Zu intensive Intimpflege z. B. mit parfümierten Produkten begünstigt Scheideninfektionen.
Medikamente zerstören natürlichen Schutzschild
Nahezu jede Frau hat diese Phase mindestens einmal im Laufe ihres Lebens durchgemacht. Und fast jeder Frau ist dieses Krankheitsbild vor allem peinlich: veränderter Ausfluss, oft mit unangenehmem Geruch, Jucken oder Brennen im Bereich des Scheideneingangs. Der Gang zum Frauenarzt lässt sich dann nicht vermeiden. Er wird in den meisten Fällen entweder eine Infektion mit Bakterien oder mit Pilzen diagnostizieren. Sind Bakterien Verursacher, verordnet der Arzt Antibiotika, bei Pilzen Antimykotika. Scheideninfektionen können mit diesen Präparaten schnell erfolgreich behandelt werden.
Das Problem: Ohne weitere Maßnahmen kommt es – in bis zu 80 Prozent der Fälle – nach einigen Wochen zu einem Rückfall. Der Grund für diese hohe Quote ist leicht nachvollziehbar: Mit den genannten Medikamenten werden zwar die krankmachenden Keime wirkungsvoll bekämpft, der natürliche Schutzschild der Scheidenflora wird jedoch nicht regeneriert. Im Gegenteil: Insbesondere unter antibiotischer Therapie kommt es häufig auch zu einer Abtötung der nützlichen Milchsäurebakterien (Laktobazillen), die maßgeblich zum natürlichen Abwehrmechanismus der Scheide beitragen. Nach einer Scheideninfektion ist es deshalb sehr wichtig, die Balance der Scheidenflora wieder herzustellen. Frauenärzte empfehlen hierzu die Anwendung von laktobazillenhaltigen Scheidenkapseln (z. B. Gynophilus). Durch die Kapseln wird die Anzahl der schützenden Milchsäurebakterien erhöht. Gleichzeitig wird die Milchsäurebildung gesteigert und ein Milieu geschaffen, in dem schädliche Keime nur wenig Chancen zur Vermehrung haben.
Grippale Infekte sind vor allem in den Wintermonaten weit verbreitet. Der Grund: In der kalten, sonnenarmen Jahreszeit haben viele Menschen ein geschwächtes Abwehrsystem und sind deshalb anfälliger für Erkrankungen. Häufig ist dann die Verordnung eines Antibiotikums erforderlich. Das gilt vor allem bei bakteriell bedingten Atemwegsentzündungen. So keine Resistenz vorliegt, töten…
Windpocken gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Sie sind äußerst ansteckend und weltweit verbreitet. Allein in Deutschland gab es 2015 über 23.000 gemeldete Fälle. Viele glauben, Windpocken seien eine harmlose Kinderkrankheit.
Häufige Krankengeschichte von Frauen: Nach Schätzungen von Experten erkrankt jede zweite Frau mindestens einmal im Leben an einer Blasenentzündung (Zystitis). Das weibliche Geschlecht ist von diesem Leiden bedeutend öfter betroffen, u. a. weil Frauen im Vergleich zu Männern nur eine kurze Harnröhre (ca. 4 cm im Gegensatz zu 20 bis…
Die Meldungen über Antibiotika sind beunruhigend: Sie wirken nicht mehr in allen Fällen und werden immer noch viel zu häufig durch Ärzte verordnet. Sterbefälle in Krankenhäusern durch den multiresistenten Erreger MRSA nehmen zu, weil keine geeigneten Mittel mehr zur Verfügung stehen.
Saunieren hat viele positive Effekte Regelmäßige Saunabesuche, insbesondere in den kalten Monaten, bewirken nachweislich viel Gutes für das physische wie auch psychische Wohlbefinden. Durch das Abwechseln von Hitze- und Kältereizen wird das Gefäßsystem trainiert. Saunieren stärkt zudem das Immunsystem. Eine mögliche Erklärung ist laut der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (Rheinland-Pfalz), dass…
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