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	<title>Neuropathie</title>
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	<title>Neuropathie</title>
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		<title>Im Umgang mit Diabetes können Betroffene vieles falsch machen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 11:12:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Diagnose Typ-2-Diabetes kann das Leben drastisch verändern. Den richtigen Umgang mit der Erkrankung muss man erst lernen, im Alltag können dabei leicht Fehler passieren. Dies beginnt schon bei der täglichen Selbstmessung des Blutzuckers, die unter fachkundiger Anleitung geübt werden sollte. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Diagnose Typ-2-Diabetes kann das Leben drastisch verändern. Den richtigen Umgang mit der Erkrankung muss man erst lernen, im Alltag können dabei leicht Fehler passieren. Dies beginnt schon bei der täglichen Selbstmessung des Blutzuckers, die unter fachkundiger Anleitung geübt werden sollte. So können das Einsetzen der Nadel in das Stechgerät, die Gewinnung des Bluttropfens und die Handhabung der Teststreifen potenzielle Fehlerquellen sein. Auch die Ernährungsumstellung fällt vielen schwer. Eine extrem kohlenhydratarme, fettreiche Ernährung ist ebenso wenig ratsam wie das Gegenteil.</p>
<figure id="attachment_7553" aria-describedby="caption-attachment-7553" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-7553" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/11/csm_31641.rgb_dab735f70d-300x200.jpg" alt="Foto: djd/Wörwag Pharma" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/11/csm_31641.rgb_dab735f70d-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/11/csm_31641.rgb_dab735f70d.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7553" class="wp-caption-text">Foto: djd/Wörwag Pharma</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Empfindungs-Check: Die Füße im Blick</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das richtige Maß gilt es auch beim Bewegungsprogramm zu finden. Regelmäßige körperliche Aktivität ist wichtig, weil sie die Insulinempfindlichkeit verbessert, Übergewicht abbaut und Bluthochdruck entgegenwirkt. Übertriebener Sport sollte allerdings unterlassen werden, um unter anderem das Herz nicht zu überfordern. Für eine individuelle Anpassung des Lebensstils können Schulungen hilfreich sein. Sie sensibilisieren die Betroffenen im Idealfall auch dafür, ihre Füße im Blick zu behalten. Denn die sogenannte diabetische Neuropathie, eine Nervenschädigung, die bei etwa jedem dritten Diabetiker auftritt, macht sich oft zuerst an den Füßen bemerkbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Regelmäßig kontrollieren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diabetiker sollten regelmäßig ihre Füße kontrollieren und Auffälligkeiten wie Kribbeln, Schmerzen oder Taubheit dem Arzt mitteilen. Da die Erkrankung auch &#8222;still&#8220; verlaufen kann, muss zudem das Empfindungsvermögen für Druck, Schmerz und Temperatur überprüft werden. Neben einer möglichst optimalen Stoffwechseleinstellung steht mit dem Wirkstoff Benfotiamin ein gut verträgliches Mittel aus der Apotheke zur Behandlung der Neuropathie zur Verfügung. Die Vorstufe des Vitamins B1, die zum Beispiel in &#8222;milgamma protekt&#8220; enthalten ist, kann Neuropathie-Beschwerden lindern und körpereigene Entgiftungsprozesse aktivieren, wodurch die schädlichen Auswirkungen des erhöhten Blutzuckers auf Nerven und Blutgefäße reduziert werden.</p>
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		<title>Wie uns die Füße warnen können</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/wie-uns-die-fuesse-warnen-koennen.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2015 09:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes mellitus]]></category>
		<category><![CDATA[diabetische Neuropathie]]></category>
		<category><![CDATA[diabetisches Fußsyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Kribbeln in den Füßen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuropathie]]></category>
		<category><![CDATA[Polyneuropathie]]></category>
		<category><![CDATA[Taubheitsgefühl in den Füßen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statistisch gesehen laufen wir während unseres Lebens etwa drei Mal um die Erde, wenn man alle Wege zusammenrechnet. Damit unsere Füße gut durchhalten, müssen wir also auf sie achtgeben. Zumal die Füße uns dabei helfen können, ernsthafte Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Große Ratgeberaktion per Telefon und Chat mit führenden Gesundheitsexperten</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Große Ratgeberaktion per Telefon und Chat mit führenden Gesundheitsexperten &#8211; Donnerstag, 10.09.2015</strong></p>
<p><strong>Am Telefon &#8211; kostenfreie Rufnummer 0800 &#8211; 000 77 32 von 10 bis 16 Uhr</strong></p>
<p><strong>Im Chat &#8211; www.experten-im-chat.de von 16 bis 17 Uhr, Fragen stellen schon jetzt möglich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Statistisch gesehen laufen wir während unseres Lebens etwa drei Mal um die Erde, wenn man alle Wege zusammenrechnet. Damit unsere Füße gut durchhalten, müssen wir also auf sie achtgeben. Zumal die Füße uns dabei helfen können, ernsthafte Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Denn sie geben Warnsignale, die etwa anzeigen, ob jemand an einer gefährlichen Folgeerkrankung des Diabetes mellitus, der Nervenkrankheit Polyneuropathie (griechisch für Viel-Nerv-Krankheit) leidet. Studien zeigen, dass etwa jeder dritte Diabetiker von dieser Nervenschädigung betroffen ist, häufig ohne es zu wissen. Dabei kann die Erkrankung schwerwiegende Folgen haben. Wie uns die Füße warnen, das ist das Thema bei der großen Ratgeberaktion, in der erfahrene Internisten und Diabetologen Rede und Antwort stehen.</p>
<figure id="attachment_5875" aria-describedby="caption-attachment-5875" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-5875" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/08/2015-08-27-Diabetes-300x200.jpg" alt="Mindestens einmal im Jahr sollte der Arzt bei einem Diabetespatienten das Berührungs-, Vibrations- und Temperaturempfinden überprüfen. Foto: djd Wörwag Pharma " width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/08/2015-08-27-Diabetes-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/08/2015-08-27-Diabetes.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5875" class="wp-caption-text">Mindestens einmal im Jahr sollte der Arzt bei einem Diabetespatienten das Berührungs-, Vibrations- und Temperaturempfinden überprüfen.<br />Foto: djd Wörwag Pharma</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alarmierendes Kribbeln</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn an beiden Füßen oder an den Händen Empfindungsstörungen auftreten, dann sollten die Alarmglocken läuten. Dabei verspürt nicht jeder das gleiche: Die Missempfindungen reichen von einem Kribbeln, als ob Ameisen über die Füße laufen, bis zu bohrenden, brennenden oder stichartigen Schmerzen. Auch Kälte- oder Taubheitsgefühle können auftreten. „Viele Patienten nehmen ihre Neuropathie auch gar nicht wahr, da unmerklich die Sensibilität in den Füßen nachlässt“, sagt Dr. Alin Stirban, Internist und Diabetologe aus Remscheid. Dabei gilt es laut seiner Kollegin, der Fachärztin Dr. Helga Zeller-Stefan aus Essen, gerade diese „stillen“ Neuropathien rechtzeitig zu erkennen. Denn je weiter die Erkrankung vorangeschritten ist, umso begrenzter sind die therapeutischen Möglichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gefahr einer Amputation</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jeder Patient mit Diabetes sollte daher seine Füße regelmäßig kontrollieren und alle Auffälligkeiten ernst nehmen: Neben Empfindungsstörungen können auch eine sehr trockene, rissige Haut sowie Schwielen Warnsignale sein. „Mindestens einmal im Jahr sollte außerdem ein Arzt das Berührungs-, Vibrations- und Temperaturempfinden überprüfen“, rät Dr. Nadine Mattes, Diabetologin aus Stuttgart. Aber es lohnt sich auch für Menschen, bei denen bisher kein Diabetes diagnostiziert wurde, die Füße im Blick zu behalten. Denn eine diabetische Neuropathie kann auch schon im Vorstadium oder bei bisher unerkanntem Diabetes auftreten. Bei Empfindungsstörungen sollte daher immer der Blutzuckerspiegel untersucht werden. Liegt ein Diabetes vor, gilt es vor allem, mithilfe von Medikamenten sowie einer Lebensstiländerung den Blutzucker gut einzustellen. In der Behandlung der Neuropathie haben sich zudem rezeptfrei erhältliche Präparate mit dem gut verträglichen Wirkstoff Benfotiamin bewährt. Die vitaminähnliche Substanz kann Beschwerden wie Kribbeln, Brennen, Schmerzen oder Taubheitsgefühl in den Füßen lindern und der Nervenschädigung entgegenwirken. Eine Neuropathie sollte frühzeitig behandelt werden, denn sie birgt ein großes Risiko, an einem diabetischen Fußsyndrom zu erkranken: Durch die nachlassende Sensibilität in den Füßen bleiben Wunden oftmals unbemerkt, die meist auch noch schlecht heilen. Schlimmstenfalls wird eine Amputation notwendig. In Deutschland gibt es laut der Deutschen Diabetes-Stiftung mehr als 40.000 Amputationen jährlich bei Diabetikern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rat und Hilfe für Patienten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie sollte man seine Füße am besten überprüfen (lassen)? Welche Symptome sind alarmierend? Wie können die Folgen der Polyneuropathie ausgebremst werden? Auf welche Weise können Ärzte helfen, was können Patienten selbst tun? Diese und viele weitere Anliegen rund um die Warnsignale der Füße sind wichtige Themen bei der großen Ratgeberaktion mit erfahrenen Gesundheitsexperten am 10. September 2015.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Am Telefon und im Chat sitzen für Sie:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">• Dr. Alin Stirban, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Leitender Arzt des Bereichs Diabetologie und Endokrinologie, Sana Klinikum Remscheid und Sana Arztpraxen Remscheid</p>
<p style="text-align: justify;">• Dr. Helga Zeller-Stefan, Fachärztin für Innere Medizin, Ernährungsmedizin und Diabetologin mit Diabetes-Praxis in Essen</p>
<p style="text-align: justify;">• Dr. Nadine Mattes, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin DDG, Notfallmedizin, Klinikum Stuttgart, Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Geriatrie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 &#8211; 000 77 32!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Reichen Sie Ihre Fragen ein: Unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 10.09.2015 ab 16 Uhr!</strong></p>
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		<title>Warnsignale bei Diabetes wahrnehmen</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/warnsignale-bei-diabetes-wahrnehmen.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2014 14:45:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[diabetische Fußsyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[diabetische Neuropathie]]></category>
		<category><![CDATA[Durchblutungsstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuropathie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen fallen aus allen Wolken, wenn sie hören, dass sie Diabetes haben. Der erhöhte Blutzuckerspiegel hat sich meist über längere Zeit unbemerkt entwickelt - doch er ist alles andere als harmlos: Aus dem überschüssigen Zucker entstehen aggressive Abbauprodukte, die Blutgefäße, Nerven und Organe schädigen können. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen fallen aus allen Wolken, wenn sie hören, dass sie Diabetes haben. Der erhöhte Blutzuckerspiegel hat sich meist über längere Zeit unbemerkt entwickelt &#8211; doch er ist alles andere als harmlos: Aus dem überschüssigen Zucker entstehen aggressive Abbauprodukte, die Blutgefäße, Nerven und Organe schädigen können. Dies geschieht häufig bereits vor der Diagnose des Typ-2-Diabetes. Unter der &#8222;Zuckerkrankheit&#8220; leiden etwa sechs Millionen Deutsche. Hinzu kommt noch eine Zahl von geschätzten zwei bis fünf Millionen Deutschen, die nicht ahnen, dass sie bereits erkrankt sind. In diesem Artikel können Betroffene mehr darüber erfahren, welche Folgeschäden ein Diabetes verursachen kann.</p>
<figure id="attachment_3356" aria-describedby="caption-attachment-3356" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3356" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/12/48163_bild1_Foto_djd_Woerwag_Pharma_Martin_Lee___Fotolia_com.jpg" alt="Wenn die Füße kribbeln, schmerzen oder sich taub anfühlen, kann eine Nervenschädigung als Folge von Diabetes dahinter stecken. Foto: djd/Wörwag Pharma/Martin Lee - Fotolia.com" width="160" height="240" /><figcaption id="caption-attachment-3356" class="wp-caption-text">Wenn die Füße kribbeln, schmerzen oder sich taub anfühlen, kann eine Nervenschädigung als Folge von Diabetes dahinter stecken.<br />Foto: djd/Wörwag Pharma/Martin Lee &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p><strong>Folgeerkrankungen der &#8222;Zuckerkrankheit&#8220;</strong></p>
<p>Der Diabetes wird oft erst diagnostiziert, wenn er bereits Schäden angerichtet hat &#8211; sie treten in Form von Durchblutungsstörungen, Erkrankungen der Augen oder Nieren sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf. Eine der häufigsten Begleiterscheinungen, die etwa jeden dritten Diabetiker betrifft, ist die diabetische Neuropathie. Sie entsteht nicht selten schon im Vorfeld des Diabetes. Dahinter verbirgt sich eine Schädigung der Nerven, die von Patienten meist zuerst an den Füßen verspürt wird. Dort sind die Nervenfasern besonders lang und empfindlich. Aufmerksam werden sollte man, wenn die Füße kribbeln oder schmerzen. Aber auch ein taubes Gefühl ist ein Warnsignal, das man besser vom Arzt überprüfen lassen sollte. Wenn dieser zeitig mit einer Behandlung beginnt, können sich die Nerven besser erholen.</p>
<p>In einer Therapie gilt es vor allem, den Blutzucker gut einzustellen. Ergänzend können Patienten gut verträgliche Präparate wie etwa &#8222;milgamma protekt&#8220; (milgamma.de) einnehmen, die lindernd gegen Symptome der Neuropathie wirken können. Es gibt sie rezeptfrei in der Apotheke. Ihren Effekt können die Präparate mithilfe eines vitaminähnlichen Wirkstoffs erzielen, dem Benfotiamin. Es kann gegen die Bildung nerven- und gefäßschädigender Zucker-Abbauprodukte wie AGEs, sogenannte Advanced Glycation Endproducts, wirken. Laut Studien können so die Nervenfunktionen positiv beeinflusst werden &#8211; Schmerzen, ein taubes Gefühl und Kribbeln in den Füßen können gelindert werden.</p>
<p><strong>Zeitig mit der Behandlung starten</strong></p>
<p>Weil es so wichtig ist, früh gegen die diabetische Neuropathie vorzugehen, empfehlen Ärzte, dass Diabetiker auf ihre Füße &#8222;hören&#8220; und diese nicht vernachlässigen sollten. Patienten sollten in regelmäßigen Abständen die Nervenfunktion in den Füßen von ihrem Arzt testen lassen. Ist das Empfinden gestört, sollte man dies keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen &#8211; sonst kann sich laut Fachleuten wie Professor Ralf Lobmann aus Stuttgart auf Dauer das diabetische Fußsyndrom entwickeln: Betroffene spüren Verletzungen nicht mehr, ihre Haut wird trocken, Wunden verheilen infolge von Durchblutungsstörungen schlechter. Im schlimmsten Fall droht eine Amputation. Aber es ist auch möglich, dass die Krankheit die Nerven der inneren Organe erfasst und zum Beispiel dazu führt, dass das Herz Schmerzen nicht mehr richtig empfindet. Die Folge kann ein sogenannter &#8222;stummer&#8220; Herzinfarkt sein. Ärzte raten, den Stoffwechsel optimal einzustellen, sich viel zu bewegen und ausgewogen zu ernähren &#8211; damit man nicht nur den Diabetes im Griff hat, sondern auch Folgeschäden verhindert.</p>
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		<title>Barfuß laufen? Mit Diabetes lieber nicht</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/barfuss-laufen-mit-diabetes-lieber-nicht.html</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2014 11:42:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[diabetisches Fußsyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[erhöhter Blutzucker]]></category>
		<category><![CDATA[Nervenschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuropathie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Barfuß über die sonnengewärmte Wiese oder über den Strand laufen - das sollten sich Diabetiker im Sommer lieber verkneifen. Denn für die empfindlichen Füße lauern Gefahren, die Betroffenen häufig erst zu spät auffallen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Barfuß über die sonnengewärmte Wiese oder über den Strand laufen &#8211; das sollten sich Diabetiker im Sommer lieber verkneifen. Denn für die empfindlichen Füße lauern Gefahren, die Betroffenen häufig erst zu spät auffallen. Nämlich dann, wenn sie plötzlich Wunden oder Verbrennungen an den Füßen entdecken und nicht wissen, wie diese entstanden sind. Der Hintergrund: Viele Diabetiker leiden an einer sogenannten Neuropathie, einer Nervenschädigung, die in der Regel zuerst an den Füßen auftritt. Dadurch ist es möglich, dass das Schmerzempfinden nachlässt und sie nicht merken, wenn sie sich verletzen. So können sich schwer heilende Wunden bis hin zum diabetischen Fußsyndrom entwickeln.</p>
<figure id="attachment_2335" aria-describedby="caption-attachment-2335" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/07/48155sx_bild2_Foto_djd_Woerwag_Pharma_COLOURBOX.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2335" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2014/07/48155sx_bild2_Foto_djd_Woerwag_Pharma_COLOURBOX.jpg" alt="Mit der richtigen Pflege kann man seinen Füßen Gutes tun. Foto: djd/Wörwag Pharma/COLOURBOX" width="160" height="240" /></a><figcaption id="caption-attachment-2335" class="wp-caption-text">Mit der richtigen Pflege kann man seinen Füßen Gutes tun.<br />Foto: djd/Wörwag Pharma/COLOURBOX</figcaption></figure>
<p><strong>Weiche Schuhe bieten Spielräume</strong></p>
<p>Eine Muschel mit scharfen Kanten, die im Sand liegt, kann auf diese Weise ebenso riskant werden wie ein spitzer Stein in der Wiese. Fliesen, die in der Sonne eine glühende Hitze entwickeln, können unbemerkt Brandwunden verursachen. Experten raten Patienten mit einer Neuropathie zu Schuhen mit einem weichen Oberleder und weitem Spann: Sie geben dem Fuß, der durch die sommerliche Wärme häufig angeschwollen ist, genügend Spielraum. Nicht nur ein nachlassendes Empfinden, sondern auch Beschwerden wie Kribbeln, Brennen oder Schmerzen in den Füßen können Symptome einer Neuropathie sein. Wer darunter leidet, kann den Symptomen und der Nervenschädigung entgegenwirken &#8211; etwa durch den vitaminähnlichen Wirkstoff Benfotiamin, der die schädliche Wirkung des erhöhten Blutzuckers reduzieren und Missempfindungen, Schmerzen oder Taubheit lindern kann. Er ist beispielsweise in &#8222;milgamma protekt&#8220; enthalten, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.milgamma.de.</p>
<p><strong>Tägliche Fußkontrolle und richtige Pflege</strong></p>
<p>Außerdem sollten Diabetiker am besten täglich einen Blick auf ihre Füße werfen, um mögliche Verletzungen oder Druckstellen rechtzeitig zu erkennen. Eincremen mit einer harnstoffhaltigen Salbe hält die empfindliche Fußhaut geschmeidig. Scheren oder Nagelknipser sind aufgrund der Verletzungsgefahr tabu. Stattdessen können die Nägel mit einer Sandpapierfeile abgerundet werden.</p>
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