Wenn Gleichgewichtsstörungen die Selbständigkeit bedrohen

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Selbständigkeit und Aktivität ist für Senioren das höchste Gut. Möglichst lange den Haushalt führen, alleine verreisen, Hobbys nachgehen – das gibt älteren Menschen ein großes Stück Lebensfreude. Motorische Einschränkungen, die sich mit zunehmendem Alter ergeben, können jedoch zu einer Gangunsicherheit führen, die durch Schwindelepisoden noch verstärkt wird. Viele ältere Menschen fürchten sich daher vor Stürzen. Aus Angst vor schwerwiegenden Verletzungen geben die Betroffenen mehr und mehr Unternehmungen auf. Ihre Angehörigen betrachten diese Entwicklung oft mit Sorge. Sie sollten dann nicht zögern, die Problematik anzusprechen und mit dem geliebten Menschen den Gang zum Arzt anzutreten. Dieser kann ernsthafte Erkrankungen ausschließen und die Ursachen von Schwindel, etwa Blutdruckschwankungen, ermitteln.

Sinnesorgane überprüfen lassen

Spezielle Geh- und Sehtests geben Auskunft darüber, ob der Gleichgewichtssinn geschädigt ist. Denn auch in den Ohren kann der “Übeltäter” sitzen: Kleine Kristalle, die sich in die Bogengängen des Innenohres verirrt haben, können einen gutartigen Lagerungsschwindel verursachen. Hausärzte und Patienten haben bei der Behandlung von altersbedingtem Schwindel zum Beispiel gute Erfahrungen mit dem natürlichen Arzneimittel Vertigoheel gemacht. In der hausärztlichen Leitlinie zur Therapie von Schwindel der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) ist es als einziges natürliches Arzneimittel aufgeführt. Es kann Studien zufolge die Durchblutung verbessern und Schwindelanfälle reduzieren.

Durchblutung fördern, Gleichgewicht stärken

Schwindelpatienten sollten auf körperliche Fitness achten, sich ausgewogen ernähren und reichlich trinken. Sanftes Ausdauertraining wie Wandern, Wassergymnastik oder Tanzen regen die Durchblutung an, stärken den Gleichgewichtssinn und wirken dem altersbedingten Muskelabbau entgegen. Für mehr Sicherheit in den eigenen Wänden sollten Stolperfallen aus dem Weg geräumt werden. Von liebgewonnenen Möbeln und Teppichen sollte man sich gegebenenfalls lieber trennen. Griffe in Bad und Toilette sowie Antirutschmatten in der Dusch- und Badewanne geben Halt bei der täglichen Körperpflege. Auch eine Erhöhung des Toilettensitzes kann hilfreich sein.

Quelle: djd

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