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Mit regelmäßiger Bewegung lassen sich unerwünschte Speckröllchen in den Wechseljahren aktiv bekämpfen. Dazu kann Sport die berüchtigten Hitzewallungen lindern. Foto: djd/Gynokadin/Getty

Machen die Wechseljahre dick?

(djd). Ab Mitte 40 bemerken viele Frauen Veränderungen an ihrem Körper: Obwohl sie nicht mehr essen, nehmen sie immer mehr zu. Als verantwortlich für die Extrakilos werden dann die Wechseljahre erklärt, manchmal auch eine Hormonbehandlung gegen die damit verbundenen Beschwerden.

Mit regelmäßiger Bewegung lassen sich unerwünschte Speckröllchen in den Wechseljahren aktiv bekämpfen. Dazu kann Sport die berüchtigten Hitzewallungen lindern.
Foto: djd/Gynokadin/Getty

Hormone machen nicht dick

Beide Erklärungen sind nach Ansicht von Experten falsch. Auf gynäkologischen Kongressen in Frankfurt und Stuttgart wurde nun betont, dass die Ursache für Übergewicht oft schon in einem ungesunden Lebensstil im Jugendalter zu finden ist. Dazu kommt, dass mit dem Alter der Energiebedarf des Körpers sinkt, sodass bei gleichbleibender Ernährung ein Überschuss entsteht, der zur Gewichtszunahme führt. Das ist unabhängig von den Wechseljahren und passiert auch Männern.
Eine Hormonbehandlung gegen Wechseljahresbeschwerden kann ebenfalls kaum für Gewichtsprobleme verantwortlich gemacht werden. Zwar nehmen manchmal Frauen am Anfang ein wenig zu, meist sind dies jedoch nur Wassereinlagerungen, die bei einer Dosisanpassung wieder verschwinden. Leiden Frauen bereits unter Übergewicht, sollte besonders auf die Sicherheit der Therapie geachtet werden. So ist nach Meinung der Experten die transdermale Gabe von Östrogen – also die Verabreichung über die Haut – sicherer als Tabletten, weil sie das Thromboserisiko nicht relevant erhöht. Zudem lässt sich mit einem Dosiergel wie Gynokadin die Hormonmenge individuell anpassen und auf diese Weise möglichst niedrig dosieren.

Aktiv gegen Übergewicht

Besser als alle Erklärungsversuche ist es, Übergewicht gar nicht erst entstehen zu lassen. Dafür können Frauen selbst viel tun – Tipps gibt es unter www.rgz24.de/gewichtszunahme. So sollte der sinkende Energiebedarf berücksichtigt und langsamer gegessen werden, da das Sättigungsgefühl verzögert einsetzt. Nicht zuletzt spielt Bewegung eine wichtige Rolle. Durch regelmäßigen Sport lassen sich Speckröllchen auf Dauer wirkungsvoll bekämpfen. Als günstiger Nebeneffekt kann Sport die quälenden Hitzewallungen reduzieren, während sie durch Übergewicht verstärkt werden.

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