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	<title>Pflegestufe</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
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	<title>Pflegestufe</title>
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		<title>Pflege: Änderungen ab 2017: Aus drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 13:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen gibt es ab Januar 2017 einige wichtige Änderungen. Die bisher üblichen drei Pflegestufen werden in fünf Pflegegrade umgewandelt. „Ziel ist es, den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen besser gerecht zu werden“, sagt Manuela Oltersdorf, Beraterin bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland, UPD.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(akz-o) Für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen gibt es ab Januar 2017 einige wichtige Änderungen. Die bisher üblichen drei Pflegestufen werden in fünf Pflegegrade umgewandelt. „Ziel ist es, den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen besser gerecht zu werden“, sagt Manuela Oltersdorf, Beraterin bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland, UPD.</p>
<figure id="attachment_9671" aria-describedby="caption-attachment-9671" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-9671" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-10-Pflegestufe-300x200.jpg" alt="Foto: Attila Barabas/istockphoto.com/spp-o" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-10-Pflegestufe-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-10-Pflegestufe.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-9671" class="wp-caption-text">Foto: Attila Barabas/istockphoto.com/spp-o</figcaption></figure>
<p><strong>Mehr Hilfe für Demenzkranke</strong></p>
<p>Jeder Pflegegrad ist mit bestimmten Leistungen aus der Pflegekasse verbunden. „Die Umstellung berücksichtigt unter anderem die Tatsache, dass es hierzulande immer mehr Demenzkranke gibt.“ Diese sind körperlich zumeist noch gesund, müssen jedoch aufgrund ihrer schwindenden geistigen Fähigkeiten zum Teil intensiv betreut werden. Sie und ihre Angehörigen waren durch die alte Regelung benachteiligt, da diese nur Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen durch Pflegeleistungen und Hilfsmitteln unterstützt. „In Zukunft sollen geistige und psychische Einschränkungen ebenso berücksichtigt werden. Alle Pflegebedürftigen sollen einen gleichberechtigten Zugang zu den benötigen Mitteln erhalten.“</p>
<p><strong>Keine wiederholte Begutachtung</strong></p>
<p>Personen, die bis Ende 2016 bereits in eine Pflegestufe eingeteilt sind, benötigen 2017 keine neue Begutachtung. „Sie werden automatisch in die neuen Pflegegrade eingeteilt“, erklärt Oltersdorf. Menschen mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen rutschen in den nächst höheren Pflegegrad. Aus Pflegestufe 1 wird zum Beispiel Pflegegrad 2. Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, zum Beispiel bei Demenz – sie fielen bislang in die sogenannte Pflegestufe 0 – kommen in den übernächsten Pflegegrad. Befürchtungen, durch die neue Regelung schlechter gestellt zu sein als zuvor, sind unbegründet. „Alle, die bereits Leistungen erhalten, beziehen diese mindestens im gleichen Umfang weiter. Viele Betroffene erhalten erfreulicherweise mehr Unterstützung.“ Bei weiteren Fragen zum Thema beraten Sie die Berater der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) kompetent, unabhängig und kostenlos im gesetzlichen Auftrag unter 0800/0117722 und auf www.patientenberatung.de.</p>
<p>Bei Menschen, die ab 2017 erstmals einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen, übernehmen spezielle Gutachter die Einteilung in die Pflegegrade. „Sie arbeiten mit einem Punktesystem, bei dem der Grad der Selbstständigkeit in sechs Bereichen geprüft wird.“ Zu diesen gehören unter anderem die körperliche Beweglichkeit, die geistigen und kommunikativen Fähigkeiten sowie die Fähigkeit zur Selbstversorgung, zum Beispiel beim Ankleiden und Essen.</p>
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		<title>Mit einer häuslichen Pflegekraft kann man das Leben selbstbestimmt meistern</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/verschiedenes/mit-einer-haeuslichen-pflegekraft-kann-man-das-leben-selbstbestimmt-meistern.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2016 08:57:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[häusliche Betreuung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die eigenen Eltern so langsam in die Jahre kommen und man im Bekanntenkreis immer öfter von Pflegefällen hört - sei es durch altersbedingte Leiden, einen plötzlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall -, kreist im Kopf automatisch die Frage "Was wäre wenn?". </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn die eigenen Eltern so langsam in die Jahre kommen und man im Bekanntenkreis immer öfter von Pflegefällen hört &#8211; sei es durch altersbedingte Leiden, einen plötzlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall -, kreist im Kopf automatisch die Frage &#8222;Was wäre wenn?&#8220;. Was, wenn auch ich plötzlich zum Pflegefall werde? Muss ich dann ins Heim? Wer kümmert sich um mich?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit 47 zum Pflegefall</strong></p>
<figure id="attachment_9112" aria-describedby="caption-attachment-9112" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9112" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/04/2016-04-05-Pflegefall-300x204.jpg" alt="Nach einer Hirnblutung wurde Theresia B. (links) über Nacht zum Pflegefall. Foto: djd/Brinkmann Pflegevermittlung GmbH" width="300" height="204" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/04/2016-04-05-Pflegefall-300x204.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/04/2016-04-05-Pflegefall.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-9112" class="wp-caption-text">Nach einer Hirnblutung wurde Theresia B. (links) über Nacht zum Pflegefall.<br />Foto: djd/Brinkmann Pflegevermittlung GmbH</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Wenn Angehörige plötzlich zum Pflegefall werden, kommen ihre Familien in eine schwierige Situation&#8220;, weiß Katja Schneider, Redakteurin für Gesundheit und Soziales beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Dass es nicht nur alte Menschen treffen könne, zeige der Fall von Theresia B. aus Goldenstedt (Kreis Vechta/Niedersachsen). Als bei ihr vor zwei Jahren eine Hirnblutung dazu führte, dass sie über Nacht zum Pflegefall wurde, brach für die damals 47-Jährige und ihren Lebensgefährten eine Welt zusammen. Die ehemalige Justizfachangestellte hat seither Pflegestufe 3, das heißt, sie sitzt im Rollstuhl, ist in so gut wie allen Lebenslagen auf Hilfe angewiesen und benötigt bei der Körperpflege und beim Essen Unterstützung. Doch aufgeben kam für sie nicht in Frage. Im Gegenteil: Sie wollte kämpfen &#8211; um ihr Leben, ihre Freunde, ihre Beziehung und ihr geliebtes Haus. Eine Zeit lang kümmerte sich ihr Partner fürsorglich um sie und nahm dafür extra eine Auszeit vom Job. Danach haben sie monatelang vergeblich nach einer Pflegerin gesucht. Über Freunde wurden sie auf die Brinkmann Pflegevermittlung aufmerksam. Informationen zu diesem Dienst gibt es unter www.brinkmann-pflegevermittlung.de.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Individuelle Betreuung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seit knapp einem Jahr wohnt Marija aus Ungarn bei der Goldenstedterin und hilft ihr dabei, weiterhin zu Hause leben zu können: &#8222;Ihre Situation ist für Theresia schon schlimm genug. Im Heim zu leben hätte etwas von &#8218;Endstation'&#8220;, sagt die 23-Jährige, die im fünften Semester Lehramt studiert. Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich als häusliche Pflegekraft in der sogenannten häuslichen Betreuung in Gemeinschaft, wobei sie ihre Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche individuell nach den Bedürfnissen von Theresia B. einteilen kann. Mittlerweile gehört Marija zur Familie und hofft, dass ihr Schützling mit ihrer Hilfe bald wieder alleine laufen, telefonieren und schreiben kann.</p>
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		<title>Laienpflegende Angehörige erhalten trotz Reformen kaum finanzielle Unterstützung</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/verschiedenes/laienpflegende-angehoerige-erhalten-trotz-reformen-kaum-finanzielle-unterstuetzung.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 17:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Der wichtigste Pflegedienst ist die Familie", so äußerte sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vor einiger Zeit in der Presse. Im Pflegefall zu Hause versorgt zu werden entspricht tatsächlich dem überwiegenden Wunsch der Menschen.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/verschiedenes/laienpflegende-angehoerige-erhalten-trotz-reformen-kaum-finanzielle-unterstuetzung.html">Laienpflegende Angehörige erhalten trotz Reformen kaum finanzielle Unterstützung</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8222;Der wichtigste Pflegedienst ist die Familie&#8220;, so äußerte sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vor einiger Zeit in der Presse. Im Pflegefall zu Hause versorgt zu werden entspricht tatsächlich dem überwiegenden Wunsch der Menschen. Auf 71 Prozent der Pflegebedürftigen trifft dies aktuell auch zu: Dabei werden mehr als zwei Drittel allein durch laienpflegende Angehörige betreut. Ohne sie wäre das staatliche Pflegesystem längst zusammengebrochen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erhebliche Belastungen</strong></p>
<figure id="attachment_8344" aria-describedby="caption-attachment-8344" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-8344" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/01/2016-01-29-Pflege-300x200.jpg" alt="Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in Deutschland werden durch laienpflegende Angehörige betreut. Ohne sie wäre das staatliche Pflegesystem längst zusammengebrochen. Foto: djd/DFV Deutsche Familienversicherung/drubig-photo-Fotolia.com" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/01/2016-01-29-Pflege-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/01/2016-01-29-Pflege.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-8344" class="wp-caption-text">Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in Deutschland werden durch laienpflegende Angehörige betreut. Ohne sie wäre das staatliche Pflegesystem längst zusammengebrochen.<br />Foto: djd/DFV Deutsche Familienversicherung/drubig-photo-Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Für die Angehörigen bringt dies erhebliche Belastungen mit sich: physische, psychische, aber in vielen Fällen auch finanzielle. Denn der Staat setzt darauf, dass diese &#8222;Laienpflege&#8220; weitgehend unentgeltlich geschieht. Er zahlt dafür nur das staatliche Pflegegeld, das in den maßgeblichen Pflegestufen bei maximal 458 beziehungsweise bei Demenz bei maximal 545 Euro monatlich liegt. Doch das reicht nicht aus, um die Einkommenseinbußen bei häufig eingeschränkter oder vorübergehend ganz aufgegebener Berufstätigkeit auch nur halbwegs auszugleichen. Zu den hohen emotionalen und organisatorischen Herausforderungen kommen dann finanzielle Sorgen hinzu.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kaum finanzielle Unterstützung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die Leistungen des Staates reichen im Falle der Pflege nicht aus, um die für die Betroffenen entstehenden Kosten zu decken, gleich ob sie zu Hause oder im Heim versorgt werden&#8220;, erklärt dazu Dr. Stefan Knoll, Vorsitzender des Vorstandes der DFV Deutsche Familienversicherung AG. Im Falle der Laienpflege sei die Finanzierungslücke besonders hoch, weil die Angehörigen für ihre Tätigkeit keine Pflegesachleistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhielten. Sie würden nur mit dem niedrigen Pflegetagegeld abgespeist. &#8222;Der Staat lässt die Familien hier auch weiterhin fast völlig im Stich&#8220;, so Knoll.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit privater Zusatzversicherung geschützt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich und seine Familie vor solchen Risiken schützen will, sollte daher über eine private Pflegezusatzversicherung nachdenken, rät Dr. Stefan Knoll. Immerhin müsse jeder dritte Mann und jede zweite Frau statistisch gesehen damit rechnen, irgendwann zum Pflegefall zu werden. Der Tarif sollte dabei die Laienpflege optimal abdecken &#8211; etwa über eine Verdopplung oder Verdreifachung des staatlichen Pflegegelds. Bei Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und im Pflegefall sollte der Vertrag beitragsfrei gestellt sein. Mit Blick auf die ab 2017 wirksam werdende Reform sollte er zudem eine Umstellungsgarantie enthalten.</p>
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		<item>
		<title>Pflegebedürftigkeit und das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/verschiedenes/pflegebeduerftigkeit-und-das-pflege-neuausrichtungs-gesetz.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 17:27:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Alterspflege]]></category>
		<category><![CDATA[ambulante Pflegedienste]]></category>
		<category><![CDATA[ambulanten Pflege]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegebedürftigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Versorgung von Pflegebedürftigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 1. Januar diesen Jahres gibt es das bereits 2012 beschlossene Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz oder kurz PNG in Deutschland. Leider wissen immer noch viel zu wenige Betroffene von den Änderungen bzw. schaffen es noch nicht, diese zu Ihren Gunsten zu nutzen. - Grund genug für das Thema PNG dezidierter zu betrachten.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/verschiedenes/pflegebeduerftigkeit-und-das-pflege-neuausrichtungs-gesetz.html">Pflegebedürftigkeit und das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. Januar diesen Jahres gibt es das bereits 2012 beschlossene Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz oder kurz PNG in Deutschland. Leider wissen immer noch viel zu wenige Betroffene von den Änderungen bzw. schaffen es noch nicht, diese zu Ihren Gunsten zu nutzen. &#8211; Grund genug für das Thema PNG dezidierter zu betrachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was ist das PNG?</p>
<p>Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz soll Leistungsverbesserungen in der Pflege bewirken und somit eine umfassendere Versorgung von Pflegebedürftigen sicherstellen. Durch die Anhebung der Beträge in den einzelnen Pflegestufen soll vor allem die ganzheitliche Versorgung der ambulanten Pflege sichergestellt werden. Ein Grund, warum Demenzkranke in besonderer Weise vom PNG profitieren sollen.</p>
<p>Mit Hilfe der eingeführten Pflegesachleistungen können nun auch größere Beträge für die Pflege zu Hause beantragt werden. Menschen mit einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz haben seit Januar 2013 ein Recht auf Finanzleistungen durch die Pflegeversicherung. Mit diesem Geld können zum Beispiel ambulante Pflegedienste bezahlt oder 24 Stunden Pflegekräfte eingestellt werden. Zumindest anteilig. Denn die Erhöhungen der Sachleistungen sind natürlich nicht hoch genug, um einen ambulanten Helfer vollständig zu bezahlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie können Sie vom PNG profitieren?</p>
<p>Wenn Sie oder ein Anverwandter auf Pflege angewiesen sind, dann sollten Sie sich zunächst einmal in eine <a href="http://www.diadema-pflege.de/pflegestufe.html#link5" target="_blank" rel="noopener">Pflegestufe kategorisieren</a> lassen. Der Leistungsanspruch errechnet sich nämlich, wie Sie sicherlich alle wissen, aus den einzelnen Pflegestufen. Bereits in Pflegestufe 0 gibt es seit Jahreswechsel nun schon einen Anspruch auf 120 Euro Pflegegeld und bei besonderen Einschränkungen der Alltagskompetenz sogar noch auf 225 Euro Pflegesachleistungen monatlich.</p>
<p>Bei Pflegestufe 3 kann dieser Betrag auf bis zu 1.918 Euro im Monat ansteigen.</p>
<p>Sicherlich sind dies immer noch sehr geringe Beträge, wenn man sich überlegt, wie umfassend die Alterspflege betrieben werden muss, um die menschliche Komponente, die in diesem Bereich sicherlich besonders wichtig ist, nicht zu vernachlässigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bedeutung für die ambulante Pflege</p>
<p>Beim Lesen der obigen Zahlen wird deutlich, dass vor allem die Pflege zu Hause gestärkt und besser unterstützt werden soll. Immerhin haben nun auch ambulant versorgte Pflegebedürftige einen Anspruch auf Leistungen vom Staat. Besonders Demenzkranke profitieren durch das PNG von erhöhten Bezügen, weshalb eine 24 Stunden Pflege vermehrt von ihnen bzw. den Anverwandten in Anspruch genommen wird. Bestätigen konnte uns dies Herr Hehemann von der Diadema-Pflege. „Seit Jahreswechsel sind bei uns die Anfragen bezüglich der häuslichen Pflege für Demenzkranke sehr stark angestiegen. Durch die erhöhten Bezüge ist die 24 Stunden Pflege sicherlich für viele interessanter und erschwinglicher geworden.“</p>
<p>Eine Tatsache, die man von den ambulanten Pflegediensten leider nicht behaupten kann. &#8211; Und hier liegt auch ein großer Nachteil des PNG. Diese haben seitdem mit erheblichem Mehraufwand zu kämpfen. Durch das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz entfällt die Möglichkeit der Querfinanzierung der Pflegebedürftigen. So muss seit Jahreswechsel dezidiert festgehalten werden, ob sich der Aufwand nach Komplexität oder Zeit berechnet. &#8211; Für jeden Patienten einzeln. Der Ausgleich zwischen kürzeren und längeren Einsatzzeiten ist daher nicht mehr durchführbar, weshalb es eben zu dem schon erwähnten bürokratischen Aufwand kommt. Sicherlich etwas, dass nicht im Sinne der Pflege sein kann und das Herr Hehemann auch so sieht: „ Durch das PNG ist es sicherlich einfacher geworden, einen Dienstleister für eine 24 Stunden Pflegekraft zu beauftragen, als in einem ambulanten Pflegedienst unterzukommen. Immerhin übernehmen wir ja als Dienstleister den bürokratischen Teil, während sich unsere Pflegekräfte aus Polen einzig und allein um den Demenzkranken kümmern können.“</p>
<p>Ein Vorteil, der nebenbei auch den Pflegediensten selbst auffällt und die desolate Pflegesituation in Deutschland nach wie vor verdeutlicht. Alles in allem ist das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz genau das, für was es die meisten halten. Ein „Kabinettsstückchen“ bzw. „Reförmchen“, welches zwar in die richtige Richtung abzielt, aber (noch) nicht weitreichend genug ist.</p>
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