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	<title>Lockdown</title>
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	<description>Onlinemagazin rund um Ihre Gesundheit.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 20 Jun 2024 12:32:22 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Lockdown</title>
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		<title>Selbsthilfe verzeichnet mehr Depressionen, Zwangs- und Angststörungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 09:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Fortdauernde Verhaltensauffälligkeiten beobachten wir gerade bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, fasst der Leiter der Selbsthilfeinitiative Zwänge, Phobien und Depressionen in Konstanz, Dennis Riehle, die Nebenwirkungen der Lockdown-Politik während der Corona-Pandemie zusammen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Fortdauernde Verhaltensauffälligkeiten beobachten wir gerade bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, fasst der Leiter der Selbsthilfeinitiative Zwänge, Phobien und Depressionen in Konstanz, Dennis Riehle, die Nebenwirkungen der Lockdown-Politik während der Corona-Pandemie zusammen: „Waren bei vielen Betroffenen entsprechende Symptome nur von vorübergehender Natur, wird nun sehr deutlich, dass Home-Schooling, <a href="https://www.gesundheit-on.de/verschiedenes/homeoffice-trennung-von-beruf-und-freizeit-faellt-vielen-schwer.html" target="_blank" rel="noopener">Home-Office</a> und soziale Isolation bei einer beträchtlichen Zahl von Menschen zu massiven Reaktionen der Seele geführt haben. Wir erhalten nahezu täglich Anfragen von Eltern oder anderen Angehörigen aufgrund in der Epidemie hervorgetretenen Problemen, insbesondere neurotische und affektive Störungen“.</p>
<p style="text-align: justify;">Besorgniserregend sei laut Riehle insbesondere, dass sich die Symptomatik nicht selten manifestiert und bereits chronifiziert hat: „Ritualhaftes Händewaschen, Putzzwänge, Furcht vor dem Verlassen des Hauses oder anhaltende Niedergeschlagenheit mit Zukunftssorgen und Zeichen der Überforderung – das sind die häufigsten Erscheinungen einer seelischen Antwort auf die lange bestehenden Einschränkungen im Alltagsleben der Bevölkerung, die eine freiheitsliebende Gesellschaft nicht ohne hinterlassene Spuren zurücklassen kann. Stattdessen versuchen wir mit stereotypem Handeln und Denken neue Stabilität und Halt zu schaffen, nachdem Verlässlichkeit und Normalität in der Covid-19-Krise arg gelitten haben“, erklärt Riehle. Solche Mechanismen des Schutzes und der Abschirmung lenken uns von dem Umstand ab, dass Liebgewonnenes plötzlich weggebrochen ist und unsere vertrauten Alltagsstrukturen nicht mehr greifen: „Wir sind Gewohnheitstiere und haben Schwierigkeiten, uns plötzlich neu anzupassen“.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 37-jährige Psychosoziale Berater, der selbst seit mittlerweile über 23 Jahren unter Zwängen, Ängsten und Depressionen leidet, verzeichnet viele Kontaktgesuche von Betroffenen und deren nahestehenden Personen, die sich oft nicht mehr zu helfen wissen: „Die allermeisten Erkrankten waren bis zum Eintritt der Epidemie ohne psychische Diagnosen, deshalb sind für sie solche Nöte neu und bringen viele Fragen mit sich: Wie finde ich einen Therapieplatz? Wer kann mir helfen? Wer diagnostiziert und behandelt? Welche Selbsthilfemaßnahmen gibt es? Was kann die Umwelt tun? Wie gehe ich im Beruf und bei Freunden mit der Krankheit um? Welche Sozialleistungen kann ich beziehen, wenn ich länger ausfalle? Und gibt es Chancen auf etwaige Linderung oder Heilung? – Damit befassen sich die Ratsuchenden und wir wollen versuchen, ihnen hierauf möglichst niederschwellige Antworten zu geben“.</p>
<p style="text-align: justify;">Riehle empfiehlt daher, bei Veränderungen von Stimmung, Verhalten und Denkmustern zunächst Kontakt zum <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/vorsorgeuntersuchungen-fuer-den-mann-wann-und-warum.html" target="_blank" rel="noopener">Hausarzt</a> zu suchen: „Dort kann eine erste Abklärung folgen, inwieweit es sich um eine verhältnismäßige Antwort der Psyche auf die außergewöhnlichen Umstände der letzten zwei Jahre handelt oder ob bei länger andauernden Beschwerden auch eine Intervention von außen nötig ist. Gespräche mit Angehörigen sind bereits eine große Unterstützung. Familienmitglieder sollten die Betroffenen aber keinesfalls zum Reden drängen oder auf sie einwirken, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Entscheidung muss im Zweifel aus dem Leidensdruck des Erkrankten selbst erwachsen und ist bei nicht-psychotischen Störungen auch durch Einsichtsfähigkeit möglich“, meint Dennis Riehle.</p>
<p style="text-align: justify;">Er ergänzt abschließend: „Heute sind die vielfältigen beratenden und therapeutischen Optionen zur Behandlung vieler psychischer Erkrankungen so weit ausgereift, dass nahezu immer eine Besserung erzielt werden kann. Es braucht ein multimodales Konzept, welches auf die individuelle Symptomatik des Einzelnen ausgerichtet ist. Wichtig ist dann, <a href="https://www.gesundheit-on.de/medizin/immunsystem-psyche-sind-eng-miteinander-verknuepft.html" target="_blank" rel="noopener">Resilienz</a> aufzubauen und durch eine kognitive oder expositorische Herangehensweise während des Lockdowns eingefahrene Mechanismen wieder aufzubrechen und mit verhaltenstherapeutischen und psychodynamischen Verfahrensweisen angemessenes Verhalten und Denken zurückzuerlangen. Daneben ist das Erlernen von Selbstfürsorge und Stressmanagement ganz wesentlich, denn viele seelische Erkrankungen werden durch Anspannung, Überarbeitung oder ungenügende Psychohygiene aufrechterhalten. Nicht zuletzt ist eine externe Sichtweise oftmals sehr hilfreich, um verzerrte Wahrnehmungen oder Überzeugungen zu korrigieren. Gerade die aktuelle Situation des Krieges ruft bei mach Betroffenem zusätzlich panische Ängste hervor, die ebenfalls durch Beratung und Therapie relativiert werden sollten“.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Selbsthilfeinitiative Zwangserkrankungen, Phobien, psychosomatische Störungen und Depressionen</em></p>
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		<title>So bewirkt man positive Verhaltensänderungen für seine Gesundheit</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/ratgeber/so-bewirkt-man-positive-verhaltensaenderungen-fuer-seine-gesundheit.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 14:07:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lockdown]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensänderungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der heutigen Zeit sind die Menschen dazu aufgefordert sich mehr zu bewegen. Die Corona Pandemie zwingt viele dazu mehr Zeit in ihrem Home Office zu verbringen und weniger Zeit im Freien zu verbringen. Die Kontaktbeschränkungen führen dazu, dass die Menschen weniger aktiv werden. Sieht man draußen bei Sonnenschein weniger Leute, hat man weniger Lust den Tag im Freien zu verbringen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der heutigen Zeit sind die Menschen dazu aufgefordert sich mehr zu bewegen. Die <a href="https://www.gesundheit-on.de/gesundheitsreisen/wellness-fuer-alle-auch-in-der-corona-zeit.html" target="_blank" rel="noopener">Corona Pandemie</a> zwingt viele dazu mehr Zeit in ihrem Home Office zu verbringen und weniger Zeit im Freien zu verbringen. Die Kontaktbeschränkungen führen dazu, dass die Menschen weniger aktiv werden. Sieht man draußen bei Sonnenschein weniger Leute, hat man weniger Lust den Tag im Freien zu verbringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie kann man trotzdem etwas für seine Gesundheit tun? Und wie kann man sich trotz Kontaktbeschränkungen mehr bewegen?</p>
<h2 style="text-align: justify;">So lebt man trotz Lockdown und Abstandsregelungen gesund</h2>
<p style="text-align: justify;">Häufig geht es gar nicht darum gesünder zu leben. Den meisten Menschen ist es wichtiger ihr Gewicht beizubehalten. Die zunehmenden Kontaktbeschränkungen führen dazu, dass man sich weniger bewegt. Dadurch gewinnt man schnell an Gewicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst muss man sich über die Auswirkungen der Corona Pandemie bewusst sein. Die neuen Regelungen sind für die Menschen nicht gut. Auf der anderen Seite wird es keinem verboten draußen Sport zu machen. Ist man alleine oder mit Hund unterwegs, bewegt man sich ausreichend.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Spazierengehen hat weiterhin den Vorteil, dass man mehr auf seinen Körper Acht gibt und sich gesünder ernährt. Mit natürlichen Bewegungen wie Spazierengehen verliert man nachhaltig sein Gewicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Nebenbei kann man in eine Cannabis Apotheke vorbeischauen und gesunde Produkte kaufen. Öle sind für die Gesundheit sehr förderlich. Sie helfen dem Menschen die Lebensmittel besser zu verdauen. In Verbindung mit einem ausgedehnten Spaziergang verbrennt der Mensch langfristig und nachhaltig seine Kalorien.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Mit natürlichen Bewegungen an der frischen Luft Geist und Gesundheit stärken</h2>
<p style="text-align: justify;">Es ist gar nicht schwierig sich an der frischen Luft zu bewegen. Entscheidend ist, <a href="https://www.ergotopia.de/blog/sport-motivation#:~:text=Setze%20Dir%20ein%20konkretes%20Ziel,Sportbuddy%20und%20motiviert%20Euch%20gegenseitig" target="_blank" rel="noopener">dass man den Willen dazu hat</a>. Anfänger sollten mit dem Spazierengehen anfangen. Diese natürliche Form der Bewegung kann man wunderbar in seinen Alltag integrieren. Darüber hinaus braucht man dafür keine Sportkleidung. Man muss sich auch nicht umziehen oder sich danach duschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Möchte man intensivere Bewegungen verspüren, so entscheidet man sich für das Laufen. Hier schwitzt man mehr. Dafür verbrennt man innerhalb kurzer Zeit mehr Fett. Läufer brauchen Laufkleidung und müssen sich nach dem Laufen umziehen und duschen. Diese Form der <a href="https://www.gesundheit-on.de/fitness/rueckenschmerzen-kommen-vom-bewegungsmangel.html" target="_blank" rel="noopener">Bewegung</a> ist morgens sehr gut geeignet. Dadurch bringt man seinen Geist in Form und wirkt am Arbeitsplatz produktiver.</p>
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		<title>Welle psychischer Erkrankungen rollt auf uns zu</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/medizin/welle-psychischer-erkrankungen-rollt-auf-uns-zu.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 15:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
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		<category><![CDATA[psychischer Erkrankungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie hat ernste psychische Folgen. Drei Viertel der Psychiater und Psychotherapeuten in Deutschland rechnen mit einem Corona-bedingten Anstieg psychischer Erkrankungen in den kommenden zwölf Monaten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Fachleute rechnen mit Welle psychischer Erkrankungen in den kommenden Monaten</h2>
<h3 style="text-align: justify;">Umfrage unter Psychiatern und Psychotherapeuten: Erneuter Lockdown verstärkt negative Folgen für die Seele</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Corona-Pandemie hat ernste psychische Folgen. Drei Viertel der Psychiater und Psychotherapeuten in Deutschland rechnen mit einem Corona-bedingten Anstieg psychischer Erkrankungen in den kommenden zwölf Monaten. Vier von fünf Therapeuten erwarten, dass <a href="https://www.gesundheit-on.de/featured/depressionen-verschwinden-nicht-wenn-der-fruehling-kommt.html" target="_blank" rel="noopener">Depressionen und depressive Verstimmungen</a> weiter zunehmen. Menschen mit psychischen Vorerkrankungen oder mit<br />
einer Anfälligkeit für Stimmungstiefs in der dunklen Jahreszeit sind besonders gefährdet. Dies sind Ergebnisse der Studie &#8222;Psychische Gesundheit in der Krise&#8220; der pronova BKK, für die 154 Psychiater und Psychotherapeuten in Praxen und Kliniken befragt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pandemie hebt den Alltag aus den Angeln. Das kann die psychische Gesundheit in mehrfacher Hinsicht beeinträchtigen. <a href="https://www.noisolation.com/de/research/consequences-of-social-isolation-for-children-and-adolescents/" target="_blank" rel="noopener">Soziale Isolation oder der eingeschränkte Kontakt zu Freunden</a>, Kollegen und Familie wirken sich aus Sicht von 88 Prozent der befragten Therapeuten negativ auf die Psyche ihrer Patientinnen und Patienten aus. Familiäre Konflikte, Homeoffice und Kinderbetreuung oder<br />
Homeschooling sind weitere Stressmomente für die Seele, sagen 85 Prozent. 80 Prozent beobachten, dass die räumliche Enge zu Hause und fehlende Rückzugsmöglichkeiten in Zeiten von Corona-Beschränkungen erschwerend hinzukommen. 79 Prozent berichten, dass auch finanzielle Sorgen, Zukunftsängste und die Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes ihre Patienten belasten.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Erneuter Lockdown verschärft die psychischen Folgen</h2>
<p style="text-align: justify;">Der erneute Lockdown wird die Probleme weiter verschärfen, warnen die Experten. 90 Prozent der Fachärzte und Therapeuten gehen davon aus, dass die psychischen Beschwerden in der Bevölkerung in den kommenden Wochen noch zunehmen werden. &#8222;Problematisch wird es, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen. In der dunklen Jahreszeit kann mangelndes Tageslicht auf die Stimmung schlagen. Beengte Wohnverhältnisse können sich stärker bemerkbar machen, wenn es draußen kalt ist und weniger Aktivitäten im Freien stattfinden. Und auch die Dauer der Krise bringt viele an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit. Sorgen, Einsamkeit und Zukunftsängste können die Seele sehr belasten und bieten einen Nährboden für psychische Probleme jeglicher Art&#8220;, sagt Patrizia Thamm, Psychologin bei der pronova BKK.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Therapeuten verlieren den Kontakt zu Patienten</h2>
<p style="text-align: justify;">Erschwerend hinzu kommt, dass auch die therapeutischen Hilfsangebote nicht immer zum Zuge kommen. Nahezu alle befragten Therapeuten berichten von Patienten, die aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus seltener oder gar nicht mehr zur Behandlung gekommen sind. 72 Prozent erwarten, dass dadurch psychische Probleme zusätzlich verschleppt werden. Insbesondere ältere Menschen entwickeln in Folge der Kontaktbeschränkungen psychische Auffälligkeiten: Ihnen setzen Isolation und Einsamkeit besonders zu.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Zur Studie</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Befragung &#8222;Psychische Gesundheit in der Krise&#8220; wurde im Oktober und November 2020 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit nahmen 154 Psychiaterinnen und Psychiater sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten daran teil.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: pronova BKK</p>
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		<title>Angst vor einer Covid-19 Ansteckungen &#8211; Patienten vernachlässigen Gesundheit</title>
		<link>https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/covid-19-patienten-verzichten-auf-arztbesuch.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 15:10:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während des ersten Lockdowns im März verzichteten zahlreiche Patienten in Deutschland darauf, zum Arzt zu gehen. Wie die Terminbuchungszahlen des E-Health-Unternehmens Doctolib zeigen, gingen die Besuche bei Kinderärzten, Gynäkologen oder Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten um durchschnittlich 50 Prozent zurück.</p>
<p>The post <a href="https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/covid-19-patienten-verzichten-auf-arztbesuch.html">Angst vor einer Covid-19 Ansteckungen &#8211; Patienten vernachlässigen Gesundheit</a> appeared first on <a href="https://www.gesundheit-on.de">Gesundheit-On</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während des ersten Lockdowns im März verzichteten zahlreiche Patienten in Deutschland darauf, zum Arzt zu gehen. Wie die Terminbuchungszahlen des E-Health-Unternehmens Doctolib zeigen, gingen die Besuche bei Kinderärzten, Gynäkologen oder Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten um durchschnittlich 50 Prozent zurück. In der von Doctolib initiierten Kampagne #DenkAnDich“ rufen Ärzte Patienten nun dazu auf, trotz der Pandemie die eigene medizinische Versorgung nicht zu vernachlässigen. Die Praxen seien ausreichend vorbereitet und hätten aus der ersten Coronawelle gelernt.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Menschen scheuen sich derzeit davor, zum Arzt zu gehen – aus Angst, sich im vollen Wartezimmer mit Covid-19 anzustecken. Mediziner sind alarmiert: „Wir erfahren immer wieder von Menschen, die ein schweres Krankheitsbild hatten und eine schnelle Behandlung gebraucht hätten – die aber unversorgt geblieben sind. Einfach weil sie sich nicht in die Praxis getraut haben“, berichtet der Münchner Allgemeinarzt Dr. Christoph Merz. Der Tenor von ihm und anderen Ärzten: Gerade jetzt müsse die Gesundheit an erster Stelle stehen. Doch wenn notwendige Untersuchungen aufgeschoben werden, bestünde die Gefahr, dass sich eine Krankheit zunehmend verschlimmere oder erst später erkannt werde. „Es ist immer besser, in eine Praxis zu gehen und dort das sehr geringe Infektionsrisiko in Kauf zu nehmen als Zuhause einen <a href="https://www.gesundheit-on.de/gesundheit-wellness/herzinfarkt-und-schlaganfall-kennen-sie-ihr-risiko-wer-auf-seine-gefaesse-achtet-kann-vorbeugen.html">Herzinfarkt oder Schlaganfall</a> auszusitzen“, warnt Dr. Merz.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Gesundheit muss oberste Priorität haben</h2>
<p style="text-align: justify;">Ärzte wie der Starnberger HNO-Spezialist Dr. Bernhard Junge-Hülsing geben zu bedenken, dass derzeit nicht abzuschätzen sei, wie lange die Pandemie noch andauern wird. In dieser Situation Vorsorgetermine und Behandlungen immer weiter nach hinten zu verschieben, führe zu nichts – schlimmstenfalls wird gar nicht behandelt. Sein Rat: „Wer länger krank ist oder akute Symptome zeigt, sollte sich auf jeden Fall untersuchen lassen.“ Die Ärzte der Kampagne #DenkAnDich plädieren dringend dafür, auch Vorsorgetermine, zum Beispiel beim Frauen- oder Kinderarzt, wahrzunehmen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ärzte verfolgen strenge Hygiene-Maßnahmen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Mediziner kennen die Ängste vieler Menschen, sich in einer Praxis mit Covid-19 zu infizieren. Ihre Empfehlung: Sie sollten die Angst vor einer Ansteckung immer in Relation zum aktuellen Gesundheitsproblem stellen. Viele Arztpraxen haben nach der ersten Corona-Welle nachgerüstet und verfolgen sehr strikte Hygiene-Konzepte. Die Gefahr, sich in einer Praxis mit Covid-19 anzustecken, sei daher äußerst gering. „Mein Wunsch und meine Bitte ist, dass die Patientinnen und Patienten ihren Ärzten, aber auch sich selbst vertrauen“, sagt Dr. Junge-Hülsing.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ärztliche Behandlung auch auf Distanz möglich</h2>
<p style="text-align: justify;">Neben klaren Abstandsregeln, einer <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/maskenpflicht-in-deutschland-1747318" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maskenpflicht</a> und regelmäßigen Desinfektionen haben viele Ärzte ihre Praxen neu organisiert und die Termine in den Wartezimmern entzerrt. Das Ziel: Es sollen möglichst wenig Patienten gleichzeitig aufeinandertreffen. Dabei hilft ihnen unter anderem die Software von Doctolib, mit der Patienten online einen Termin beim Arzt vereinbaren können. Viele Praxen greifen derzeit vermehrt auf die Videosprechstunden zurück: Auf Distanz können sie Patienten so krankschreiben, neue Rezepte ausstellen oder auch Testergebnisse besprechen. Dr. Christoph Merz hat bereits gute Erfahrungen damit gemacht: „Ein persönlicher Kontakt ist in vielen Fällen nicht zwingend notwendig. Wenn Patienten beispielsweise an einem Magen-Darm-Infekt leiden und ihr Haus ohnehin nicht verlassen können, ist die ärztliche Beratung per Videosprechstunde eine gute Alternative.“ Auch die Berliner Kinderärztin Heike Warda sieht klare Vorteile: „Videosprechstunden sind besonders interessant für Familien, bei denen die Kinder seelische oder schulische Probleme haben. Die Ängste, die die Kleinen oft in einer Arztpraxis verspüren, entfallen.“ Über die Videosprechstunde können die Mediziner auch klären, ob sich der Patient anschließend persönlich beim behandelnden Arzt vorstellen soll. Eine optimale Gesundheitsversorgung ist so gewährleistet – trotz Pandemie.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Doctolib GmbH</em></p>
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