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	<title>Gicht</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
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	<title>Gicht</title>
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		<title>Rheuma verstehen: Symptome, Behandlung und Prävention im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 11:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Arthritis]]></category>
		<category><![CDATA[Gicht]]></category>
		<category><![CDATA[Morbus Bechterew]]></category>
		<category><![CDATA[Rheuma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rheuma – ein Wort, das unweigerlich mit Schmerz und Einschränkung in Verbindung gebracht wird. Doch was verbirgt sich tatsächlich hinter diesem vielschichtigen Begriff?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Rheuma – ein Wort, das unweigerlich mit Schmerz und Einschränkung in Verbindung gebracht wird. Doch was verbirgt sich tatsächlich hinter diesem vielschichtigen Begriff? In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an rheumatischen Erkrankungen, die nicht nur die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, sondern auch den Alltag zur Herausforderung machen können. Von den ersten Anzeichen über Therapiemöglichkeiten bis hin zu präventiven Maßnahmen – dieser Artikel beleuchtet umfassend, was Rheuma ist, wie es diagnostiziert und behandelt wird und welche Rolle die Ernährung dabei spielt. Besonders spannend: Auch Kinder können an Rheuma erkranken, was viele nicht wissen. Begleiten Sie uns auf einer Reise in die Welt eines der häufigsten und zugleich unterschätztesten medizinischen Phänomene.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Rheuma: Ein umfassender Gesundheitsleitfaden</h2>
<p style="text-align: justify;">Rheuma ist ein Sammelbegriff für verschiedene chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, die in erster Linie Gelenke, Muskulatur und Knochen betreffen. Zu den bekanntesten rheumatischen Erkrankungen zählen rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und Gicht. Diese Erkrankungen beeinträchtigen viele Menschen weltweit und können zu erheblichen Bewegungseinschränkungen und Schmerzen führen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was ist Rheuma?</h2>
<p style="text-align: justify;">Rheuma umfasst über 100 verschiedene Krankheitsbilder, die entzündliche und degenerative Veränderungen hervorrufen können. Die verbindende Gemeinsamkeit dieser Krankheiten ist die Beeinträchtigung des Bewegungsapparates. Bei der rheumatoiden Arthritis, der häufigsten Form des entzündlichen Rheumas, greift das Immunsystem fälschlicherweise das Gelenkgewebe an, was zu Entzündungen und Schmerzen führt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Anzeichen, die auf Rheuma hinweisen</h2>
<p style="text-align: justify;">Zu den ersten Anzeichen einer rheumatischen Erkrankung gehören chronische Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken, insbesondere in den Händen und Füßen. Morgensteifigkeit, bei der die Gelenke nach dem Aufstehen steif sind und sich erst nach ein bis zwei Stunden lösen, ist ebenfalls ein häufiges Symptom. Weitere Anzeichen können Müdigkeit, ungewollter Gewichtsverlust und Fieber sein.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Können Kinder Rheuma bekommen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ja, auch Kinder können an Rheuma erkranken. Diese Form der Erkrankung wird als juvenile idiopathische Arthritis (JIA) bezeichnet. Sie äußert sich oftmals durch Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken, Fieber und Hautausschläge. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind essenziell, um langfristige Schäden zu vermeiden und eine normale Entwicklung zu ermöglichen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Maßnahmen bei Rheuma</h2>
<p style="text-align: justify;">Sobald der Verdacht auf Rheuma besteht, ist eine rasche ärztliche Abklärung wichtig. Die Behandlung erfolgt meist in einem multidisziplinären Ansatz, der je nach Krankheitsbild verschiedene Therapien beinhalten kann:<br />
Medizinische Therapie: Hierzu gehören entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs), krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) und Biologika.</p>
<ul>
<li><strong>Physiotherapie:</strong> Übungen zur Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit und zur Stärkung der Muskulatur sind ein essenzieller Bestandteil der Behandlung.</li>
<li><strong>Ergotherapie:</strong> Ermöglicht den Betroffenen, alltägliche Aufgaben trotz Einschränkungen zu bewältigen.</li>
<li><strong>Psychologische Unterstützung:</strong> Chronische Schmerzen und Einschränkungen können zu psychischen Belastungen führen, die durch gezielte psychologische Betreuung gemildert werden können.</li>
</ul>
<h2>Was hilft bei Rheuma?</h2>
<p style="text-align: justify;">Neben den genannten Therapien gibt es weitere Maßnahmen, die den Alltag erleichtern:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Wärme- und Kältetherapie:</strong> Wärme kann Muskelverspannungen lösen, während Kälte Schwellungen und akute Schmerzen reduziert.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Gesunde Lebensweise:</strong> Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und Vermeidung von Stress können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Hilfe durch soziale Netzwerke:</strong> Der Austausch mit anderen Betroffenen und Selbsthilfegruppen kann psychische Unterstützung bieten.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: justify;">Vorbeugung gegen Rheuma</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine spezifische Vorbeugung gegen rheumatoide Arthritis ist nicht möglich, da die genaue Ursache der Erkrankung noch nicht vollständig geklärt ist. Dennoch können einige Maßnahmen das Risiko minimieren:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Rauchstopp:</strong> Rauchen ist ein bekannter Risikofaktor für die Entwicklung von rheumatoider Arthritis.</li>
<li><strong>Regelmäßige Bewegung: </strong>Hält Gelenke und Muskulatur gesund.</li>
<li><strong>Gewichtsmanagement:</strong> übermäßiges Körpergewicht belastet die Gelenke zusätzlich.</li>
</ul>
<h2>Ernährung bei Rheuma</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Rheuma. Empfohlen wird eine sogenannte anti-inflammatorische Diät:</p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Omega-3-Fettsäuren:</strong> Ein hoher Konsum von Fisch, Leinsamen und Walnüssen kann entzündungshemmend wirken.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Obst und Gemüse:</strong> Reich an Antioxidantien und Vitaminen, die die Entzündungen im Körper reduzieren.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Vermeidung von Zucker und gesättigten Fetten:</strong> Diese Stoffe können Entzündungsprozesse im Körper fördern.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Trinken:</strong> Ausreichende Flüssigkeitszufuhr hilft, die Gelenke geschmeidig zu halten.Rheuma ist eine komplexe Erkrankung, die eine ganzheitliche und individuelle Therapie benötigt. Ein nahezu normales Leben ist mit der richtigen Behandlung und Unterstützung durchaus möglich. Frühzeitige Diagnose und gezielte Maßnahmen sind der Schlüssel zu einer besseren Lebensqualität für Betroffene.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2>Neueste Behandlungsmethoden für Rheuma: Fortschritt und Innovation</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, dank neuer Technologien und innovativer Therapien. Diese fortschrittlichen Ansätze bieten Betroffenen nicht nur Linderung von Schmerzen und Entzündungen, sondern aimen auch darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder zu stoppen.</p>
<h2>Biologika und Biosimilars</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine der revolutionärsten Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich der Rheumatherapie ist die Einführung von Biologika. Diese Medikamente bestehen aus gentechnisch hergestellten Molekülen, die gezielt bestimmte Entzündungsprozesse im Körper blockieren. Biologika wie Tumornekrosefaktor(TNF)-Hemmer, Interleukin-6(IL-6)-Inhibitoren und B-Zell-Blocker haben die Behandlungsmöglichkeiten erheblich erweitert. Biosimilars, die biotechnologischen Kopien der originären Biologika, bieten ähnliche Vorteile, sind jedoch meist kostengünstiger.</p>
<h2>JAK-Inhibitoren</h2>
<p style="text-align: justify;">Januskinase(JAK)-Inhibitoren sind eine neuere Klasse von oralen Medikamenten, die ebenfalls Entzündungsprozesse zielgerichtet beeinflussen. Diese kleinen Moleküle hemmen spezifische Enzyme, die in die Entzündungsreaktion involviert sind. Beispiele für JAK-Inhibitoren sind Tofacitinib und Baricitinib.</p>
<h2>Zelltherapie</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere vielversprechende Entwicklung ist die autologe Stammzelltherapie. Dabei werden dem Patienten eigene Stammzellen entnommen, aufbereitet und anschließend wieder injiziert. Ziel ist es, das Immunsystem zu &#8218;resetten&#8216; und so die Entzündungsreaktionen nachhaltig zu verringern. Auch diese Behandlung befindet sich noch in der Erprobungsphase, hat aber in frühen Studien vielversprechende Ergebnisse gezeigt.</p>
<h2>Gentherapie</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Bereich der Gentherapie wird daran gearbeitet, defekte oder fehlregulierte Gene zu korrigieren, die an der Entstehung rheumatischer Erkrankungen beteiligt sind. Diese Therapieformen befinden sich zwar noch in frühen Entwicklungsstadien, haben aber das Potenzial, Rheuma zukünftig auf eine gänzlich neue Art und Weise zu behandeln.</p>
<h2>Präzisionsmedizin und personalisierte Behandlung</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Präzisionsmedizin zielt darauf ab, Behandlungsmethoden an die genetischen und molekularen Besonderheiten eines jeden Patienten anzupassen. Durch detaillierte molekulare Analysen kann die beste individuelle Therapie ausgewählt werden, was den Behandlungserfolg und die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern kann.</p>
<h2>Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Technologie nimmt auch im Gesundheitswesen einen immer größeren Platz ein. Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen helfen dabei, Diagnoseverfahren zu verfeinern und individuelle Therapiepläne zu erstellen. Durch die Analyse riesiger Datenmengen können Muster und Vorhersagen entwickelt werden, die die Behandlungsstrategie optimieren.</p>
<h2>Minimalinvasive Chirurgie</h2>
<p style="text-align: justify;">Auch im Bereich der Chirurgie gibt es Fortschritte. Minimalinvasive Techniken wie die arthroskopische Chirurgie ermöglichen Eingriffe mit minimalem Gewebeschaden und kürzeren Erholungszeiten. Dies ist besonders vorteilhaft für Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, die auf Grund ihrer chronischen Entzündungen auf schonende Verfahren angewiesen sind.</p>
<h2>Neueste Fortschritte in der Diagnostik</h2>
<p style="text-align: justify;">Neben den therapeutischen Innovationen hat auch die Diagnostik erhebliche Fortschritte gemacht. Imaging-Techniken wie die Magnetresonanztomographie (MRT) und hochauflösender Ultraschall sowie Biomarker-Tests ermöglichen eine präzisere und frühere Diagnose, was den Behandlungserfolg signifikant steigern kann.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p style="text-align: justify;">Die fortlaufende Forschung und Entwicklung im Bereich der Rheumatherapie bringt eine Vielzahl neuer Methoden und Techniken hervor, die nicht nur die Symptome lindern, sondern auch das Fortschreiten der Krankheit eindämmen können. Mit der Kombination aus traditioneller Medizin und innovativen Behandlungsansätzen können Betroffene heute auf eine bessere Lebensqualität hoffen.</p>
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		<title>Volkskrankheiten wie Gicht mit der richtigen Ernährung behandeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 11:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hyperurikämie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hyperurikämie und Gicht gehören zu den Volkskrankheiten, die insbesondere durch Wohlstand, Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel hervorgerufen werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(akz-o) Hyperurikämie und Gicht gehören zu den Volkskrankheiten, die insbesondere durch Wohlstand, Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel hervorgerufen werden. Früher war die Gicht als Krankheit der Reichen und Schlemmer bekannt. Daher werden diese Stoffwechselerkrankungen in Deutschland immer häufiger. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik hat errechnet, dass 1,5 Millionen Menschen hierzulande an Gicht und fünf Millionen an erhöhten Harnsäurewerten (Hyperurikämie) leiden, informiert der ernährungsmedizinische Wissenschaftler und Buchautor Sven-David Müller.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ernährung umstellen</h2>
<figure id="attachment_18351" aria-describedby="caption-attachment-18351" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-18351" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/08/2018-08-28-Gicht-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/08/2018-08-28-Gicht-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/08/2018-08-28-Gicht.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-18351" class="wp-caption-text">In vielen Fällen macht eine purinreduzierte Ernährungsweise Medikamente überflüssig oder ihre Dosierung kann verringert werden. Foto: pixabay.com/svendavidmueller/akz-o</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Zu Hyperurikämie kommt es, wenn der Harnsäurespiegel ansteigt. Gicht ist eine chronisch entzündliche Krankheit, die zu unerträglichen Schmerzen – besonders im Großzeh – führen kann. Die Harnsäure kristallisiert bei Gicht in Gelenken und Organen wie den Nieren aus. Harnsäurewerte lassen sich durch eine Ernährungsumstellung senken. Medikamente können eine Diättherapie nicht ersetzen. In vielen Fällen macht aber eine purinreduzierte Ernährungsweise Medikamente überflüssig oder ihre Dosierung kann verringert werden. An der Universitätsklinik Aachen hat Sven-David Müller ein Ernährungskonzept zur Senkung der Harnsäurewerte entwickelt. In seinem jetzt erschienenen Buch „Das Große Gicht Kochbuch“ (Verlag Schlütersche) verrät der Ernährungsexperte seine besten Tipps und zeigt in purinarmen Rezepten auf, dass eine Ernährung bei Hyperurikämie und Gicht lecker ist (www.svendavidmueller.de).</p>
<p>Zur Senkung der Harnsäure ist es wichtig, täglich mindestens zwei Liter zu trinken. Ideal sind Wasser und Sprudel, informiert Müller. Natürlich sind Kaffee und Tee in normalen Mengen erlaubt. Demgegenüber sind alkoholische Getränke Gift bei Hyperurikämie und Gicht, da Alkohol die Harnsäureausscheidung hemmt. Besonders ungünstig ist Bier, da es Purine enthält, die im Körper zu Harnsäure abgebaut werden. Die umfangreichste Tabelle zu Harnsäure- und Purinwerten ist im Patientenratgeber Gicht-Ampel, erschienen im Trias Verlag, zu finden. Fleisch, Wurst, Kleinfische wie Sardinen und Hefeextrakt, aber auch Geflügelhaut. Hülsenfrüchte wie Linsen und Sojabohnen sind „Purinbomben“, so Sven-David Müller, der für seine Verdienste in der Ernährungsaufklärung im Jahr 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.</p>
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		<title>Die Ernährung von Gichtpatienten sollte möglichst wenig Purine enthalten</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/die-ernaehrung-von-gichtpatienten-sollte-moeglichst-wenig-purine-enthalten.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 09:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Basische Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[erhöhter Harnsäurespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Gicht]]></category>
		<category><![CDATA[Purine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Männer lieben Hausmannskost und dazu ein kühles Bier. Doch deftige Mahlzeiten sollte man nicht so oft zu sich nehmen. Vor allem dann, wenn man unter einem erhöhten Harnsäurespiegel leidet, sollte man versuchen, um Eisbein, Leberkäse und Co. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Männer lieben Hausmannskost und dazu ein kühles Bier. Doch deftige Mahlzeiten sollte man nicht so oft zu sich nehmen. Vor allem dann, wenn man unter einem erhöhten Harnsäurespiegel leidet, sollte man versuchen, um Eisbein, Leberkäse und Co. am besten ebenso einen Bogen zu machen wie um den beliebten Gerstensaft. Neben Hülsenfrüchten enthalten vor allem Fleisch, Fisch, Wurst, Innereien und Alkohol sogenannte Purine, die im Körper zu Harnsäure abgebaut werden. Schafft es der Organismus nicht, die anfallende Säure über die Nieren auszuscheiden, steigt der Harnsäurewert im Blut an. So kann es zur Bildung von Harnsäurekristallen kommen, die sich in Gelenken und Geweben ablagern, wo sie eine Entzündung provozieren und Schmerzen auslösen können.</p>
<figure id="attachment_2239" aria-describedby="caption-attachment-2239" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/06/48272-1s_bild3_Foto_djd_panthermedia_net.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2239" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/06/48272-1s_bild3_Foto_djd_panthermedia_net-300x200.jpg" alt="Basisches Obst und Gemüse gehören zu den bevorzugten Nahrungsmitteln für Gichtpatienten. Foto: djd/panthermedia.net" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/06/48272-1s_bild3_Foto_djd_panthermedia_net-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/06/48272-1s_bild3_Foto_djd_panthermedia_net.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2239" class="wp-caption-text">Basisches Obst und Gemüse gehören zu den bevorzugten Nahrungsmitteln für Gichtpatienten.<br />Foto: djd/panthermedia.net</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auf purinarme, basenreiche Mahlzeiten setzen</strong></p>
<p>An die Gelenkbeschwerden, die ein Gichtanfall hervorrufen kann, sollte man also schon bei der Zusammenstellung des Speiseplans denken. Die zumeist männlichen Gichtpatienten haben nachts oft mit starken Schmerzen im Hauptgelenk der Großzehe zu kämpfen. Nach Angaben der Deutschen Gicht-Liga e.V. können die akuten Entzündungsvorgänge mit Medikamenten gebremst werden. In der Langzeitbehandlung verspricht eine Änderung des Lebensstils mit einer Umstellung der Ernährungsgewohnheiten &#8211; von fleischlastiger Kost zu purinarmen, basenreichen Mahlzeiten &#8211; gute Erfolge. Welche Lebensmittel säurebildend oder basisch sind, findet man etwa unter www.basica.de.</p>
<p><strong>Säureabbau entlastet die Nieren</strong></p>
<p>Auch Professor Dr. Jürgen Vormann bestätigt den positiven Effekt eines Ausgleichs des Säure-Basen-Gleichgewichts. &#8222;Basische Mineralstoffe in Form von Citrat-Verbindungen, wie sie beispielsweise in Basica enthalten sind, reduzieren die Säurebelastung bei Gicht und entlasten die Nierenfunktion durch die Stabilisierung des pH-Werts. Der Säureabbau beugt zugleich der Bildung von Harnsäurekristallen und damit schmerzhaften Gichtanfällen vor&#8220;, so der Münchner Ernährungswissenschaftler. Wie eine 2010 veröffentlichte japanische Studie zeigt, kann zusätzlich eine unterstützende Behandlung mit basischen Mineralstoffen sinnvoll sein.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tipps bei Gicht Beschwerden lassen sich durch kombinierte Therapiekonzepte gut behandeln</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/tipps-bei-gicht-beschwerden-lassen-sich-durch-kombinierte-therapiekonzepte-gut-behandeln.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 07:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[erhöhte Harnsäurewerte]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkablagerungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gichtbehandlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stoffwechselstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerkrankheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An Schlaf ist oft nicht mehr zu denken, wenn eine Gichtattacke die Nachtruhe stört. Hinter den schmerzhaften Beschwerden, die häufig zunächst in den Zehengelenken auftreten, stecken erhöhte Harnsäurewerte im Blut. Zur Behandlung akuter Anfälle werden daher in aller Regel Mittel eingesetzt, die der Harnsäurebildung im Körper entgegenwirken. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An Schlaf ist oft nicht mehr zu denken, wenn eine Gichtattacke die Nachtruhe stört. Hinter den schmerzhaften Beschwerden, die häufig zunächst in den Zehengelenken auftreten, stecken erhöhte Harnsäurewerte im Blut. Zur Behandlung akuter Anfälle werden daher in aller Regel Mittel eingesetzt, die der Harnsäurebildung im Körper entgegenwirken. Doch Professor Dr. Jürgen Vormann weiß, dass die in erster Linie männlichen Patienten zusätzlich mit der Einnahme von Citraten einiges tun können, um ihre Qual zu lindern. &#8222;Wie eine japanische Studie belegt, kann die Gichtbehandlung mit einer begleitenden Therapie aus basischen Mineralstoffen als Citrate, wie in Basica Vital, erfolgreich unterstützt werden&#8220;, erklärt der Münchner Ernährungswissenschaftler. Mithilfe der Citratverbindungen könne Harnsäure über den Urin ausgeschieden und so der Harnsäurespiegel gesenkt werden.</p>
<p><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/06/43501_bild2_Foto_djd_panthermedia_net.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1511" alt="deutsche journalisten dienste Bild: 66937" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/06/43501_bild2_Foto_djd_panthermedia_net.jpg" width="600" height="400" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/06/43501_bild2_Foto_djd_panthermedia_net.jpg 600w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/06/43501_bild2_Foto_djd_panthermedia_net-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Schmerzende Gelenke können auch erblich bedingt sein.</em></strong><br />
<strong><em>Foto: djd/panthermedia.net</em></strong></p>
<p>Risiko für Harnsteine sinkt</p>
<p>Wie der Arbeitskreises Citratforschung festgestellt hat, sinkt das Risiko zur Bildung von Harnsteinen in der Niere durch Citrate ebenfalls. Die Tätigkeit der Nieren soll sogar bei Menschen mit mangelnder Nierenfunktionsfähigkeit verbessert werden. &#8222;Die enthaltenen basischen Mineralstoffe wirken sich zudem positiv auf das Säure-Basen-Gleichgewicht aus&#8220;, ergänzt Professor Dr. Vormann. Ein stabilisierter pH-Wert entlaste die Nieren und reduziere die Säurebelastung. Wie der Ernährungsexperte weiter ausführt, sei der Säureabbau vor allem jedoch deshalb sinnvoll, weil sich die Kristalle der Harnsäure, die den Schmerz hervorrufen, nur bei einer Übersäuerung ausbilden und absetzen könnten. Informationen zum Säureabbau sind unter: http://www.basica.de zu finden.</p>
<p>Gicht ist erblich</p>
<p>Nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern auch bei bereits bekannten Gichtfällen innerhalb der Familie kann es sinnvoll sein, den Harnsäurespiegel im Rahmen einer Routineuntersuchung beim Arzt bestimmen lassen. Denn die Stoffwechselstörung ist erblich. Erhöhte Harnsäurespiegel treten bei etwa 20 Prozent der Deutschen auf. Allerdings sind neben der Veranlagung weitere Faktoren dafür entscheidend, ob sich daraus tatsächlich Ablagerungen von Harnsäurekristallen entwickeln, die zu den schmerzhaften Gichtanfällen in den Gelenken von Füßen, Zehen, Händen oder Fingern führen.</p>
<p>Tipps gegen Gicht: weniger Fleisch essen</p>
<p>Wie Experten betonen, spielt nicht zuletzt auch die Ernährung eine wichtige Bedeutung bei der Gichtentwicklung. So könnte die Vorliebe vieler männlicher Patienten für eine fleischreiche Kost eine mögliche Erklärung für das gehäufte Auftreten der Erkrankung bei Männern sein. Bestimmte Eiweißverbindungen, die auch als Purine bezeichnet werden und vornehmlich in Fleisch, Alkohol und Hülsenfrüchten enthalten sind, lassen nämlich den Harnsäurespiegel in die Höhe steigen. Auch Nierenschäden, Zuckerkrankheit und bestimmte Abführmittel fördern die Bildung schmerzhafter Gelenkablagerungen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit derartigen Medikamenten gehört daher ebenso zu den therapiebegleitenden Empfehlungen, wie ein deutlich reduzierter Konsum von Fleisch und Alkohol und die generelle Umstellung der Ernährung auf eine Kost ohne purinhaltige Lebensmittel.</p>
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