<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Organspende</title>
	<atom:link href="https://www.gesundheit-on.de/tag/organspende/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.gesundheit-on.de/tag/organspende</link>
	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Jun 2024 12:26:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-144-32x32.png</url>
	<title>Organspende</title>
	<link>https://www.gesundheit-on.de/tag/organspende</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Organspende: Ein Geschenk des Lebens</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/medizin/organspende-ein-geschenk-des-lebens.html</link>
					<comments>https://www.gesundheit-on.de/medizin/organspende-ein-geschenk-des-lebens.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 12:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>
		<category><![CDATA[Organspendeausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Organtransplantation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gesundheit-on.de/?p=22367</guid>

					<description><![CDATA[<p>Organspende ist ein lebensrettender medizinischer Prozess, bei dem Organe eines Verstorbenen auf einen Patienten übertragen werden, der dringend eine Transplantation benötigt.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/organspende-ein-geschenk-des-lebens.html">Organspende: Ein Geschenk des Lebens</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Organspende ist ein lebensrettender medizinischer Prozess, bei dem Organe eines Verstorbenen auf einen Patienten übertragen werden, der dringend eine Transplantation benötigt. Dieser Prozess kann das Leben unzähliger schwerkranker Menschen verlängern oder ihre Lebensqualität erheblich verbessern. In diesem Artikel möchten wir Sie umfassend über das Thema Organspende informieren, einschließlich dessen, was mit den entnommenen Organen geschieht, wer die Organe erhält, wann sie gespendet werden dürfen, wer spenden darf und nach welchen Kriterien entschieden wird.</p>
<h2>Die Bedeutung von Organspende-Aufklärung für die Gesellschaft</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Organspende ist eine der altruistischsten Handlungen, die ein Mensch nach seinem Tod vollziehen kann. Für die Gesellschaft als Ganzes hat die Aufklärung über Organspende weitreichende und tiefgreifende Auswirkungen. Eine gut informierte Bevölkerung ist entscheidend dafür, dass Organspenden effizient und ethisch korrekt durchgeführt werden können. Hier sind einige zentrale Aspekte, warum die Aufklärung über Organspende von großer Bedeutung für die Gesellschaft ist:</p>
<h2>Förderung des allgemeine Bewusstseins</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein weit verbreitetes Verständnis der Organspende und ihrer Bedeutung kann das allgemeine Bewusstsein und die Akzeptanz in der Bevölkerung fördern. Dies führt dazu, dass mehr Menschen sich aktiv für oder gegen eine Organspende entscheiden, anstatt die Entscheidung hinauszuzögern oder ganz zu ignorieren. Eine informierte Gesellschaft ist in der Lage, bewusste und gut durchdachte Entscheidungen zu treffen, die letztendlich die Zahl der verfügbaren Organspenden erhöhen können.</p>
<h2>Reduktion von Vorurteilen und Missverständnissen zur Organspende</h2>
<p style="text-align: justify;">Fehlendes Wissen und Missverständnisse tragen oft zu Vorurteilen gegenüber der Organspende bei. Durch gezielte Aufklärung können Mythen und falsche Informationen ausgeräumt werden. Dies schafft eine fundierte Basis, auf der Menschen ihre Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten und nicht von Ängsten oder Fehlinformationen treffen können.</p>
<h2>Verbesserung der medizinischen und gesellschaftlichen Infrastruktur</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein besseres Verständnis der Organspende kann auch das Vertrauen in medizinische und behördliche Institutionen stärken. Wenn die Bevölkerung die Prozesse und ethischen Standards hinter Organspenden versteht, besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass sie diese Institutionen unterstützt und vertraut. Dies kann wiederum die Effizienz und Effektivität des gesamten Organspendenetzwerks verbessern.</p>
<h2>Erhöhung der Organspendebereitschaft</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine gut informierte Gesellschaft ist eher bereit, sich als Organspender zu registrieren. Dies kann zu einer Zunahme der verfügbaren Organe für Transplantationen führen, wodurch mehr Menschenleben gerettet und die Lebensqualität vieler Menschen verbessert werden können. Eine erhöhte Organspendebereitschaft kann außerdem die Wartelisten für Organtransplantationen verkürzen und die Dringlichkeit, unter der viele Patienten leiden, verringern.</p>
<h2>Förderung sozialer Verantwortung und Solidarität bei der Organspende</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine breite Aufklärung über Organspende stärkt das Gefühl der sozialen Verantwortung und Solidarität innerhalb der Gesellschaft. Die Bereitschaft, Organe zu spenden, zeigt ein hohes Maß an Mitgefühl und sozialem Bewusstsein. Dies kann die Gemeinschaftsbindung stärken und das allgemeine Wohlbefinden der Gesellschaft fördern.</p>
<h2>Ethik und Menschenwürde</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Aufklärung über Organspende trägt auch zur Einhaltung ethischer Standards und zur Förderung der Menschenwürde bei. Sie stellt sicher, dass Spendenprozesse transparent und gerecht ablaufen, und dass die Wünsche und Rechte aller Beteiligten respektiert werden. Eine informierte Gesellschaft kann besser darüber wachen, dass ethische Grundsätze eingehalten und missbräuchliche Praktiken vermieden werden.</p>
<h2>Langfristige gesundheitliche Vorteile</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Erhöhung der Organspendebereitschaft und die damit verbundene Zunahme erfolgreicher Transplantationen können langfristig die öffentlichen Gesundheitsausgaben senken. Transplantationen bieten oft eine dauerhafte Lösung für chronische Erkrankungen, die sonst langwierige und kostspielige Behandlungen erfordern würden. Dies hat nicht nur individuelle Vorteile für die Empfänger, sondern auch gesamtgesellschaftliche ökonomische Vorteile.</p>
<h2>Was passiert mit den entnommenen Organen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Tod eines Organspenders werden die Organe von einem spezialisierten medizinischen Team entnommen. Diese Organe werden dann sorgfältig konserviert und schnellstmöglich an passende Empfänger in Transplantationszentren weitergeleitet. Die Transplantation muss in der Regel innerhalb weniger Stunden erfolgen, um die Funktionsfähigkeit der Organe zu gewährleisten.</p>
<h2>Wer bekommt nach der Organspende die Organe?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Verteilung der Organe erfolgt nach einem festgelegten Prinzip, das medizinische Dringlichkeit und Erfolgsaussichten gleichermaßen berücksichtigt. Die Priorisierung erfolgt durch nationale und internationale Transplantationsorganisationen über Wartelisten. Faktoren wie die Gewebeverträglichkeit (z.B. Blutgruppe und HLA-Merkmale), Dringlichkeit des Bedarfs und die Chance auf eine erfolgreiche Transplantation spielen eine entscheidende Rolle. Die Organspende erfolgt anonym; weder die Empfänger noch die Angehörigen der Spender erfahren die Identität des jeweils anderen.</p>
<h2>Wann darf eine Organspende stattfinden?</h2>
<p style="text-align: justify;">Organe dürfen nur dann entnommen werden, wenn der Tod des Spenders zweifelsfrei festgestellt wurde. Hierbei gibt es zwei Hauptkriterien für die Todesfeststellung:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li><strong>Hirntod:</strong> Dieser Zustand tritt ein, wenn die komplette und irreversible Funktionsunfähigkeit des Gehirns, einschließlich des Hirnstamms, vorliegt.</li>
<li><strong><a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/kreislaufprobleme-ueberwinden.html" target="_blank" rel="noopener">Kreislaufstillstand</a>:</strong> In bestimmten Fällen kann eine Organspende auch nach Herzstillstand erfolgen, allerdings unter genauen medizinischen Voraussetzungen.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Der Spender muss außerdem vorher der Organspende zugestimmt haben, entweder durch Ausfüllen eines Organspendeausweises oder durch die Zustimmung der Angehörigen im Falle fehlender eigener Willensbekundung.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wer darf Organe spenden?</h2>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich kann jeder Mensch Organspender werden, unabhängig vom Alter. Entscheidend ist der Zustand der Organe. Faktoren wie das allgemeine Gesundheitsbild des Spenders, bestehende Krankheiten und Lebensgewohnheiten spielen eine Rolle bei der Bewertung der Eignung zur Organspende. Auch im hohen Alter können viele Organe noch funktionstüchtig und transplantierbar sein.</p>
<h2>Nach welchen Kriterien entscheiden Ärzte?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Entscheidung, welche Organe transplantiert werden können und wer sie erhält, erfolgt anhand strenger medizinischer Kriterien. Diese beinhalten:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Gewebekompatibilität:</strong> Die Übereinstimmung von Blutgruppe und Gewebe (HLA-Merkmale).</li>
<li><strong>Dringlichkeit:</strong> Lebensbedrohlicher Zustand des Empfängers.</li>
<li><strong>Erfolgsaussichten:</strong> Prognose der Transplantation, einschließlich der Wahrscheinlichkeit der Organabstoßung und Lebensdauer des transplantierten Organs.</li>
<li><strong>Wartezeit:</strong> Dauer, die der Patient bereits auf der Warteliste steht.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich spielen ethische Überlegungen und die Transparenz der Entscheidungskriterien eine große Rolle. Jede Entscheidung wird von einem Team von Fachärzten und Vertretern der Transplantationsorganisationen geprüft.</p>
<h2>Können Organe gespendet werden, obwohl der Verstorbene kein Organspender ist?</h2>
<p style="text-align: justify;">Für eine Organspende ist es grundsätzlich erforderlich, dass der Verstorbene zu Lebzeiten seine Zustimmung zur Organspende gegeben hat, entweder durch das Ausfüllen eines Organspendeausweises oder durch die Eintragung ins nationale Organspende-Register. Wenn keine ausdrückliche Zustimmung vorliegt, aber auch kein Widerspruch dokumentiert ist, werden in Deutschland und vielen anderen Ländern die Angehörigen befragt. Diese müssen dann im Sinne des Verstorbenen entscheiden, ob eine Organspende durchgeführt werden soll. Es ist daher äußerst wichtig, die eigene Haltung zur Organspende mit der Familie zu besprechen und festzuhalten, um im Falle des Todes Klarheit zu schaffen und die Entscheidung für die Angehörigen zu erleichtern. In Ländern mit einer Widerspruchsregelung, wie etwa Österreich oder Spanien, gilt man als potenzieller Organspender, sofern kein aktiver Widerspruch registriert wurde. Auch hier sind Gespräche mit den Angehörigen und eine klare Dokumentation der eigenen Wünsche von großer Bedeutung.</p>
<h2>Werde ich wiederbelebt, wenn ich einen Organspendeausweis habe?</h2>
<figure id="attachment_22368" aria-describedby="caption-attachment-22368" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22368 size-medium" title="Wenn Erwachsene offen und ehrlich über Organspende sprechen, setzen sie ein Beispiel für die jüngere Generation." src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2024/06/2024-06-24-Organspendeausweis-300x200.jpg" alt="Wenn Erwachsene offen und ehrlich über Organspende sprechen, setzen sie ein Beispiel für die jüngere Generation." width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2024/06/2024-06-24-Organspendeausweis-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2024/06/2024-06-24-Organspendeausweis.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-22368" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Eine häufige Sorge, die viele Menschen im Zusammenhang mit Organspende haben, ist die Frage, ob sie im Falle eines medizinischen Notfalls genauso intensiv behandelt und wiederbelebt werden wie jemand ohne Organspendeausweis. Es ist wichtig zu betonen, dass der Besitz eines Organspendeausweises in keiner Weise die medizinische Versorgung oder die Bemühungen um Ihre Wiederbelebung beeinflusst. Ärzte und medizinisches Personal sind gesetzlich und ethisch verpflichtet, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um Ihr Leben zu retten und Ihre Gesundheit zu stabilisieren. Die Entscheidung darüber, ob eine Organspende in Betracht gezogen wird, tritt erst dann in Kraft, wenn der Tod eindeutig festgestellt wurde und alle lebensrettenden Maßnahmen erfolglos blieben. Ihre Bereitschaft zur Organspende wird also erst relevant, wenn jegliche medizinische Hilfe nicht mehr möglich ist, und Ihr Tod zweifelsfrei feststeht.</p>
<h2>Organspende-Aufklärung für Familien</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Organspende ist ein tiefgreifendes Thema, das nicht nur den potenziellen Spender betrifft, sondern auch seine Familie. Eine fundierte Aufklärung über Organspende spielt eine entscheidende Rolle dabei, Missverständnisse und Ängste abzubauen, fundierte Entscheidungen zu ermöglichen und in Krisensituationen Klarheit zu schaffen. Hier sind einige zentrale Gründe, warum die Aufklärung über Organspende für Familien so wichtig ist:</p>
<h2>Emotionaler und Psychologischer Beistand</h2>
<p style="text-align: justify;">Der plötzliche Verlust eines geliebten Menschen ist eine extrem belastende Erfahrung. In diesem emotional aufgewühlten Zustand können Entscheidungen über Organspenden zusätzlichen Stress verursachen. Wenn die Familie im Vorfeld über die Wünsche des Verstorbenen informiert ist, kann dies den Entscheidungsprozess erheblich erleichtern und emotionale Belastungen reduzieren. Die Angehörigen können sicher sein, dass sie im Sinne des Verstorbenen handeln, was oft Trost und Frieden bringt.</p>
<h2>Vermeidung von Konflikten</h2>
<p style="text-align: justify;">Fehlende Kommunikation über das Thema Organspende kann innerhalb der Familie zu Konflikten und Unstimmigkeiten führen. Unterschiedliche Familienmitglieder könnten unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, was der Verstorbene gewollt hätte. Ein offenes Gespräch über Organspende klärt nicht nur die Wünsche des Einzelnen, sondern verhindert auch potenzielle Konflikte und Zerwürfnisse in einer ohnehin schwierigen Zeit.</p>
<h2>Rechtliche Sicherheit</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Klärung der eigenen Haltung zur Organspende und deren Dokumentation durch einen Organspendeausweis oder eine Eintragung ins Register bietet rechtliche Klarheit. Dies entlastet die Angehörigen und die behandelnden Ärzte von der Last der Entscheidungsfindung und sichert, dass die Organspende im Einklang mit dem Willen des Verstorbenen durchgeführt wird.</p>
<h2>Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz zur Organspende</h2>
<p style="text-align: justify;">Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende in der Familie tragen Einzelne dazu bei, das Thema in der Gesellschaft zu enttabuisieren. Eine gut informierte Gesellschaft ist eher bereit, Organspendebereitschaft zu zeigen und darüber zu sprechen. Dies kann letztlich dazu führen, dass mehr Leben durch Organspenden gerettet werden.</p>
<h2>Vorbereitung auf unerwartete Situationen</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Leben ist unvorhersehbar, und niemand weiß, ob und wann er oder sie in die Situation kommt, eine Organspendeentscheidung treffen zu müssen. Die vorausschauende Aufklärung und Dokumentation des eigenen Willens gibt den Angehörigen klare Richtlinien und minimiert Unsicherheit in Krisensituationen. Zudem können Angehörige sich besser mit der Entscheidung abfinden und diese akzeptieren, wenn sie wissen, dass sie im Einklang mit den Wünschen der geliebten Person handelt.</p>
<h2>Beispielhafte Vorbildfunktion</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn Erwachsene offen und ehrlich über Organspende sprechen, setzen sie ein Beispiel für die jüngere Generation. Dies fördert eine Kultur der Transparenz und des Verständnisses rund um das Thema Organspende, was langfristig zu einer höheren Bereitschaft in der Gesellschaft führen kann.</p>
<h2>Wo erhalte ich einen Organspendeausweis oder wie lasse ich mich registrieren?</h2>
<p style="text-align: justify;">Einen Organspendeausweis erhalten Sie in Deutschland auf verschiedenen Wegen unkompliziert und kostenfrei. Sie können ihn beispielsweise beim Hausarzt, in Apotheken oder Krankenhäusern anfordern. Zudem bieten Krankenkassen und viele gemeinnützige Organisationen Organspendeausweise auf ihren Webseiten zum Download und Ausdrucken an. Alternativ können Sie sich auch beim Bundesministerium für Gesundheit informieren oder direkt über deren Webseite einen Organspendeausweis bestellen. Neben dem physischen Ausweis gibt es auch digitale Möglichkeiten: Viele offizielle Gesundheits-Apps bieten die Option, einen Organspendeausweis digital zu speichern. Eine weitere Möglichkeit zur Dokumentation Ihrer Bereitschaft zur Organspende ist die Registrierung im <a href="https://organspende-register.de/erklaerendenportal/" target="_blank" rel="noopener">zentralen Organspenderegister</a>, wenn dies in Ihrem Land verfügbar ist. Diese Registrierung kann häufig online erfolgen und stellt sicher, dass Ihre Entscheidung medizinischen Fachkräften im Fall eines Falles schnell und sicher zugänglich ist.</p>
<h3>Schlussfolgerung</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Aufklärung und Kommunikation über Organspende innerhalb der Familie sind essenziell. Sie tragen dazu bei, emotionale Belastungen zu mindern, rechtliche Klarheit zu schaffen und das Risiko von Konflikten zu verringern. Ebenso hat die Aufklärung über Organspende eine tiefgreifende Bedeutung für die Gesellschaft. Sie fördert Verständnis, Akzeptanz und Bereitschaft zur Organspende, reduziert Missverständnisse und Vorurteile, stärkt soziales Bewusstsein und Solidarität und trägt zur Einhaltung ethischer Standards bei. Eine gut informierte Gesellschaft ist in der Lage, lebensrettende Entscheidungen zu treffen und die Effizienz des Organspendenetzwerks zu verbessern. Letztlich ist eine umfassende Aufklärung über Organspende ein wichtiger Schritt hin zu einer humaneren und verantwortungsvolleren Gesellschaft, in der das Leben und die Würde jedes Einzelnen respektiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Organspende ist ein bedeutender Akt der Nächstenliebe und kann das Leben vieler Menschen retten oder entscheidend verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder einzelne hat die Verantwortung, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und seine Entscheidung klar zu kommunizieren. Eine gut informierte Entscheidung kann nicht nur das eigene Leben beeinflussen, sondern auch das Leben vieler anderer wesentlich verbessern oder sogar retten.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/organspende-ein-geschenk-des-lebens.html">Organspende: Ein Geschenk des Lebens</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gesundheit-on.de/medizin/organspende-ein-geschenk-des-lebens.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Organspendeausweis: Die kleine Karte mit großer Wirkung</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/organspendeausweis-die-kleine-karte-mit-grosser-wirkung.html</link>
					<comments>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/organspendeausweis-die-kleine-karte-mit-grosser-wirkung.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 10:27:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Gewebespende]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>
		<category><![CDATA[Organspendeausweis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gesundheit-on.de/?p=21863</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mithilfe des Organspendeausweises kann Ihr Wille bei medizinischen Entscheidungsträgern bekannt gegeben werden, auch wenn Sie sich selbst nicht mehr äußern können.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/organspendeausweis-die-kleine-karte-mit-grosser-wirkung.html">Organspendeausweis: Die kleine Karte mit großer Wirkung</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Organspendeausweis ist ein kleiner und unscheinbarer Ausweis, der dennoch eine große Bedeutung hat. Er gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Willen hinsichtlich der Organentnahme im Falle eines Unfalls oder plötzlichen Todes ausdrücken zu können. Mithilfe des Organspendeausweises kann Ihr Wille bei medizinischen Entscheidungsträgern bekannt gegeben werden, auch wenn Sie sich selbst nicht mehr äußern können.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Organspendeausweis ist ein kostenloser Dokumentdruck, der von vielen Regierungsstellen in Europa angeboten wird und es Ihnen ermöglicht, Ihren Wunsch hinsichtlich einer <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/aufklaeren-und-informieren-der-mythencheck-zur-organspende.html" target="_blank" rel="noopener">Organspende</a> anzugeben. Auf dem Ausweis findet man Angaben zum Namen und Geburtsdatum sowie den Willensbekundung hinsichtlich der Organentnahme. Der entsprechende Ausdruck muss dann unterschrieben werden und kann anschließend an einem sicheren Ort verwahrt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wirkung des Organspendeausweises ist enorm: Mit ihm können Sie tatsächlich das Leben anderer Menschen retten, indem Sie ihnen gesundes Gewebe und Organe spenden. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, nach Ihrem Tod noch etwas Gutes zu tun. Darüber hinaus können Sie mit dem Ausweis auch andere Menschen motivieren, selbst potentieller Organspender zu werden – so erhöht sich die Zahl der Organ- und Gewebespenden in jeder Region deutlich.</p>
<h2 style="text-align: left;">Welche Informationen enthält ein Organspendeausweis?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Organspendeausweis ist ein kleines Dokument, das wichtige Informationen über den Willen des Ausweisinhabers bezüglich einer Organ- und Gewebespende enthält. Es gibt verschiedene Arten von Organspendeausweisen, aber im Allgemeinen enthalten sie folgende Informationen:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Name des Ausweisinhabers</li>
<li style="text-align: justify;">Geburtsdatum</li>
<li style="text-align: justify;">Unterschrift des Ausweisinhabers</li>
<li style="text-align: justify;">Datum der Ausstellung des Ausweises</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus kann der Organspendeausweis auch Angaben zu spezifischen Organen oder Geweben enthalten, die der Ausweisinhaber spenden möchte oder nicht spenden möchte. Es ist wichtig zu beachten, dass der Organspendeausweis kein rechtlich bindendes Dokument ist, sondern lediglich den Willen des Ausweisinhabers ausdrückt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie sich entscheiden, einen Organspendeausweis auszufüllen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Angehörigen darüber informiert sind und wissen, wo sich das Dokument befindet. Im Falle Ihres Todes können Ihre Angehörigen dann sicherstellen, dass Ihr Wunsch bezüglich einer Organ- und Gewebespende respektiert wird.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wie bekomme ich einen Organspendeausweis?</h2>
<p style="text-align: justify;">Sie haben sich dazu entschieden, einen Organspendeausweis zu beantragen? Dann können Sie den Antrag ganz bequem online über die offizielle Website des Bundesgesundheitsministeriums ausfüllen. Dort finden Sie detaillierte Informationen zum Verfahren und den notwendigen Unterlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem Sie den Antrag ausgefüllt und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht haben, müssen die Unterlagen noch vom Bundesgesundheitsministerium bestätigt werden. Sobald dies erfolgt ist, erhalten Sie Ihren Organspendeausweis – in der Regel innerhalb weniger Wochen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, Ihre Wünsche hinsichtlich einer Organ- oder Gewebespende schriftlich festzulegen. Zum Beispiel können Sie Ihren Willen auch in einem Testament oder einer Patientenvollmacht dokumentieren. Jedoch kann es passieren, dass diese Dokumente nicht rechtzeitig vollständig zugänglich sind, weshalb ein Organspendeausweis oft eine sicherere Alternative zur Willensbekundung darstellt.</p>
<h2 style="text-align: left;">Was sind die Vor- und Nachteile der Verwendung des Organspendeausweises?</h2>
<p style="text-align: justify;">Als potenzieller Organspender stellt sich die Frage, welche Vor- und Nachteile die Verwendung eines Organspendeausweises mit sich bringt. Ein großer Vorteil ist sicherlich, dass man selbst bestimmen kann, ob man im Falle des eigenen Todes Organe spenden möchte oder nicht. Durch das Ausfüllen und Mitführen des Ausweises können Angehörige und Ärzte schnell und unkompliziert feststellen, ob eine Organspende gewünscht ist oder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Spende von Organen Leben gerettet werden können. So können beispielsweise Menschen mit schweren Erkrankungen wie Leber- oder Nierenversagen eine neue Chance auf ein gesundes Leben erhalten. Auch für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann eine Transplantation lebensrettend sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings gibt es auch Nachteile bei der Verwendung eines Organspendeausweises. Einige Menschen haben Bedenken hinsichtlich der medizinischen Behandlung im Falle ihres Todes, wenn sie als Spender registriert sind. Beweise hierzu liegen jedoch nicht vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwendung eines Organspendeausweises sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er bereit ist, im Falle seines Todes Organe zu spenden oder nicht. Wichtig ist dabei vor allem eine umfassende Aufklärung über das Thema sowie eine klare Dokumentation des eigenen Willens.</p>
<h2 style="text-align: left;">Welche Alternativen gibt es zum Organspendeausweis?</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Organspendeausweis ist eine wertvolle Möglichkeit, klar zu machen, dass man im Falle eines schwereren Unfalls oder einer Erkrankung organspenderwillig ist. Doch es gibt noch weitere Wege, seine Einstellung zur Organspende mitzuteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitverbreitete Alternative ist die Angabe der Entscheidung in den <a href="https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/elektronische-arbeitsunfaehigkeitsbescheinigung-was-aendert-sich.html" target="_blank" rel="noopener">elektronischen Patientendaten</a>. Diese Option bietet vor allem den Vorteil, dass die Informationen jederzeit verfügbar und leicht aktuell zu halten sind. Auch die Familie oder nahestehenden Ansprechpartner sollten bei diesem Thema informiert werden und über die Entscheidung des Betroffenen Bescheid wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Ausfüllen des Organspendeausweises kann man seine Entscheidung auch mithilfe von Onlineformularen bekanntgeben. Viele Bundesländer bieten hierfür spezielle Webseiten an, auf denen man sein Dokument direkt hochladen und bearbeiten kann. Außerdem gibt es viele Organisationen, die Interessenten hierbei unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend lässt sich festhalten, dass ein Organspendeausweis eine gute Möglichkeit ist, um seinen Wunsch nach Organspende deutlich zu machen. Allerdings gibt es Alternativen, mit denen man seine Einstellung auch mitteilen kann – ob online oder offline – unter Mithilfe von professionellen Organisationen oder an speziell organisierten Aktionstagen.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/organspendeausweis-die-kleine-karte-mit-grosser-wirkung.html">Organspendeausweis: Die kleine Karte mit großer Wirkung</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/organspendeausweis-die-kleine-karte-mit-grosser-wirkung.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufklären und Informieren: der Mythencheck zur Organspende</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/medizin/aufklaeren-und-informieren-der-mythencheck-zur-organspende.html</link>
					<comments>https://www.gesundheit-on.de/medizin/aufklaeren-und-informieren-der-mythencheck-zur-organspende.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 10:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[BZgA]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntod]]></category>
		<category><![CDATA[Mythencheck]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gesundheit-on.de/?p=21344</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen empfinden nach wie vor Unbehagen bei dem Gedanken, sich mit dem eigenen Tod und der Frage nach einer Organspende auseinanderzusetzen. Verstärkt wird dieses Unbehagen durch eine Reihe von Mythen und Vorurteilen rund um das Thema.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/aufklaeren-und-informieren-der-mythencheck-zur-organspende.html">Aufklären und Informieren: der Mythencheck zur Organspende</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Laut aktueller Umfragen besitzt erst ein gutes Drittel der deutschen Bevölkerung einen Organspendeausweis und hat damit die Entscheidung für oder gegen eine Organspende getroffen. Viele Menschen empfinden nach wie vor Unbehagen bei dem Gedanken, sich mit dem eigenen Tod und der Frage nach einer Organspende auseinanderzusetzen. Verstärkt wird dieses Unbehagen durch eine Reihe von Mythen und Vorurteilen rund um das Thema. Damit offen umzugehen und über verbreitete Irrtümer aufzuklären kann helfen, eine gut informierte Entscheidung zu treffen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt den Mythen wissenschaftlichen Fakten gegenüber.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 1: Ich bin viel zu alt für eine Organspende.</h3>
<p style="text-align: justify;">Richtig ist: Es gibt keine Altersbegrenzung für eine Organspende, denn es kommt auf den Zustand der Organe an und nicht auf das kalendarische Alter. Gerade die Leistungsfähigkeit von manchen schon älteren Organen ist beachtlich. 98 Jahre zählte der bisher älteste Organspender Deutschlands. Ihm wurde 2009 in Deutschland eine Leber entnommen und erfolgreich transplantiert. Auch andere Organe konnten in den letzten Jahren bundesweit von alten Spendern postmortal weitergegeben werden: Niere (Alter 95 im Jahr 2012), Herz (Alter 75 im Jahr 2016), Lunge (Alter 85 im Jahr 2014).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 2: Ich habe Vorerkrankungen und kann meine Organe gar nicht spenden.</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine Organentnahme wird in der Regel nur dann von vornherein ausgeschlossen, wenn beim Verstorbenen eine unbehandelbare Infektion, eine akute bösartige Tumorerkrankung oder ein positiver <a href="https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/moderne-medikamente-ermoeglichen-fast-gesundes-leben-trotz-hiv-infektion.html" target="_blank" rel="noopener">HIV</a>-Befund vorliegen. Bei allen anderen Erkrankungen entscheiden die Ärztinnen und Ärzte nach den vorliegenden Befunden, ob Organe für eine Entnahme in Frage kommen. Es ist sinnvoll, im Feld „Bemerkungen und Hinweise“ auf dem Organspendeausweis bereits bekannte Vorerkrankungen einzutragen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 3: Wenn ich einen Organspendeausweis besitze und einer Organentnahme zugestimmt habe, werde ich im Todesfall automatisch Organspender.</h3>
<p style="text-align: justify;">Nein, das hängt von anderen Faktoren ab. Organe können nur gespendet werden, wenn es bei der betreffenden Person auf einer Intensivstation zum unumkehrbaren Ausfall der Gesamtfunktion von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm kommt. Dies wird als Hirntod bezeichnet und trifft nur auf wenige Prozent aller Sterbefälle zu. Beim Hirntod kann die Kreislauffunktion und damit die Durchblutung der Organe künstlich eine kurze Zeit aufrechterhalten werden. In dieser Zeit prüft das Ärzteteam, ob eine Organspende in Frage kommt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 4: Wenn ich bereit bin, Organe zu spenden, wird im Falle des Falles nicht alles getan, um mich zu retten.</h3>
<p style="text-align: justify;">Das stimmt nicht. Die Medizinerinnen und Mediziner, die sich bei einer schweren Erkrankung oder nach einem Unfall um die Versorgung kümmern, tun alles, um die betroffene Person zu retten. Sie haben nichts mit dem Thema Organspende zu tun. Eine Organspende kann nur dann erwogen werden, wenn trotz aller ärztlichen Bemühungen eine Rettung nicht mehr möglich ist der unumkehrbare Ausfall der gesamten Hirnfunktionen – der sogenannte Hirntod – eintritt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 5: Beim Hirntod ist man nicht richtig tot.</h3>
<p style="text-align: justify;">Richtig ist: Ist jemand hirntot, ist er verstorben, denn die Gesamtfunktionen von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm ist unumkehrbar erloschen. Nur Herz und Kreislauf können eine begrenzte Zeit lang künstlich durch Maschinen aufrechterhalten werden. Selbst wenn diese Personen optisch nicht anders aussehen als andere beatmete Intensivpatientinnen und Patienten, sind bei Ihnen jegliche Funktionen wie Denken, Fühlen, oder die Atmung völlig erloschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um den Hirntod festzustellen, führen zwei erfahrene Fachärztinnen oder Fachärzte unabhängig voneinander eine umfangreiche und klar definierte Hirntod-Diagnostik durch.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 6: Spenderinnen und Spender erhalten bei der Organentnahme Schmerzmittel, weil sie doch noch etwas spüren.</h3>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Hirntod ist die Schmerzwahrnehmung unwiederbringlich erloschen. Daher kann die Gabe von Schmerzmedikamenten bei Verstorbenen die Schmerwahrnehmung nicht mehr beeinflussen. Die Spenderin oder der Spender erhält während der Operation Medikamente, die die Muskeln entspannen und Reflexe des Rückenmarks verhindern. Denn unterhalb des Gehirns ist der Körper und damit auch das Rückenmark noch durchblutet. Durch Reflexe aus dem Rückenmark können sich zum Beispiel Blutdruck oder Herzschlag verändern und es kann sogar zu Spontanbewegungen des hirntoten Menschen kommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 7: Organspenderinnen und Organspender sind nach der Entnahme entstellt.</h3>
<p style="text-align: justify;">Das ist falsch. Die Organentnahme ist eine <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/jede-operation-birgt-auch-risiken-zweitmeinung-einholen.html" target="_blank" rel="noopener">Operation</a> wie jede andere auch. Die Ärztinnen und Ärzte verschließen sorgfältig die Wunden und versorgen die Verstorbene oder den Verstorbenen so, dass er würdig aufgebahrt werden kann.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 8: Nach der Organspende kann die Familie nicht in Ruhe Abschied nehmen.</h3>
<p style="text-align: justify;">Das medizinische Team übergibt die oder den Verstorbenen nach der Organentnahme in würdigem Zustand. Der Leichnam wird dann für eine Aufbahrung vorbereitet, sodass die Angehörigen sich nach der Organentnahme<br />
in gewünschter Weise von der oder dem Verstorbenen verabschieden können. Aber auch eine Verabschiedung vor der Organentnahme ist möglich.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 9: Die Angehörigen einer Spenderin oder eines Spenders erfahren, wer das Organ bekommen hat.</h3>
<p style="text-align: justify;">Nein, das ist nicht richtig. Aber die Angehörigen können erfahren, ob die Transplantation erfolgreich war und wie es der Empfängerin oder dem Empfänger geht. Es gibt sogar die Möglichkeit, der Spenderfamilie Dankesbriefe anonym über die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) zukommen zu lassen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 10: Verstorbene mit einer Corona-Infektion dürfen keine Organe spenden.</h3>
<p style="text-align: justify;">In den gründlichen medizinischen Untersuchungen wird jede mögliche Spenderin bzw. jeder mögliche Spender auch auf Corona getestet. Falls der Befund positiv ist, wird die Transplantation der Lunge nicht empfohlen. Bei allen anderen Organen rät die Bundesärztekammer zu einer sorgfältigen Spender- und Empfängerauswahl, bei der die Transplantationszentren in jedem Fall Nutzen und Risiko individuell abwägen und den potentiellen Empfänger darüber aufklären müssen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mythos 11: Der Organspendeausweis bringt nicht viel – im Notfall habe ich ihn sowieso nicht dabei.</h3>
<p style="text-align: justify;">Ob man als Spenderin oder Spender infrage kommt, wird auf der Intensivstation geklärt. Hierzu werden ausführliche Gespräche zur Erkundung des Willens der betroffenen Person geführt. Daher ist es wichtig, den Angehörigen die Entscheidung mündlich mitzuteilen und sie auch zu informieren, wo der Organspendeausweis aufbewahrt wird. Denn nur so ist gewährleistet, dass im Sinne der oder des Verstorbenen entschieden wird. Wenn der Wille nicht bekannt ist, werden die Angehörigen gebeten, eine Entscheidung im Sinne der verstorbenen Person zu treffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung</em></p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/aufklaeren-und-informieren-der-mythencheck-zur-organspende.html">Aufklären und Informieren: der Mythencheck zur Organspende</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gesundheit-on.de/medizin/aufklaeren-und-informieren-der-mythencheck-zur-organspende.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 Momente in denen man ohne Vorsorgedokumente aufgeschmissen ist</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/5-momente-in-denen-man-ohne-vorsorgedokumente-aufgeschmissen-ist.html</link>
					<comments>https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/5-momente-in-denen-man-ohne-vorsorgedokumente-aufgeschmissen-ist.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 14:59:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gesundheit-on.de/?p=19529</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zugegeben es ist ein Szenario, an das niemand gerne denken möchte. Völlig unerwartet kracht ein anderer PKW in das eigene Auto und man wird an einen Baum geschleudert. Von einer auf die andere Sekunde verändert sich alles. Und nichts bleibt, wie es vorher einmal war. Im schlimmsten Fall erleidet man so schwere Verletzungen, dass nur &#8230;</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/5-momente-in-denen-man-ohne-vorsorgedokumente-aufgeschmissen-ist.html">5 Momente in denen man ohne Vorsorgedokumente aufgeschmissen ist</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zugegeben es ist ein Szenario, an das niemand gerne denken möchte. Völlig unerwartet kracht ein anderer PKW in das eigene Auto und man wird an einen Baum geschleudert. Von einer auf die andere Sekunde verändert sich alles. Und nichts bleibt, wie es vorher einmal war. Im schlimmsten Fall erleidet man so schwere Verletzungen, dass nur mehr Maschinen das Leben aufrechterhalten können. Gerade in dieser Situation stehen Angehörige vor den schlimmsten Stunden ihres Lebens: Kaum jemand hat offen darüber gesprochen, was er sich in einem solchen Fall wünscht. Erst wenn im Bekanntenkreis ein ähnlicher Fall eintritt, fangen manche an darüber nachzudenken und sich über Vorsorgedokumente zu informieren.</p>
<h2 style="text-align: justify;">1. Der medizinische Extremfall: Schlaganfall</h2>
<p style="text-align: justify;">Das oben beschriebene Szenario tritt nicht nur nach Unfällen auf, auch ein Schlaganfall kann dazu führen, dass lebenswichtige Bereiche im Gehirn massiv beeinträchtigt werden. Es kommt zu einer Durchblutungsstörung, die ganz plötzlich auftritt. Oft gibt es dafür keine Vorzeichen. Ganz einfach lässt sich überprüfen, ob jemand einen Schlaganfall hat, <a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/verstehen-vermeiden/schlaganfall-erkennen/fast-test/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wenn man die FAST-Regel kennt</a>. Darunter versteht man folgende Symptome:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>F</strong> steht für Face: Wenn man den Betroffenen bittet zu lächeln und ein Mundwinkel hängt seltsam herab, ist das eines der Anzeichen für einen Schlaganfall.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>A</strong> für Arms: Meistens kann man bei einem Schlaganfall nicht mehr beide Arme senkrecht nach vorne strecken, die Gliedmaßen sinken wieder. Auch die Handflächen nach oben zu drehen ist schwierig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>S</strong> für Speech: Betroffen können sich häufig nicht mehr artikulieren, die Stimme klingt anders oder man kann keinen simplen Satz mehr nachsprechen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>T</strong> ist eigentlich kein Symptom, es steht für Time: Je früher man einen Patienten in ein Spital bringt, umso höher sind die Überlebenschancen.</p>
<p style="text-align: justify;">70 Prozent der von Schlaganfall betroffenen leiden an Langzeitfolgen, die von Lähmungen über Sprachstörungen bis hin zu Koordinationsschwierigkeiten reichen. Oft dauert es Monate oder sogar Jahre bis man sich artikulieren kann. Gut ist in diesem Fall, wenn eine Betreuungsverfügung vorliegt. Dann ist nämlich klar, wer im Sinne des Betroffenen wichtige Entscheidungen treffen darf.</p>
<h2 style="text-align: justify;">2. Hilfe für demente Patienten</h2>
<p style="text-align: justify;">Für viele ist es ein Tabuthema, doch leider sind in Deutschland 1,7 Millionen Menschen davon betroffen. Die Rede ist von Demenz. Auch bekannt als Krankheit, bei der man in einem langsam fortschreitenden Prozess alles vergisst. Die meisten Patienten leiden unter Alzheimer. Jedes Jahr werden ungefähr 300.000 Neuerkrankungen gemeldet und die Zahl an Betroffenen nimmt immer weiter zu. Sie wird Schätzungen zufolge im Jahr 2030 bereits 3 Millionen betragen. Wer das Thema Vorsorgedokumente erstellen immer weiter vor sich hinschiebt, sollte rasch handeln: Immerhin trifft Demenz nicht nur die ganz alte Generation: 25.000 Betroffene haben noch nicht einmal das 65. Lebensjahr erreicht. Auch in diesem Fall ist es sinnvoll, festzulegen, wer die Betreuung im Ernstfall übernehmen soll.</p>
<h2 style="text-align: justify;">3. Streit um Organspenden vermeiden</h2>
<p style="text-align: justify;">Einige Menschen machen sich Gedanken darüber, ob sie ihre Organe spenden sollen, wenn sie einen schweren Unfall erleiden und nicht mehr lebensfähig sind. Wichtig ist, seine ganz persönlichen Wünsche in einem Vorsorgedokument schriftlich festzuhalten. Wenn jemand in einer Patientenverfügung erlässt, keine lebenserhaltenden Maßnahmen zuzulassen, steht das jedoch im Widerspruch zur Bereitschaft, Organe zu spenden. Denn immerhin können diese nur aus einem aufrechterhaltenen Kreislauf zur Implantation bei einem todkranken Patienten verwendet werden. In einer Patientenverfügung sollte man klarstellen, wie man zu diesem Punkt steht. In dem Dokument ist es möglich, Prioritäten zu setzen oder der <a href="https://www.gesundheit-on.de/aktuelles/organspende-rettet-leben.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Organspende</a> nur unter bestimmten Voraussetzungen zuzustimmen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">4. Reanimation nicht um jeden Preis</h2>
<figure id="attachment_19530" aria-describedby="caption-attachment-19530" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-19530" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/12/2019-12-19-Vorsorgedokumente-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/12/2019-12-19-Vorsorgedokumente-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/12/2019-12-19-Vorsorgedokumente.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-19530" class="wp-caption-text">Quelle: andibreit / pixabay.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Für manche Menschen ist es ein Horrorszenario: Das Herz bleibt stehen, sie brechen mitten auf der Straße zusammen und unzählige Gaffer schauen zu, wie Rettungskräfte versuchen das Unmögliche möglich zu machen und das Herz wieder zum Schlagen zu bringen. Sie sträuben sich strikt gegen eine Reanimation oder möchten sie nur in bestimmten Fällen zulassen. Auch das kann man in einer Patientenverfügung klar festlegen. So ist es zum Beispiel möglich niederzuschreiben, dass man nur bei Herzstillstand während einer Operation der Reanimation zustimmt, nicht aber nach einem Unfall. Außerdem kann die Dauer der Wiederbelebungsmaßnahmen begrenzt werden, zum Beispiel auf eine halbe Stunde.</p>
<h2 style="text-align: justify;">5. Wenn sich das Leben zu Ende neigt</h2>
<p style="text-align: justify;">Für alte Menschen ist der letzte Lebensabschnitt oft mühsam und schmerzhaft. Viele von ihnen leiden unter verschiedenen Beschwerden, sie können zum Teil nur mehr schlecht gehen und sind gebrechlich. Für einige von ihnen ist es nicht möglich, in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Oft ist die <a href="https://www.trauer.de/trauer-und-trost/hospiz-und-sterbebegleitung/die-palliativstation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einweisung auf eine Palliativstation</a> unumgänglich. In einer Patientenverfügung können Menschen jeden Alters zumindest in einem gewissen Ausmaß jenen Ort wählen, wo sie sterben möchten. Ist es von den Angehörigen machbar, kann die Pflege in den letzten Lebenswochen auch zu Hause erfolgen. Andere möchten ihren Liebsten so wenig wie möglich zur Last fallen und verfügen, in ein Krankenhaus eingewiesen zu werden bevor der Sterbeprozess einsetzt. Wie dem auch sei: mit einer Patientenverfügung macht man den Angehörigen den Abschied zwar nicht leichter, jedoch müssen sie wichtige Entscheidungen nicht selbst treffen.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/5-momente-in-denen-man-ohne-vorsorgedokumente-aufgeschmissen-ist.html">5 Momente in denen man ohne Vorsorgedokumente aufgeschmissen ist</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/5-momente-in-denen-man-ohne-vorsorgedokumente-aufgeschmissen-ist.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Organspende rettet Leben auch das Ihre oder Ihrer Lieben</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/aktuelles/organspende-rettet-leben.html</link>
					<comments>https://www.gesundheit-on.de/aktuelles/organspende-rettet-leben.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2018 13:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende-Ausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gesundheit-on.de/?p=18386</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zur Zeit läuft eine heiße Diskussion um das Thema Organspende in den Medien, vielleicht auch am heimischen Küchentisch. Schon einmal darüber nachgedacht? </p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/aktuelles/organspende-rettet-leben.html">Organspende rettet Leben auch das Ihre oder Ihrer Lieben</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit läuft eine heiße Diskussion um das Thema Organspende in den Medien, vielleicht auch am heimischen Küchentisch. Schon einmal darüber nachgedacht? Noch nicht. Dann wird es aber Zeit. Denn Organspende rettet Leben, nicht nur das der anderen. Jeder kann ganz plötzlich in die Situation kommen und auf ein neues Organ angewiesen sein. Ob durch Unfall oder Krankheit, selbst verschuldet oder durch andere. Es ist schon schlimm in solch einer Notsituation zu sein, aber das evtl. jahrelange Warten auf ein Organ ist noch viel schlimmer.</p>
<figure id="attachment_18387" aria-describedby="caption-attachment-18387" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-18387 size-medium" title="Organspende rettet Leben " src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-05-Organspende-300x199.jpg" alt="Organspende rettet Leben " width="300" height="199" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-05-Organspende-300x199.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-05-Organspende-310x205.jpg 310w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-05-Organspende.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-18387" class="wp-caption-text">Foto: blickpixel / pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Aber warum gibt es so wenig Organspender? Mangelnde Aufklärung ist eine Erklärung dafür warum viele sich weigern Organspender zu werden. Wer sich nicht selber mit diesem Thema beschäftigt bekommt auch keine Aufklärung. Statt dessen soll wieder einmal über unsere Köpfe hinweg entschieden werden was mit unseren Organen passiert wenn wir aus dem Leben scheiden. Ob das nun wieder die richtige Lösung ist, ist sehr fragwürdig und meiner Meinung nach Menschenunwürdig. Erst wenn ich einen Widerspruch einlege wird mein Wunsch akzeptiert. Dies muss ich aber folglich schon zu Lebzeiten machen denn wenn ich einmal im Sterben liege und mich nicht mehr äußern kann ist es zu spät. Die einen sagen richtig so. Alle sollen Organspender werden. Nein, dass ist nicht richtig so. Aufklärung ist der bessere Weg. Die Leute dürfen nicht gezwungen werden etwas zu tun oder zu lassen. Eine Spende ist und bleibt eine freiwillige Sache, ein <a href="https://www.organspende-info.de/aktuelles" target="_blank" rel="noopener">freiwilliges Geschenk an seine Mitmenschen</a>.</p>
<h2>Aufklärung muss in der Schule beginnen</h2>
<p>Gerade jüngere Leute denken über <a href="https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/bgh-urteil-patientenverfuegung-das-muessen-sie-wissen.html" target="_blank" rel="noopener">Patientenverfügung</a> oder Organspende noch überhaupt nicht nach. Und die älteren Leute denken ebenfalls oft nicht darüber nach. Ein Erste-Hilfe Kurs wird in den Schulen angeboten, ein Erste-Hilfe Kurs muss man mit dem Erwerben des Führerscheins vorlegen. Betriebe müssen einen Erst-Helfer Schein vorlegen. Warum geschieht die Aufklärung über Organspende nicht schon in der Schule? Sieht das Bildungsgesetz dies nicht vor? Für mich gehört das ebenfalls zur Bildung. Unser deutsches Bildungssystem sieht Bildung in einer mathematischen Formel, in der künstlerischen Gestaltung von Bildern, in der Analyse von Texten und in der Integration und Migration aber nicht in der Unterrichtung die auf das wirkliche Leben vorbereiten. Dies ist Aufgabe der Eltern.</p>
<h2>Wie kann man Organspende den Leuten nahebringen?</h2>
<p>Es gibt Tupperabende, Putz- und Schmuckabende. Nur so eine Idee aber vielleicht ist ja jemand mal bereit einen Organspendeabend zu organisieren. Na ja, das klingt jetzt wohl ein wenig dramatisch. Nein, bei einem solchen Abend sollen noch keine Organe entnommen und gespendet werden. Es soll um die reine Aufklärung gehen und vielleicht gewinnt man ja freiwillig ein paar Organspender. Was dabei für den Gastgeber rausspringt? Treuepunkte wie bei REWE vielleicht. Keine Ahnung, vielleicht ne Niere umsonst? Vielleicht aber auch eine adäquate Aufklärung für Unwissende und Unterstützung für die Organisationen. OK ist vielleicht auch ein wenig zu viel verlangt nun auch noch die sowieso schon zu kämpfenden Organisationen mit solchen Abenden zu belasten. War ja auch nur so eine fixe Idee&#8230; Aber es gibt ja noch unsere Politiker die so schön immer über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entscheiden. Da wird sich wohl eine Lösung finden.</p>
<h2>Aus Angst verweigern viele die Organspende</h2>
<p>Angst ist es warum viele sich weigern Organspender zu sein. Angst, dass man im Krankenhaus, nach einem Unfall, nicht mehr die Hilfe bekommt um am Leben zu bleiben. Angst, dass die eigenen Organe Terroristen, Sexualtäter oder Mörder bekommen.</p>
<p>Aus Angst noch einen Zwang machen kann nur der falsche Weg sein. Und wer sich jetzt fragt ob die die das geschrieben hat denn selber einen Organspendeausweis hat? Ja, hat sie und das schon mit Anfang der Ausbildung 1990.</p>
<p>Ein Gutes hat der ganze Hype um die Organspende auf jeden Fall. Das Thema wird endlich mal ordentlich zur Sprache gebracht. Fast jeder spricht und diskutiert momentan darüber.</p>
<p><em>Autor: Alexandra Rüsche</em></p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/aktuelles/organspende-rettet-leben.html">Organspende rettet Leben auch das Ihre oder Ihrer Lieben</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gesundheit-on.de/aktuelles/organspende-rettet-leben.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Individuelle Entscheidung zur Organspende</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/medizin/individuelle-entscheidung-zur-organspende.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 15:23:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende-Ausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gesundheit-on.de/?p=7871</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über 3.000 Menschen in Deutschland wurde im letzten Jahr durch Organspenden die Chance auf ein neues Leben geschenkt. Dafür danken sie den Menschen, die mit einer Organspende geholfen haben.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/individuelle-entscheidung-zur-organspende.html">Individuelle Entscheidung zur Organspende</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">akz-o Über 3.000 Menschen in Deutschland wurde im letzten Jahr durch Organspenden die Chance auf ein neues Leben geschenkt. Dafür danken sie den Menschen, die mit einer Organspende geholfen haben.</p>
<figure id="attachment_7874" aria-describedby="caption-attachment-7874" style="width: 289px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7874" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/12/2015-12-18-Organspende-289x300.png" alt="Foto: Infotelefon Organspende (DSO)/BZgA/spp-o" width="289" height="300" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/12/2015-12-18-Organspende-289x300.png 289w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2015/12/2015-12-18-Organspende.png 541w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption id="caption-attachment-7874" class="wp-caption-text">Foto: Infotelefon Organspende (DSO)/BZgA/spp-o</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland gilt für die Organspende die sogenannte Entscheidungslösung. Sie sieht vor, dass jeder Mensch sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen und eine selbstbestimmte Entscheidung treffen sollte. Diese kann in einem Organspende-Ausweis oder einer Patientenverfügung dokumentiert werden.<br />
Noch immer stehen über 10.000 Menschen auf den Wartelisten für ein Spenderorgan. Viele warten bereits seit Jahren – und zu viele warten leider vergeblich. Denn Organspenden sind noch immer selten und täglich sterben Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer gut informiert ist, hat eine gute Entscheidungsgrundlage. Ein Anruf beim Infotelefon Organspende kann helfen, diese zu schaffen. Unter der aus dem deutschen Festnetz und vom Handy kostenfreien Rufnummer 0800 90 40 400 ist das Infotelefon immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Weitere Informationen finden Sie unter: www.organspende-info.de. Das Infotelefon Organspende ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO).</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/individuelle-entscheidung-zur-organspende.html">Individuelle Entscheidung zur Organspende</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
