erkrankung sind denen einer Grippe zunächst ähnlich: Es kommt zu Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und Müdigkeit. Erste Anzeichen wie Nackensteifigkeit, Lichtscheue, Krampfanfälle und Benommenheit deuten spezifischer auf eine mögliche Meningitis hin. Betroffene verspüren ein schweres Krankheitsgefühl, das sich in kurzer Zeit aus völliger Gesundheit heraus entwickeln kann. Eine Meningokokken-Meningitis kann innerhalb von Stunden zum Tode führen und muss sofort im Krankenhaus mit Antibiotika behandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einer Meningokokken-Infektion kann vorgebeugt werden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Durch Vorsorgemaßnahmen kann einer Meningokokken-Infektion vorgebeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie sich und Ihre Kinder schützen können. Der Kinderarzt berät, wie Babys und Säuglinge, aber auch Jugendliche einer Erkrankung durch Meningokokken Serogruppe C vorbeugen können und welcher Schutz bei Reisen in bestimmte Länder sinnvoll ist.</p>
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		<item>
		<title>Einer Pneumokokken-Infektion rechtzeitig vorbeugen</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/einer-pneumokokken-infektion-rechtzeitig-vorbeugen.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2015 18:44:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Husten, Schnupfen, Halsschmerzen - um die typischen Erkältungsbeschwerden kommt im Winter kaum jemand herum. Doch Vorsicht, aus einem harmlosen Infekt kann sich unter Umständen eine gefährliche Lungenentzündung entwickeln.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Husten, Schnupfen, Halsschmerzen &#8211; um die typischen Erkältungsbeschwerden kommt im Winter kaum jemand herum. Doch Vorsicht, aus einem harmlosen Infekt kann sich unter Umständen eine gefährliche Lungenentzündung entwickeln.</p>
<figure id="attachment_6797" aria-describedby="caption-attachment-6797" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-6797" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/10/2015-10-26-Pneumokoken-300x200.jpg" alt="Bei allen Fragen rund um die Impfung sind Hausärzte die richtigen Ansprechpartner. Foto: djd/Pfizer Deutschland/Alexander Raths - Fotolia" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/10/2015-10-26-Pneumokoken-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/10/2015-10-26-Pneumokoken.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6797" class="wp-caption-text">Bei allen Fragen rund um die Impfung sind Hausärzte die richtigen Ansprechpartner.<br />Foto: djd/Pfizer Deutschland/Alexander Raths &#8211; Fotolia</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lungenentzündung &#8211; die unterschätzte Gefahr</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einer der häufigsten Auslöser für Lungenentzündungen sind sogenannte Pneumokokken. Die bakteriellen Erreger besiedeln bei einem Großteil der Menschen den Nasen-Rachen-Raum, ohne Beschwerden hervorzurufen. Ist das Immunsystem jedoch &#8211; etwa durch eine Erkältung &#8211; geschwächt, können die Erreger sich ungehindert ausbreiten. Hohes Fieber, Brustschmerzen und Atemnot gehören zu den ersten Anzeichen einer sogenannten Pneumokokken-Lungenentzündung. Unter Umständen kann sie einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen. Und selbst, wenn die akuten Symptome abgeklungen sind, kämpfen Betroffene oft noch Wochen bis Monate später mit Schwächegefühl und Leistungsabfall.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Pneumokokken-Impfung als Prävention</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein erhöhtes Risiko für eine durch Pneumokokken verursachte Infektion haben vor allem Menschen ab 60 Jahren, da die Leistung des Immunsystems im Alter abnimmt. Besonders gefährdet sind darüber hinaus Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma, COPD oder chronischen Herzerkrankungen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt daher Menschen ab 60 Jahren sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen die einmalige Impfung gegen Pneumokokken durch den Hausarzt. Neben Lungenentzündungen können Pneumokokken zudem andere lebensbedrohliche Erkrankungen wie Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen verursachen. Bei Kindern lösen die Bakterien häufig schmerzhafte Mittelohrentzündungen aus. Daher wird die Pneumokokken-Impfung auch für Kinder bis zwei Jahre empfohlen und für diese sowie für alle Menschen ab 60 Jahre sowie für Patienten mit chronischen Erkrankungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Informationen zum Thema gibt es unter www.impftipp.de sowie unter www.impf2.de.</p>
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		<item>
		<title>Risiko Lungenentzündung</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/risiko-lungenentzuendung.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2015 14:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diagnose Lungenentzündung - Jahr für Jahr erkranken in Deutschland Schätzungen zufolge bis zu 700.000 Menschen. Auslöser sind häufig Pneumokokken, bakterielle Erreger, die sich durch Tröpfcheninfektion rasant ausbreiten können. Eine Checkliste erklärt wichtige Fakten und informiert über einen möglichen Impfschutz.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Diagnose Lungenentzündung &#8211; Jahr für Jahr erkranken in Deutschland Schätzungen zufolge bis zu 700.000 Menschen. Auslöser sind häufig Pneumokokken, bakterielle Erreger, die sich durch Tröpfcheninfektion rasant ausbreiten können. Eine Checkliste erklärt wichtige Fakten und informiert über einen möglichen Impfschutz.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo lauern die Erreger?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Pneumokokken besiedeln bei vielen gesunden Menschen den Nasen-Rachen-Raum, ohne dass es zu einer Infektion kommt. Übertragen werden die Erreger zum Beispiel beim Husten oder Niesen, aber auch beim normalen Sprechen und Atmen. Ist das Immunsystem geschwächt, etwa durch eine Erkältung oder durch chronische Grunderkrankungen, können sich Pneumokokken ungehindert vermehren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welche Krankheiten können Pneumokokken auslösen?</strong></p>
<figure id="attachment_4881" aria-describedby="caption-attachment-4881" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4881" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-28-Business_Fotolia_de-300x200.jpg" alt="Die Impfung gegen Pneumokokken kann das ganze Jahr über durchgeführt werden. Foto: djd/Pfizer Deutschland/Monkey Business - Fotolia.de" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-28-Business_Fotolia_de-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-28-Business_Fotolia_de.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4881" class="wp-caption-text">Die Impfung gegen Pneumokokken kann das ganze Jahr über durchgeführt werden.<br />Foto: djd/Pfizer Deutschland/Monkey Business &#8211; Fotolia.de</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Besonders gefürchtet ist die durch Pneumokokken ausgelöste Lungenentzündung (Pneumokokken-Pneumonie). Weltweit zählt sie zu den häufigsten Todesursachen und wichtigsten Gründen für einen Krankenhausaufenthalt. Möglich sind außerdem schwerwiegende Folgeerkrankungen, darunter Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen. Bei kleinen Kindern verursachen Pneumokokken oft schmerzhafte Mittelohrentzündungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Woran erkennt man eine Pneumokokken-Pneumonie?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Tückische an einer durch Pneumokokken ausgelösten Lungenentzündung ist, dass sie sich anfangs kaum von einer schweren Erkältung unterscheidet. Zu den typischen Symptomen gehören Fieber, Husten, Schüttelfrost, Brustschmerzen und Atemnot. Innerhalb kurzer Zeit kann sich jedoch ein lebensbedrohlicher Zustand entwickeln. Hält sich eine Erkältung hartnäckig, sollten vor allem ältere Menschen und kleine Kinder rasch von einem Arzt untersucht werden, damit rechtzeitig erkannt wird, ob die Lunge in Mitleidenschaft gezogen ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer ist besonders gefährdet?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da mit steigendem Lebensalter die Leistungskraft des Immunsystems abnimmt, ist das Risiko einer Pneumokokken-Infektion bei Menschen ab 60 Jahren besonders hoch. Auch Säuglinge und Kleinkinder unter zwei Jahren erkranken leichter, da ihre körpereigene Abwehr noch nicht vollständig aufgebaut ist. Zu den Risikogruppen gehören außerdem Patienten mit chronischen Krankheiten wie Diabetes mellitus, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder COPD.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer sollte sich gegen Pneumokokken impfen lassen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) rät Menschen ab 60 Jahren zur Pneumokokken-Impfung, ebenso Kleinkindern bis zwei Jahre und Menschen mit chronischen Grunderkrankungen oder einem Immundefekt. In diesen Fällen trägt die Krankenkasse die Kosten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Pneumokokken-Impfung?</p>
<p style="text-align: justify;">Sie kann das ganze Jahr über durchgeführt werden. Bei Erwachsenen kann sie auch zeitgleich mit der Grippeimpfung im Herbst erfolgen.</p>
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		<item>
		<title>Auf die Füße „hören“, Nervenschäden stoppen</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/auf-die-fuesse-hoeren-nervenschaeden-stoppen.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 11:49:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Antiepileptika]]></category>
		<category><![CDATA[Blutvergiftung]]></category>
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		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[diabetische Neuropathie]]></category>
		<category><![CDATA[diabetisches Fußsyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Durchblutungsstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[erhöhter Blutzuckerspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwüre am Fuß]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauferkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Kribbeln in den Füßen]]></category>
		<category><![CDATA[Nervenschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Taubheitsgefühl in den Füßen]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerkrankheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gesundheit-on.de/?p=3565</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die „Zuckerkrankheit“ Diabetes entwickelt sich tückisch – in vielen Fällen bleibt sie über Jahre hinweg unbemerkt. Denn ein erhöhter Blutzuckerspiegel ist nicht schmerzhaft und verursacht zunächst meist keine Beschwerden. Die Folgeerkrankungen können allerdings schwerwiegend sein und schlimmstenfalls zu einer Amputation führen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die „Zuckerkrankheit“ Diabetes entwickelt sich tückisch – in vielen Fällen bleibt sie über Jahre hinweg unbemerkt. Denn ein erhöhter Blutzuckerspiegel ist nicht schmerzhaft und verursacht zunächst meist keine Beschwerden. Die Folgeerkrankungen können allerdings schwerwiegend sein und schlimmstenfalls zu einer Amputation führen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Viele Patienten ahnen nichts von ihrer Krankheit</strong></p>
<figure id="attachment_3568" aria-describedby="caption-attachment-3568" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/01/4_Themenfoto_Foto-djd-Wörwag-Pharma-COLOURBOX.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3568" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/01/4_Themenfoto_Foto-djd-Wörwag-Pharma-COLOURBOX-150x150.jpg" alt="Vitaminreiche Kost hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu senken. Foto: djd / Wörwag Pharma / COLOURBOX " width="150" height="150" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/01/4_Themenfoto_Foto-djd-Wörwag-Pharma-COLOURBOX-150x150.jpg 150w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/01/4_Themenfoto_Foto-djd-Wörwag-Pharma-COLOURBOX-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3568" class="wp-caption-text">Vitaminreiche Kost hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu senken.<br />Foto: djd / Wörwag Pharma / COLOURBOX</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Untersuchungen zeigen: Zu den rund sechs Millionen Deutschen, deren Diabetes diagnostiziert ist, kommt eine Dunkelziffer von schätzungsweise zwei bis fünf Millionen Deutschen, die noch nichts von ihrer Stoffwechselstörung ahnen. Oft wird diese erst festgestellt, wenn sich bereits Folgeerkrankungen bemerkbar machen – unter anderem als Augen-, Nieren- sowie Herz-Kreislauferkrankungen. Aber der Diabetes schädigt oftmals auch die Nerven: Die erhöhten Glukosewerte im Blut haben laut Dr. Alin Stirban zur Folge, dass Substanzen mit toxischem Potenzial für die Nerven gebildet werden (z.B. die sogenannten AGEs, kurz für Advanced Glycation Endproducts), zudem führen sie zu Durchblutungsstörungen unter anderem an den Nerven. Dr. Stirban ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie vom Profil Institut für Stoffwechselforschung in Neuss. Er erläutert: „Die Nerven können ihre Funktion nicht mehr ordentlich ausführen oder sterben sogar ab, was zur Entwicklung der diabetesspezifischen Nervenschäden führt, der sogenannten diabetischen Neuropathie.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Typische Symptome und hilfreiche Wirkstoffe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bemerkbar macht sich diese Erkrankung meist durch Missempfindungen wie Schmerzen, Brennen, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Füßen, die verstärkt auftreten, wenn man zur Ruhe kommt. Solche Symptome sollten die Patienten unbedingt beim Arzt ansprechen und die Füße untersuchen lassen – das sagt Dr. Helga Zeller-Stefan, Fachärztin für Innere Medizin, Ernährungsmedizin und Diabetologin mit einer Diabetes-Praxis in Essen. Wird die Diagnose Neuropathie bestätigt, gibt es nach ihren Worten verschiedene Therapiemöglichkeiten: „An erster Stelle steht immer eine möglichst gute Blutzuckereinstellung. Außerdem sollte man weitere nervenschädigende Einflüsse wie Alkohol und Nikotin weitestgehend meiden. Zusätzlich gibt es in Apotheken gut verträgliche Wirkstoffe, wie etwa das Benfotiamin, eine Vorstufe des Vitamins B1.“ Benfotiamin kann bei regelmäßiger Einnahme die Symptome der diabetischen Neuropathie, wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in den Füßen lindern und den Ursachen der Nervenschädigung entgegenwirken, indem es die Bildung von nerven- und gefäßschädigenden Zucker-Abbauprodukten, wie den AGEs, reduziert. Ärzte können auch schmerzlindernde Medikamente wie Antidepressiva oder Antiepileptika gegen die Beschwerden verschreiben, müssen jedoch Nutzen und Risiken abwägen, da diese Arzneien Nebenwirkungen haben können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Regelmäßige Kontrolle und die richtigen Schuhe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus ist es für Patienten mit diabetischer Neuropathie ratsam, regelmäßig zur medizinischen Fußpflege zu gehen. Den Hintergrund erklärt Professor Dr. Hilmar Stracke, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen, Stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Universitätsklinikum Gießen und Marburg: „Die diabetesbedingte Nervenschädigung macht sich meist zuerst in den Füßen bemerkbar und erhöht das Risiko für ein diabetisches Fußsyndrom, also für Wunden und Ulzera (Geschwüre) am Fuß.“ Da bei einer diabetischen Neuropathie nicht selten das Schmerzempfinden in den Füßen gestört ist, werden Verletzungen, die auch beim Nagelschneiden entstehen können, nicht wahrgenommen und können sich unbemerkt entzünden. Aufgrund von Durchblutungsstörungen heilen die Wunden oftmals auch noch sehr schlecht. Schlimmstenfalls kann dies zu einer Blutvergiftung oder sogar zu einer Amputation führen. Stracke: „Ein medizinischer Fußpfleger, ein so genannter Podologe, kennt diese Risiken, behandelt die Füße fachgerecht und kann so zur Vermeidung eines diabetischen Fußsyndroms beitragen.“ Der Experte rät außerdem jedem Diabetiker, vom Arzt regelmäßig die Nervenfunktion in den Füßen untersuchen zu lassen, damit eine Neuropathie frühzeitig erkannt und behandelt werden kann. Bei diesen schmerzlosen Tests wird das Vibrations-, Berührungs- und Temperaturempfinden in den Füßen überprüft. Damit die Füße gut geschützt werden und keine Druckstellen entstehen, empfiehlt Dr. Alin Stirban zudem diabetikergerechte Schuhe und Schuheinlagen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>INFOKASTEN</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationsquellen für Interessierte: </strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Die Homepage diabetes-deutschland.de informiert über das Leben mit Diabetes. Unter den Menüpunkten &#8222;Erkennen&#8220; und &#8222;Nervenerkrankungen&#8220; gibt es Informationen zur diabetischen Neuropathie.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Umfassende Auskünfte gibt es unter diabetes-heute.de. Unter dem Menüpunkt &#8222;Patientenfragen&#8220; auch zum Thema Begleit- und Folgeerkrankungen.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Mehr über aktuelle Studien und Forschungsthemen rund um den Diabetes erfahren Betroffene beim Kompetenznetz Diabetes mellitus unter diabetes-mellitus.net.</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Unter dzd-ev.de informiert das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung über die Krankheit, die Forschung und aktuelle Nachrichten rund um den Diabetes.</li>
</ul>
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