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	<title>Darmkrebsvorsorge</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
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	<title>Darmkrebsvorsorge</title>
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		<title>Studie belegt: Darmkrebsrisiko dank Früherkennung gesunken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 11:45:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus Anlass des Darmkrebsmonats März veröffentlichten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) jetzt eine Erhebung, der zufolge die altersstandardisierte Darmkrebs-Neuerkrankungsrate in Deutschland zwischen 2003 und 2012 um rund 14 Prozent gesunken ist.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aus Anlass des Darmkrebsmonats März veröffentlichten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) jetzt eine Erhebung, der zufolge die altersstandardisierte Darmkrebs-Neuerkrankungsrate in Deutschland zwischen 2003 und 2012 um rund 14 Prozent gesunken ist. Es liegt nahe, dass der Rückgang mit der Vorsorge-Koloskopie zusammenhängt, die 2002 in das gesetzliche Krebsfrüherkennungs-Programm in Deutschland aufgenommen wurde. So zeigt sich der Rückgang am stärksten in den Altersgruppen ab 55 Jahren, in denen die Untersuchung angeboten wird. Hier sank die altersstandardisierte Darmkrebs-Sterblichkeit der Studie nach um fast 21 Prozent bei Männern und sogar um über 26 Prozent bei Frauen.</p>
<figure id="attachment_8890" aria-describedby="caption-attachment-8890" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-8890" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/03/2016-03-01-Vorsorge-300x200.jpg" alt="Foto: Pixabay" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/03/2016-03-01-Vorsorge-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/03/2016-03-01-Vorsorge.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-8890" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Professor Dietrich Baumgart, Leiter des Preventicum in Essen, hält die Früherkennung für sehr wichtig: „Gerade Darmkrebs-Vorsorge ist immens sinnvoll. Das Besondere am Darmkrebs ist, dass er meist aus gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen, entsteht. Werden sie früh entdeckt, lassen sie sich einfach entfernen, so dass sich kein Krebs mehr entwickeln kann.“ Und selbst wenn sich der Krebs bereits im Frühstadium befindet, liegt die Heilungschance noch bei nahezu 100 Prozent“.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wieso ab 55 Jahren?</strong><br />
Die gutartigen Polypen sind ab einem Alter von 50 Jahren weit verbreitet und werden mit zunehmendem Alter immer häufiger. Sie machen zunächst keine Beschwerden und auch Stuhltests geben keine sicheren Hinweise. Spätestens ab dem 55. Lebensjahr -bei familiärer Belastung, Rauchen oder Übergewicht eher früher &#8211; sollte daher jeder eine Darmspiegelung durchführen lassen. Die Koloskopie ist derzeit die zuverlässigste Methode, um Darmkrebs und seine Vorstufen zu erkennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Darmkrebs ist einer der am besten therapierbaren Krebserkrankungen. Dennoch ist sie die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Immer noch sterben jährlich allein in Deutschland rund 26.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Umso wichtiger bleibt die Aufklärung über die Bedeutung der Vorsorge. Der Monat März wurde daher von der Felix-Burda-Stiftung als bundesweiter Aktionszeitraum rund um das Thema Darmkrebsvorsorge ausgerufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Teilnahme noch ausbaufähig</strong><br />
Denn trotz aller Sinnhaftigkeit wird Darmkrebs-Vorsorge noch zu wenig in Anspruch genommen. Immerhin haben zwar rund 4,95 Millionen Versicherte seit Einführung der gesetzlichen Vorsorgedarmspiegelung im Oktober 2002 bis Ende 2012 diese Untersuchung durchführen lassen. Dies sind jedoch nur ca. 22 Prozent der Anspruchsberechtigten. Davon ca. 20,3 Prozent der Männer bis zu einem Alter von 74 Jahren und ca. 22,3 Prozent der Frauen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Viele Patienten scheuen die Krebsvorsorge, weil sie Angst vor einer schlechten Diagnose haben“, bestätigt auch Baumgart. Er weiß wovon er spricht, seit zehn Jahren leitet er das Preventicum, das Zentrum für individualisierte Medizin. Jährlich kommen rund 2.000 Patienten zu ihm &#8211; aus eigenen Stücken oder auf Anraten ihres Unternehmens. „Drei von vier Patienten haben Angst vor Krebs und meiden daher die Vorsorge. Die Verdrängung lässt sich psychologisch zwar sicher verstehen, aus medizinischer Sicht sinnvoll ist sie natürlich nicht“, so Baumgart. „Daher legen wir viel Wert darauf, Ängste abzubauen und unsere Patienten individuell zu beraten.“</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen auch unter www.preventicum.de</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quellennachweis: Katja Geßner, Preventicum</em></p>
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		<title>Darmkrebsmonat März</title>
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		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 13:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Wert der eigenen Gesundheit lernen viele Menschen erst dann zu schätzen, wenn sie selbst erkrankt sind. Dabei hält der Einzelne sein Schicksal selbst in der Hand: Vorsorge ist die beste Voraussetzung für ein langes und gesundes Leben. Demzufolge steht Deutschland im Monat März wieder einmal ganz im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Den Wert der eigenen Gesundheit lernen viele Menschen erst dann zu schätzen, wenn sie selbst erkrankt sind. Dabei hält der Einzelne sein Schicksal selbst in der Hand: Vorsorge ist die beste Voraussetzung für ein langes und gesundes Leben. Demzufolge steht Deutschland im Monat März wieder einmal ganz im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Dr. Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung, die seit 2002 jedes Jahr im März den Darmkrebsmonat ausruft, rät: &#8222;Gibt es Fälle von Darmkrebs in der Familie, sollten sich die direkten Verwandten frühzeitig ärztlich beraten lassen. Darmkrebs ist kein Schicksal, sondern durch Früherkennung zu fast 100 Prozent vermeidbar&#8220;. Unter anderem belegt eine Studie der Universität Pennsylvania, dass die Früherkennung durch eine Darmspiegelung die Darmkrebssterblichkeit deutlich senkt. Denn je frühzeitiger Darmpolypen oder Darmkrebs entdeckt und entfernt werden, desto größer ist die Chance, den Krebs zu verhindern oder zu heilen.</p>
<h5 style="text-align: justify;">Freie Sicht ist das A und O</h5>
<figure id="attachment_1930" aria-describedby="caption-attachment-1930" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/02/49289pn_bild1_Foto_djd_Norgine_GmbH_Coloures_Pic_Fotolia.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1930" alt="Eine Darmspiegelung wird meist ambulant von einem Facharzt für Gastroenterologie durchgeführt. Foto: djd/Norgine GmbH/Coloures-Pic-Fotolia" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/02/49289pn_bild1_Foto_djd_Norgine_GmbH_Coloures_Pic_Fotolia-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/02/49289pn_bild1_Foto_djd_Norgine_GmbH_Coloures_Pic_Fotolia-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/02/49289pn_bild1_Foto_djd_Norgine_GmbH_Coloures_Pic_Fotolia.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1930" class="wp-caption-text">Eine Darmspiegelung wird meist ambulant von einem Facharzt für Gastroenterologie durchgeführt.<br />Foto: djd/Norgine GmbH/Coloures-Pic-Fotolia</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Eine Darmspiegelung wird meist ambulant von einem Facharzt für Gastroenterologie durchgeführt. Unter Gabe eines leichten Beruhigungs- und Schmerzmittels untersucht der Arzt den Dickdarm sowie den unteren Teil des Dünndarms mit Hilfe eines sogenannten Koloskops. Eine Kamera und Lichtquelle ermöglichen die genaue Begutachtung des Spiegelungsgebietes via Monitor. Wichtig für ein optimales Untersuchungsergebnis ist ein gut gereinigtes Organ und freie Sicht im Darm. Moderne Produkte, wie etwa die 2-Liter-PEG-Lösung MOVIPREP®, die es in den Geschmacksrichtungen Zitrone und Orange gibt, sorgen für eine gründliche und dennoch schonende Darmreinigung. Die in der Reinigungslösung enthaltenen Elektrolyte und die zusätzliche Flüssigkeit sorgen dafür, dass das Abführen den Körper nicht belastet und der Wasserhaushalt ausgeglichen bleibt.</p>
<h5 style="text-align: justify;">Genießen erlaubt</h5>
<p style="text-align: justify;">Etwa drei bis fünf Tage vor der Darmspiegelung muss die Ernährung des Patienten angepasst und auf ballaststoffreiche Nahrung wie Körnerbrot, Weintrauben oder Rohkost verzichtet werden. Stattdessen dürfen bis zum Vorabend der Untersuchung leicht verdauliche Weißmehlprodukte wie Croissants oder Kuchen geschlemmt werden. Weitere Informationen zum Thema Darmreinigung und Darmkrebsvorsorge gibt der behandelnde Arzt oder das Patientenportal www.moviprep.de. Die Website bietet neben hilfreichen Tipps auch einen anschaulichen Informationsfilm, der den Vorgang ei</p>
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		<title>Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Krebsvorstufen frühzeitig aufspüren</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 12:13:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jährlich erkranken 240.000 Deutsche an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie etwa Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Für diese Patienten ist die regelmäßige Darmkrebsvorsorge besonders wichtig.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jährlich erkranken 240.000 Deutsche an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie etwa Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Für diese Patienten ist die regelmäßige Darmkrebsvorsorge besonders wichtig. Denn mit wachsender Erkrankungsdauer steigt auch das Risiko für Krebsgeschwüre im Darm. Eine gründliche Reinigung des Organs vor einer Darmspiegelung stellt die Qualität der Untersuchung sicher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/02/43330pn_bild1_Foto_djd_Norgine_GmbH.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1398" alt="deutsche journalisten dienste Bild: 64056" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/02/43330pn_bild1_Foto_djd_Norgine_GmbH.jpg" width="600" height="400" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/02/43330pn_bild1_Foto_djd_Norgine_GmbH.jpg 600w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2013/02/43330pn_bild1_Foto_djd_Norgine_GmbH-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Rund eine Viertelmillion Deutsche erkranken pro Jahr an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED).</em></strong><br />
<strong><em>Foto:djd/Norgine GmbH</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zusätzliche Flüssigkeitszufuhr ist wichtig</p>
<p>Nur in einem blitzblanken Organ kann der Arzt bei der Darmspiegelung auch kleine Krebsvorstufen erkennen und entfernen. Eine gründliche Darmreinigung im Vorfeld der Untersuchung ist mit modernen 2-Liter-PEG-Lösungen (Polyethyenglykol mit Ascorbinsäure und Natriumascorbat) schonend möglich. Der Patient trinkt am Abend und am Morgen vorher je einen Liter der PEG-Lösung und mindestens einen halben Liter klare Flüssigkeit, wie Mineralwasser oder hellen Tee. Die zusätzliche Flüssigkeitszufuhr und die in der Lösung enthaltenen Elektrolyte stellen sicher, dass der Wasserhaushalt ausgeglichen bleibt &#8211; der Körper wird nicht belastet. Die Präparate sind in verschiedenen fruchtigen Geschmacksrichtungen erhältlich (zum Beispiel Moviprep Zitrone oder Orange, Infos gibt es unter www.moviprep.de). Insbesondere CED-Patienten, die häufiger eine Darmspiegelung vornehmen lassen, können somit auch einmal die Geschmacksrichtungen wechseln.</p>
<p>Darmkrebsrisiko steigt mit Erkrankungsdauer</p>
<p>Das Risiko einer Polypenbildung im Darm variiert je nach chronisch-entzündlicher Darmerkrankung. Aktuelle Studien zeigen, dass die Dauer der Erkrankung ebenfalls eine wichtige Komponente ist: Patienten mit Colitis ulcerosa haben nach 20 Jahren Erkrankungsdauer ein um 2,5 Prozent erhöhtes Darmkrebsrisiko, nach 40 Jahren sogar ein um 10,8 Prozent erhöhtes Risiko. Die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs zu erkranken, ist für Patienten mit Morbus Crohn im Vergleich zu gesunden Menschen rund drei- bis siebenfach erhöht. Entscheidend ist auch die Region der Erkrankung im Körper: Patienten, bei denen lediglich der Mastdarm betroffen ist, sind am wenigsten gefährdet.</p>
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		<title>Darmkrebsfrüherkennung – Wann gehen Sie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[offenes-presseportal]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 17:29:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Virtuelle Darmspiegelung: schonend, schnell und präzise Darmkrebs geht uns alle an, denn er kann jeden treffen. Jedes Jahr erkranken mehr als 73.000 Menschen neu daran. Damit gehört er zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen. Daher steht der Monat März zum elften Mal in Folge im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Gesundheitsexperten, Kliniken und Privatpersonen engagieren sich für eine &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/02/Darmkrebsfrueherkennung.jpg" alt="" title="Darmkrebsfrueherkennung" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-552" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/02/Darmkrebsfrueherkennung.jpg 250w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/02/Darmkrebsfrueherkennung-150x150.jpg 150w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/02/Darmkrebsfrueherkennung-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<h2>Virtuelle Darmspiegelung: schonend, schnell und präzise</h2>
<p>Darmkrebs geht uns alle an, denn er kann jeden treffen. Jedes Jahr erkranken mehr als 73.000 Menschen neu daran. Damit gehört er zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen. Daher steht der Monat März zum elften Mal in Folge im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Gesundheitsexperten, Kliniken und Privatpersonen engagieren sich für eine Verbesserung der Darmkrebsvorsorge. Wer regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen ab einem Alter von 55 Jahren nutzt, kann sein Erkrankungsrisiko um fast 80 Prozent senken. „Hierzu empfiehlt sich die äußerst schonende und präzise virtuelle Koloskopie. Bei dieser Methode wird der Dickdarm mittels Computer- oder Kernspintomographie dargestellt und Gewebestrukturen der Organe Schicht für Schicht abgebildet. Diese Methode ist für den Patienten schmerzfrei, da kein Endoskop eingeführt werden muss, und die Ergebnisse sind genauso präzise wie bei der klassischen Darmspiegelung“, erklärt Prof. Dr. Marcus Seemann, Ärztlicher Direktor der Diagnoseklinik München.</p>
<h3>Darmkrebs ist früh erkannt gut heilbar</h3>
<p>Die gute Nachricht: Im Frühstadium entdeckt, ist Darmkrebs zu annähernd 100 Prozent heilbar. Die schlechte: 70 Prozent der Tumore werden erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Dann wird eine erfolgreiche Therapie schwierig. Früherkennung ist deshalb der wichtigste Schutz. „Die Erkrankung entwickelt sich aus meist gutartigen Ausstülpungen der Darmschleimhaut, so genannten Polypen“, sagt Prof. Seemann. Rund 30 Prozent dieser Polypen werden zum bösartigen Tumor. Durchschnittlich dauert diese Entwicklung allerdings bis zu zehn Jahre. „Dieses relativ lange Zeitfenster bietet daher eine große Chance, die Vorstufe und damit die Polypen zu erkennen und frühzeitig zu entfernen“, so der Experte. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ihren Versicherten ab dem Alter von 55 Jahren zwei kostenlose Darmspiegelungen (Fachausdruck: Koloskopie) im Abstand von zehn Jahren an.</p>
<h3>Virtuelle Koloskopie: Reise durch den Darm am Computer</h3>
<p>Eine schonende und äußerst präzise Alternative zur klassischen Darmspiegelung ist die virtuelle Koloskopie. „In der Diagnoseklinik München setzen wir diese sanfte Untersuchungsmethode bereits seit zehn Jahren ein. Die mittels Computer- oder Kernspintomographie (CT oder MRT) dargestellten Gewebestrukturen werden anhand eines speziellen Softwareprogramms in dreidimensionale Bilder umgewandelt, die der Radiologe am Bildschirm begutachten kann. Der Arzt begibt sich so auf eine virtuelle Reise durch den Darm, dessen Innenansicht mit all seinen Windungen und Biegungen dargestellt wird“, erläutert Prof. Seemann. Die CT-Untersuchungen dauern nur rund 60 Sekunden und haben den Vorteil, dass kein Endoskop eingeführt werden muss, was für die meisten Patienten deutlich angenehmer ist. Weiterer Vorteil: Auch die Organe außerhalb des Darms und die umliegenden Bauchorgane können mithilfe der Untersuchungsergebnisse exakt beurteilt werden.</p>
<h3>Oftmals frühe Untersuchung sinnvoll</h3>
<p>Schon ab 50 Jahren haben gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf den „Blut-im-Stuhl-Test“. Dieser so genannte Hämoccult-Test ist seit langem etabliert, jedoch nicht hundertprozentig sicher. „Er deckt nur 30 Prozent der Darmkrebsfälle auf – denn nicht jeder Tumor blutet. Ein Tumor, der blutet, hat zudem in aller Regel schon eine erheblich Größe“, sagt Prof. Seemann. Wichtig: Eine frühere Untersuchung kann sinnvoll sein, wenn das individuelle Risiko für Darmkrebs erhöht ist, etwa aufgrund einer erblichen Vorbelastung.</p>
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