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Die basische Ernährung ist nicht nur Gesund sondern auch schmackhaft. Gefüllter Kohlrabi mit Quinoa und Spinat. Bildquelle: Fotoarchiv ARKM

Basische Ernährung – Was bedeutet das?

Unser heutiger Lebensstil und unsere Essgewohnheiten führen bei vielen Menschen zu Blähungen, Sodbrennen und Magenschmerzen. Ganz zu schweigen von Durchfällen oder Verstopfungen. Auslöser sind unter anderem Stress, keine Zeit um vernünftig zu Essen oder schlicht weg keine Lust aufwendig zu kochen. Das daraus resultierende Vitamin,- Nährstoff,- und Mineralstoffmangel führt zu Mangelerscheinungen im Körper. Häufige Ursachen sind Müdigkeit, Schlaflosigkeit und Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen und einer chronischen Darmentzündung. Unter anderem sind diese Krankheitsbilder auch auf eine Übersäuerung des Körpers zurückzuführen. Wir essen zu viel, zu fettig, zu unregelmäßig und viel zu viel Fleisch. Pillen und Pülverchen helfen nicht mehr. Die Schulmedizin weiß nicht mehr weiter. Eine ausgewogene, basische Ernährung nach der modernen Mayr-Therapie kann langfristig große Erfolge erzielen. Bei der modernen Mayr-Kur geht es um Regeneration der inneren Organe, Entschlackung und Entsäuerung des Körpers. Eine Detox Kur (Entgiftung) für den Körper.

Die Regeln der Mayr-Kur

Das Prinzip der Mayr-Küche ist ganz einfach. Die Gesundheit eines jeden Körpers fängt bei einer gesunden Ernährung an. Und, dass eine gesunde Küche schmecken kann, ist kein Geheimnis. In der Mayr-Therapie geht es darum, mit ein paar einfach zu befolgenden Regeln und Essgewohnheiten, die gesunde Verdauung zu fördern und den Darm zu entlasten.

  1. In aller erster Linie sollte man sich Zeit zum Essen nehmen. Langsam essen, gründlich kauen und in Ruhe genießen. Die Speisen gut durchkauen damit ein Speisebrei entsteht, der gut zu verdauen ist. Das hilft, Magen und Darm zu entlasten.
  2. Frühstücken wie ein König, mittags essen wie ein Bauer und abends wie ein Bettelmann.
  3. Zwischen den Mahlzeiten sollte der Verdauung auch Zeit gegeben werden. Im Idealfall sollten 4 Std. zwischen den Mahlzeiten vergehen. Zwischenmahlzeiten sind eigentlich nicht notwendig.
  4. Am Abend lässt unsere Konzentration nach, genauso wird auch die Verdauung träge. Wenn möglich, abends ganz auf das Abendessen verzichten. Ansonsten gilt je früher desto besser und auf Rohkost verzichten. Rohkost ist schwer verdaulich und sollte vor 16.00 Uhr zu sich genommen werden.
  5. Zwischen den Mahlzeiten ausreichend trinken. 2-3 Liter Wasser, Kräutertees, Mineralwasser und Gemüsebrühen sind am besten hierfür geeignet.
  6. Basenbetonte Ernährung, d.h. viel Gemüse, Kartoffeln, vollwertige Getreidekost und kaltgepresste Pflanzenöle eignen sich langfristig am besten.
  7. Vom Essen nicht durch Handys, Tablets, Smartphone, Zeitung lesen etc. ablenken lassen.
  8. Tierisches Fett und Eiweiß erhöht die Risikofaktoren und sollten eher sparsam zu sich genommen werden.
  9. Auf kurze Garzeiten achten, damit wichtige Nährstoffe in den Lebensmitteln erhalten bleiben.

Nun scheint das auf den ersten Blick für den einen oder anderen nicht machbar zu sein. Aber: Es ist machbar – Man muss es nur wollen – Denn Gesundheit fängt im Kopf an! Mit ein paar einfachen Regeln und ein wenig Organisation bekommt man auch den Wohlfühlkörper, den man sich verdient.

Basische Lebensmittel

Eine gesunde, basenreiche Ernährung sollte aus bis zu 70-80 Prozent basischen Lebensmitteln bestehen. Zu den Basen bildenden Lebensmitteln zählen Obst und Gemüse, Salate, Sprossen, Keimlinge und Kräuter sowie Mandeln oder Mandelmus. Alle anderen Lebensmittel sind säurebildend. Das heißt aber nicht, dass man jetzt auf den Rest verzichten sollte. Im Gegenteil! Nüsse liefern dem Körper wertvolle Vitamine und Nährstoffe, genauso wie Fisch, fettarmes Fleisch, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Eine gute Alternative zur herkömmlichen Milch, die von einigen nur schlecht vertragen wird, eignet sich Mandelmilch, Hafermilch oder Sojamilch. Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Käse etc. sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden. Sie sind säurebildend. Auf Zucker oder zuckerhaltige Getränke, alkoholische Getränke, Kaffee ‚Nikotin, schwarzer Tee, Früchtetee und kohlensäurehaltige Getränke, sollte man, wenn möglich ganz verzichten. Sie zählen zu den „schlechten“ säurebildenden Lebensmitteln. Gegen ein Gläschen Wein beim Essen oder einen Espresso nach dem Essen ist aber nichts einzuwenden. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an. Kokosblütenzucker gilt als guter Säurebildner. Xylit und Erythrit wie Birkenzucker sind sogar basische Süßungsmittel, aber nur in den individuell verträglichen Mengen.

Auch wenn es sich kompliziert liest, so schwer ist das nicht. Eigentlich ganz einfach. Der überwiegende Teil der Ernährung sollte aus basischen Lebensmitteln und Getränken bestehen. Fertiggerichte sind tabu. Fertiggerichte enthalten zu viel Zucker, Glutamate und Fett. Viel zu säurebildend für eine gesunde Ernährung.

Aber zu einer gesunden Ernährung und einer gesunden Verdauung gehört ebenso der Sport.

Sport gehört zur gesunden Ernährung

Nun klingeln bei dem Wort SPORT bei allen Sportmuffeln sogleich die Alarmglocken. Sport heißt in dem Fall nicht, dass man bis zum Umfallen joggen, Rad fahren oder täglich ins Fitnessstudio rennen soll. Sport soll Spaß machen. Hauptsache Bewegung in einem moderaten Tempo und das regelmäßig. Klingt doch gut. Walken und Aquafitness sind gelenkschonend und genauso effektiv, vorausgesetzt man praktiziert es regelmäßig. Für den Anfang reicht auch schon ein Spaziergang an der frischen Luft. Hauptsache man ist in Bewegung. Und eine halbe Stunde täglich kann jeder entbehren.

Aller Anfang ist schwer, es lohnt sich aber durchzuhalten. Mit einer basenreichen Ernährung und regelmäßiger Bewegung purzeln die Pfunde wie von selbst.

VIVAMAYR

Ein guter Einstieg zur basischen Ernährung kann die F.X. Mayr-Kur bei VIVAMAYR in Maria Wörth sein. Bei VIVAMAYR lernt man viel über die gesunde, basische Ernährung kennen. Jeder Kur Gast erhält bei der Erstuntersuchung seinen individuellen Therapieplan mit seinem persönlichen Behandlungs- und Medikamentenplan. Kochkurse und Vorträge zum Thema „Die Bedeutung des Säure-Basenhaushalts in der Ernährung“ und „Bewegung als Baustein der Gesundheit“ können und sollten im VIVAMAYR besucht werden. Beautybehandlungen und Wellness gehören zu einem gesunden Körper ebenfalls dazu. Das VIVAMAYR bietet hierzu eine großzügige Sauna- und Wellnesslandschaft, sowie einen Beautybereich an. Bei VIVAMAYR fehlt es einem an nichts, so dass man sich ganz entspannt auf seine individuelle Kur konzentrieren kann.

Viel Geduld und Durchhaltevermögen braucht man aber trotzdem. Es kann nicht von einem auf den anderen Tag so klappen wie wir uns das vorstellen. Man sollte sich trotz dessen keinesfalls unter Druck setzen. Die Gesundheit, die Haut und der Darm werden es uns Danken. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Zu Hause darf dann auch mal ruhig der Schlemmertag eingelegt werden, sofern es bei dem einen Tag bleibt. Keiner ist unfehlbar und verzichtet sein ganzes Leben auf Schokolade, Eis und Fastfood. Niemand soll auf Einladungen und Feiern, auf Weihnachten oder Ostern, geschweige denn auf Hochzeiten und Geburtstage verzichten. Viel wichtiger ist es doch langfristig mit sich und seinem Körper im Einklang zu sein.

Das VIVAMAYR Hotel in Maria Wörth Bild: Fotoarchiv ARKM
Kochkurs im VIVAMAYR Maria Wörth Bild: Fotoarchiv ARKM

Text und Bilder: Alexandra Rüsche

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