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Einige Krankenkassen bezuschussen auch Leistungen, die über das gesetzliche Angebot hinausgehen, etwa zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen. Foto: djd/IKK classic/thx

Viele Krankenkassen bieten Zusatzleistungen für werdende Eltern

Die Entbindung im Geburtshaus, verschiedene Schwanger- und Mutterschaftsleistungen, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen – viele werdende Eltern wissen gar nicht genau, welche Leistungen ihnen zustehen.

Sicherheit von Anfang an

Einige Krankenkassen bezuschussen auch Leistungen, die über das gesetzliche Angebot hinausgehen, etwa zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen. Foto: djd/IKK classic/thx
Einige Krankenkassen bezuschussen auch Leistungen, die über das gesetzliche Angebot hinausgehen, etwa zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen.
Foto: djd/IKK classic/thx

Während der Schwangerschaft können werdende Mütter im Abstand von jeweils vier Wochen verschiedene Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, ab dem achten Monat im 14-tägigen Rhythmus. Regelmäßig werden dabei unter anderem die Herztöne und die Versorgung des Babys sowie die Blutwerte der Mutter kontrolliert. Bei drei Ultraschall-Terminen kann der Gynäkologe feststellen, ob sich das Baby zeitgerecht entwickelt. Auffälligkeiten können auf diese Weise oft früh erkannt und in manchen Fällen vorgeburtlich behandelt werden.

Manche Krankenkassen bezuschussen Untersuchungen, die über die gesetzlichen Leistungen hinausgehen, wie etwa das sogenannte Ersttrimester-Screening oder den Triple-Test. Sie können mit Hilfe von Ultraschall beziehungsweise einer Blutuntersuchung einen Hinweis auf mögliche Fehlbildungen geben. “Auf diese Weise unterstützen wir Eltern, die sich mehr Sicherheit in der Vorsorge wünschen”, sagt Melanie Gestefeld von der IKK classic.

Mama & Papa im Mittelpunkt

Ganz wichtig für die gesunde Entwicklung des Babys ist, dass Frauen ihre individuellen Gesundheitsrisiken kennen. Studien haben gezeigt, dass spezielle Vorsorgeprogramme wie “BabyCare” – Informationen gibt es unter www.ikk-classic.de/baby-care – die Gefahr einer Frühgeburt um rund 20 Prozent, bei Erstgebärenden sogar um 30 Prozent senken können. Die Teilnahme an dem von Gynäkologen, Hebammen, Kinderärzten und Gesundheitswissenschaftlern entwickelten Konzept ist kostenlos. Von den Krankenkassen übernommen wird außerdem ein Geburtsvorbereitungskurs sowie die Begleitung der Schwangeren durch eine Hebamme. Auch für werdende Väter gibt es die Möglichkeit, an Geburtsvorbereitungskursen teilzunehmen – einige Krankenkassen bezuschussen dies. Weitere Informationen für werdende Eltern gibt es auch beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

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