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	<title>Infektion</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
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	<title>Infektion</title>
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	<item>
		<title>Fieberkrämpfe bei Kindern: Ursachen, Symptome und Umgang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2024 17:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Fieber]]></category>
		<category><![CDATA[Fieberkrämpfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Fieberkrampf bei Säuglingen oder Kleinkindern kann bei Eltern erhebliche Angst und Hilflosigkeit auslösen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Was sind Fieberkrämpfe?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Fieberkrampf bei Säuglingen oder Kleinkindern kann bei Eltern erhebliche Angst und Hilflosigkeit auslösen. Bewusstseinsverlust, zuckende Arme oder Beine, Schlaffheit und blaue Lippen lassen Eltern oft das Schlimmste befürchten. Doch wie Dr. Gebhard Buchal, Chefarzt der Pädiatrie an der <a href="https://www.suedwestfalen-nachrichten.de/siegen/heuschnupfen-ist-nicht-zu-unterschaetzen-drk-kinderklinik-haelt-tipps-parat/" target="_blank" rel="noopener">DRK-Kinderklinik</a>, betont: „So bedrohlich das Ereignis auch erscheint, in den allermeisten Fällen sistiert der Anfall innerhalb der ersten drei Minuten und es ist besonders wichtig zu wissen, dass mit einer bleibenden Schädigung des Gehirns nicht zu rechnen ist.“</p>
<h2>Ursachen und Häufigkeit von Fieberkrämpfen</h2>
<p style="text-align: justify;">„Fieberkrämpfe sind Krampfanfälle, die durch Fieber ausgelöst werden und bei etwa 3-5 Prozent aller Kinder auftreten“, erklärt Dr. Buchal. Diese Anfälle treten typischerweise im Alter zwischen sechs Monaten und sechs Jahren auf, wobei sie am häufigsten bei Kindern im Alter von ein bis drei Jahren vorkommen. Kinder, die Fieberkrämpfe erleben, sind meist normal entwickelt und im Allgemeinen gesund ohne andere neurologische Erkrankungen. Die Ursachen liegen in einer genetischen Veranlagung, während einer bestimmten Entwicklungsphase auf Fieber mit Krampfanfällen zu reagieren. Interessanterweise können Fieberkrämpfe in manchen Familien gehäuft auftreten. Ob das Fieber selbst oder die zugrunde liegende <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/oft-uebersehen-und-gefaehrlich-pilzinfektionen-innerer-organe.html" target="_blank" rel="noopener">Infektion</a> den Krampfanfall verursacht, ist bisher nicht abschließend geklärt.</p>
<h2>Erstmaßnahmen bei einem Fieberkrampf</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Falle eines erstmaligen Fieberkrampfes ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und die Dauer des Anfalls zu beobachten. Die meisten Fieberkrämpfe dauern nur wenige Sekunden und selten länger als drei Minuten. „Lockern Sie die Kleidung des Kindes, um die Atmung zu erleichtern“, rät Dr. Buchal. Es ist jedoch entscheidend, keine Getränke oder Nahrung zu geben, um das Risiko des Erstickens zu vermeiden. Eltern sollten das Kind nicht schütteln oder mit kaltem Wasser behandeln. Stattdessen ist es ratsam, umgehend einen Kinderarzt oder den Notarzt zu kontaktieren. Nach dem Anfall sollte die Körpertemperatur gemessen und durch Fieberzäpfchen oder kühle Wadenwickel gesenkt werden. Reichlich Flüssigkeit, fiebersenkende Medikamente und angemessene Kleidung können helfen, die Temperatur zu regulieren. Bei wiederholten Fieberkrämpfen haben viele Eltern bereits ein Notfallmedikament im Haus, das sie verabreichen sollten, wenn der Anfall länger als drei Minuten dauert. Welches Medikament in welcher Dosierung gegeben werden muss, erklärt der behandelnde Kinderarzt.</p>
<h2>Langfristige Perspektiven und Prävention</h2>
<p style="text-align: justify;">Kinder, die unkomplizierte Fieberkrämpfe erleben, entwickeln sich in der Regel normal, und solche Krämpfe führen nicht zu einer Gehirnschädigung. Etwa ein Drittel der betroffenen Kinder kann mit weiteren Fieberkrämpfen rechnen, aber diese Neigung verschwindet meistens im Schulalter. Das Risiko, später eine Epilepsie zu entwickeln, ist nicht signifikant erhöht. Dr. Buchal weist darauf hin, dass es keine zuverlässige Methode gibt, um einen erneuten Fieberkrampf zu verhindern. „Konsequentes Fiebersenken ist oft nicht effektiv, da Krampfanfälle häufig im Fieberanstieg auftreten und schwer vorhersehbar sind.“ Eltern sollten sich also keine Vorwürfe machen, wenn ein weiterer Fieberkrampf auftritt. Bei komplizierten oder wiederholten Fieberkrämpfen kann die vorbeugende Gabe eines krampflösenden Medikaments in Einzelfällen sinnvoll sein. Im Säuglingsalter muss bei Fieberkrämpfen eine Infektion durch Blut- und Nervenwasseruntersuchungen ausgeschlossen werden. Bei älteren Kindern ist die Ursache des Fiebers häufig eine virale Infektion.</p>
<p>Das Verstehen und richtige Reagieren auf Fieberkrämpfe kann die Angst und Hilflosigkeit lindern, die Eltern oft empfinden. Mit dem Wissen, dass Fieberkrämpfe in den meisten Fällen harmlos sind, können Eltern besser vorbereitet sein und ihrem Kind die notwendige Unterstützung bieten.</p>
<p><em>Quelle: Mit Informationen der DRK-Kinderklinik Siegen gGmbH</em></p>
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		<title>Der Coronavirus beherrscht unser Leben &#8211; Leben zwischen Panik und Vernunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 11:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Infektion]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamsterkäufe, Schulschließungen, Angst, überhaupt noch einen Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen: Bei vielen Menschen ist die Panik ausgebrochen, dass sie sich mit dem Coronavirus anstecken könnten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hamsterkäufe, Schulschließungen, Angst, überhaupt noch einen Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen: Bei vielen Menschen ist die Panik ausgebrochen, dass sie sich mit dem Coronavirus anstecken könnten. Was nun hinzukommt, ist die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen und die Frage des Umgangs mit konkreten Alltagsherausforderungen. Eine Panikstörung im klinischen Sinne ist dies deshalb noch lange nicht, erklärt Prof. Dr. Nadia Sosnowsky-Waschek von der SRH Hochschule Heidelberg. Im Interview beschreibt die Psychologin, wie man das aufkeimende Bedrohungsgefühl erklären und was man dagegen tun kann.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Woher kommt dieses Bedrohungsgefühl in Bezug auf unsere Gesundheit?</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei jedem Einkauf schätzen wir das Risiko ein, ob wir durch den Verzehr von Chips dick werden und gesundheitliche Schäden davontragen. Beim Autofahren entscheiden wir in Sekundenschnelle, ob wir es noch über die gelbe Ampel schaffen. Wie die Entscheidung ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen davon, wie schwerwiegend wir die Folgen dieser Entscheidung für die Gesundheit einschätzen und wie wahrscheinlich es ist, dass wir diese Folgen überhaupt selbst tragen müssen. Verursacht die Packung Chips Diabetes und verkürzt sich dadurch die persönliche Lebenszeit? Bei vielen Alltagsentscheidungen wird das persönliche <a href="https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/trend-durchatmen-und-vorsorgen-in-der-kur.html">Gesundheitsrisiko</a> eher als gering eingestuft. Also fahren wir über Gelb und legen die Chips in den Einkaufswagen. Solche Risikoabwägungen sind alltäglich, zugleich hocheffizient und für das Gehirn sehr energiesparend, weil sie uns vielfach das Leben erleichtern. Die Bewertung läuft nämlich oft ganz unbewusst, quasi automatisch.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was ist bei der Bewertung des Coronavirus anders?</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Falle des Coronavirus´ können wir nicht auf bewährte Alltagsroutinen zurückgreifen. Wir haben es mit der Bewertung eines Ereignisses zu tun, welches neu ist, im Vergleich zu vielen anderen Lebensrisiken selten auftritt und dessen potentielle gesundheitlichen Folgen wir für die eigene Person, unsere Familien und die Wirtschaft nicht einzuschätzen können. Das von solchen seltenen und neuen Ereignissen ausgehende Risiko wird typischerweise überschätzt, für deutlich häufiger auftretende, aber bekannte Risiken wird es hingegen eher unterschätzt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was beeinflusst noch die Risikowahrnehmung?</h2>
<figure id="attachment_19786" aria-describedby="caption-attachment-19786" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-19786 size-medium" title="Leben mit dem Coronavirus. Panik und Angst unter den Menschen. " src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-02-coronavirus-300x150.jpg" alt="Leben mit dem Coronavirus. Panik und Angst unter den Menschen. " width="300" height="150" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-02-coronavirus-300x150.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-02-coronavirus.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-19786" class="wp-caption-text">Foto: pixabay.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch relevant, wie man die Kontrollmöglichkeiten einer Ansteckung einschätzt. Kann man sich durch die Desinfektion der Hände oder die Verwendung einer Maske wirksam schützen? Hängt eine Infektion überhaupt von meinem eigenen Verhalten oder dem anderer Menschen oder einfach nur vom Zufall ab? Durch immer neue Informationen seitens der Medien, berichtete Zwischenfälle oder Verbote entsteht bei vielen der Eindruck einer geringeren Kontrollierbarkeit des Ansteckungsrisikos und dessen Folgen. Bedenkt man die Unfreiwilligkeit der Exposition mit dem Virus, wird die Gefahr ebenfalls größer eingeschätzt. Einer Angst vor einem Flugzeugabsturz kann man ja dadurch entgehen, indem man Flugzeugreisen meidet. Aber reicht der eine Meter Abstand zu anderen Personen für die Eindämmung des eigenen Risikos?</p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts der vielen neuen und manchmal auch widersprüchlichen Informationen fällt es uns schwer, ein endgültiges Urteil über die Situation abzugeben. Wir kommen nicht zur Ruhe, sind verunsichert. Kaum hat man sich einen Plan gemacht, wie man zur Infektionslage steht und wie man sich verhält, muss gegebenenfalls umgedacht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich kommt noch unsere Persönlichkeit ins Spiel. Die Optimisten werden in dieser unsicheren Lage zunächst standhaft eine eher zuversichtliche Haltung vertreten, demnach alles schon irgendwie gut ausgehen wird. So betrachtet, ist die Angst vor dem Coronavirus eigentlich sehr rational. Sie ist die Folge vieler Bewertungsprozesse und die Folge der Anpassung an die neue Situation. Eine Panikstörung ist dies nicht, vielmehr versuchen wir Stress zu bewältigen beziehungsweise ein schwer fassbares Problem zu lösen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wie können wir mit dem Coronavirus und den damit verbundenen Stress umgehen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Was helfen kann, ist sicherlich zum einen, sich dieser Bewertungsvorgänge bewusst zu werden. Unser Denken und Fühlen steuern unser Verhalten oft unbewusst. Achtsam sein und sich einen Plan machen, wie Kontrolle im eigenen Alltag wiederhergestellt werden kann, kann den Anflug von `Panik´ senken. Neue Routinen gegen das Coronavirus wie zum Beispiel langes, gründliches Händewaschen, Verzicht auf Händeschütteln, Meiden von Menschenansammlungen und gleichzeitig eine positive Umgestaltung des Alltags können hilfreich sein – wie beispielsweise ein ruhiger Spaziergang im Wald, mal wieder ein Buch lesen, ein Bad nehmen. Möglicherweise ist es auch sinnvoll, die Nachrichten nicht im Corona-Lifeticker am Handy zu verfolgen, sondern nur einmal am Abend oder nach einer anderen eigenen Vorgabe. Von der Flut neuer Informationen sollte man zwischenzeitlich pausieren können.</p>
<p><em>Quelle: SRH Hochschule Heidelberg</em></p>
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		<title>Bei einer Sepsis (Blutvergiftung) muss sofort gehandelt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 10:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Blutvergiftung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sepsis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Sepsis, im Volksmund auch Blutvergiftung genannt, ist die schlimmste Verlaufsform einer Infektion. Das Krankheitsbild wird häufig nicht erkannt und kann lebensbedrohlich sein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(akz-o) Eine Sepsis, im Volksmund auch Blutvergiftung genannt, ist die schlimmste Verlaufsform einer Infektion. Das Krankheitsbild wird häufig nicht erkannt und kann lebensbedrohlich sein. „Sepsis ist ein Notfall, der umgehend professionell behandelt werden muss“, sagt Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Er erklärt, bei welchen Symptomen Sie den Rettungsdienst rufen sollten.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Infektion außer Kontrolle</h2>
<p style="text-align: justify;">„Einer Blutvergiftung geht stets eine lokale Infektion voraus“, erklärt Dr. Schenkel. Im Fall der Sepsis wird sie meist von Bakterien verursacht – beispielsweise in Form einer entzündeten Wunde oder einer Lungen- oder Blasenentzündung. Normalerweise ist unser Immunsystem in der Lage, eine lokale Infektion direkt am Entzündungsherd einzudämmen. „Gelingt dies nicht, können sich die Erreger im Körper ausbreiten.“ Als Folge kann das Immunsystem überaktiviert werden. „Es greift dann nicht nur die Erreger an, sondern auch körpereigene Zellen.“ Wird die Sepsis nicht früh genug behandelt, kann sie zu Gewebeschäden, Schock, mehrfachem Organversagen und letztlich zum Tod führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Rund ein Sechstel der Patienten, die eine Sepsis überleben, leidet danach unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Zu diesen gehören zum Beispiel Nerven- und Muskelschädigungen, chronisches Nieren- und Leberversagen oder <a href="https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/das-leistungstief-am-mittag-koennte-mit-dem-blutzucker-zusammenhaengen.html">Konzentrationsschwäche</a>. Ebenso möglich sind psychische Spätfolgen wie ein posttraumatisches Belastungssyndrom. Weitere Infos erhalten Sie bei der Sepsis Stiftung unter www.sepsis-stiftung.eu sowie der UPD unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/011 77 22.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Notruf 112 alarmieren</h2>
<figure id="attachment_19432" aria-describedby="caption-attachment-19432" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-19432" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-11-06-Sepsis-Notruf-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-11-06-Sepsis-Notruf-300x200.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2019/11/2019-11-06-Sepsis-Notruf.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-19432" class="wp-caption-text">Foto: Cineberg/gettyimages.com/akz-o</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Diagnose Sepsis wird häufig verspätet gestellt, da die Symptome auch auf andere Erkrankungen hinweisen können. Zu ihnen zählen Fieber oder Schüttelfrost, schnelle Atmung, ein extremes Krankheitsgefühl, Verwirrtheit sowie verfärbte Arme und Beine. „Treten zwei oder mehr dieser Symptome auf, sollte sofort der Rettungsdienst unter der 112 gerufen werden“, sagt Dr. Schenkel. Zur Therapie, die meist auf der Intensivstation erfolgt, gehört die Gabe von Antibiotika. „Wichtig ist zudem, die Entzündungsursache zu ermitteln und gezielt zu behandeln.“<br />
Verschiedene Maßnahmen können dabei helfen, Infektionen vorzubeugen – und somit auch das Risiko für eine Sepsis senken. Dazu zählen unter anderem auch Impfungen. „Bestimmten Risikogruppen wird zum Beispiel eine Impfung gegen die saisonale Grippe sowie gegen Pneumokokken empfohlen, die eine bakterielle Lungenentzündung auslösen können“, sagt Dr. Schenkel. „Die Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen für die Entwicklung einer Sepsis.“</p>
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		<item>
		<title>Eine Impfung kann vor einer Infektion schützen</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/eine-impfung-kann-vor-einer-infektion-schuetzen.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2016 08:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Folgen einer Infektion]]></category>
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		<category><![CDATA[Infektion]]></category>
		<category><![CDATA[Infektion schützen]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzmöglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Windpocken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Windpocken gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Sie sind äußerst ansteckend und weltweit verbreitet. Allein in Deutschland gab es 2015 über 23.000 gemeldete Fälle. Viele glauben, Windpocken seien eine harmlose Kinderkrankheit.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Windpocken gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Sie sind äußerst ansteckend und weltweit verbreitet. Allein in Deutschland gab es 2015 über 23.000 gemeldete Fälle. Viele glauben, Windpocken seien eine harmlose Kinderkrankheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch der Krankheitsverlauf ist nicht nur unangenehm, sondern auch mit möglichen Komplikationen verbunden &#8211; und könnte mit einer bereits seit 2004 empfohlenen Impfung verhindert werden.</p>
<figure id="attachment_8755" aria-describedby="caption-attachment-8755" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8755 size-thumbnail" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2016/02/csm_97496.rgb_7de2db58e8-150x150.jpg" alt="Foto: djd/www.gsk.com/Fotolia " width="150" height="150" /><figcaption id="caption-attachment-8755" class="wp-caption-text">Foto: djd/www.gsk.com/Fotolia</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mögliche Folgen einer Infektion</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Erkrankung beginnt mit Fieber und juckenden Bläschen, die verschiedene Entwicklungsstadien annehmen. Eine der häufigsten Folgen können &#8222;Sekundärinfektionen&#8220; sein &#8211; etwa wenn durch das Aufkratzen der Bläschen Bakterien in die offenen Wunden gelangen. Weitere mögliche Folgen sind Lungenentzündungen, Bronchitis oder sogar neurologische Komplikationen wie Entzündungen des Gehirns.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Varizella-Zoster-Viren hauptsächlich durch &#8222;Tröpfcheninfektion&#8220; beim Atmen, Husten, Niesen oder Sprechen übertragen werden und in der Lage sind, mehrere Meter durch den &#8222;Wind&#8220; zurückzulegen, ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch. Auch an Türgriffen oder Wasserhähnen können die Viren haften. Eine weitere Ansteckungsmöglichkeit ist die &#8222;Schmierinfektion&#8220; durch den virushaltigen Bläscheninhalt oder die Krusten. Zwar treten Windpocken meist im frühen Kindesalter auf, doch auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schutzmöglichkeit vor Windpocken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um einer Infektionen mit Varizellen vorzubeugen, ist eine Schutzimpfung ratsam, die seit 2004 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder und Jugendliche empfohlen wird. Die erste Impfdosis wird in der Regel zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat gegeben. Die zweite Dosis erfolgt im Alter von 15 bis 23 Monaten mit einem Abstand von etwa vier bis sechs Wochen zur ersten Impfung.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser zweiten Dosis können die allermeisten Erkrankungsfälle vermieden werden. Die Schutzrate steigt nach der zweiten empfohlenen Impfung auf fast 100 Prozent an. Das Kind entwickelt dann vergleichbar so viele Antikörper gegen das Varizella-Zoster-Virus wie nach einer natürlichen Infektion.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: djd</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hohe Rückfallquote bei Scheideninfektionen</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/hohe-rueckfallquote-bei-scheideninfektionen.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[offenes-presseportal]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 05:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Antimykotika. Scheideninfektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Gynophilus]]></category>
		<category><![CDATA[Infektion]]></category>
		<category><![CDATA[Laktobazillen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medikamente zerstören natürlichen Schutzschild Nahezu jede Frau hat diese Phase mindestens einmal im Laufe ihres Lebens durchgemacht. Und fast jeder Frau ist dieses Krankheitsbild vor allem peinlich: veränderter Ausfluss, oft mit unangenehmem Geruch, Jucken oder Brennen im Bereich des Scheideneingangs. Der Gang zum Frauenarzt lässt sich dann nicht vermeiden. Er wird in den meisten Fällen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_993" aria-describedby="caption-attachment-993" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/05/Scheideninfektionen-300x225.jpg" alt="" title="Scheideninfektionen" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-993" srcset="https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/05/Scheideninfektionen-300x225.jpg 300w, https://www.gesundheit-on.de/wp-content/uploads/2012/05/Scheideninfektionen.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-993" class="wp-caption-text">Zu intensive Intimpflege z. B. mit parfümierten Produkten begünstigt Scheideninfektionen.</figcaption></figure>
<h2>Medikamente zerstören natürlichen Schutzschild</h2>
<p>Nahezu jede Frau hat diese Phase mindestens einmal im Laufe ihres Lebens durchgemacht. Und fast jeder Frau ist dieses Krankheitsbild vor allem peinlich: veränderter Ausfluss, oft mit unangenehmem Geruch, Jucken oder Brennen im Bereich des Scheideneingangs. Der Gang zum Frauenarzt lässt sich dann nicht vermeiden. Er wird in den meisten Fällen entweder eine Infektion mit Bakterien oder mit Pilzen diagnostizieren. Sind Bakterien Verursacher, verordnet der Arzt Antibiotika, bei Pilzen Antimykotika. Scheideninfektionen können mit diesen Präparaten schnell erfolgreich behandelt werden.</p>
<p>Das Problem: Ohne weitere Maßnahmen kommt es &#8211; in bis zu 80 Prozent der Fälle &#8211; nach einigen Wochen zu einem Rückfall. Der Grund für diese hohe Quote ist leicht nachvollziehbar: Mit den genannten Medikamenten werden zwar die krankmachenden Keime wirkungsvoll bekämpft, der natürliche Schutzschild der Scheidenflora wird jedoch nicht regeneriert. Im Gegenteil: Insbesondere unter antibiotischer Therapie kommt es häufig auch zu einer Abtötung der nützlichen Milchsäurebakterien (Laktobazillen), die maßgeblich zum natürlichen Abwehrmechanismus der Scheide beitragen. Nach einer Scheideninfektion ist es deshalb sehr wichtig, die Balance der Scheidenflora wieder herzustellen. Frauenärzte empfehlen hierzu die Anwendung von laktobazillenhaltigen Scheidenkapseln (z. B. Gynophilus). Durch die Kapseln wird die Anzahl der schützenden Milchsäurebakterien erhöht. Gleichzeitig wird die Milchsäurebildung gesteigert und ein Milieu geschaffen, in dem schädliche Keime nur wenig Chancen zur Vermehrung haben.</p>
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