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Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de/spp-o

Lebensstilveränderungen: Ernährung und Bewegung

(akz-o) In Deutschland werden etwa fünf Millionen Menschen, vorwiegend Frauen, von den Beschwerden des chronischen Reizdarmsyndroms geplagt. Mit dem neuen Online-Symptomtest auf www.pflanzliche-darmarznei.de können Betroffene jetzt feststellen, ob ihre Beschwerden wie immer wieder Durchfall und/oder Verstopfungen, Bauchkrämpfe oder Blähungen möglicherweise auf das Reizdarmsyndrom hindeuten. Der Test wurde in Kooperation mit Professor Jost Langhorst, Universität Duisburg-Essen, erstellt und basiert auf den Leitlinien zur Diagnose von Reizdarm. Liefert der Test Hinweise auf ein Reizdarmsyndrom, sollte anschließend eine umfassende ärztliche Diagnose erfolgen.

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Symptomtest und Arztsuche online

Die neue Online-Arztsuche, die gemeinsam mit der Deutschen Reizdarmselbsthilfe e.V. entwickelt wurde, unterstützt Betroffene bei der Suche nach einem Reizdarmspezialisten in der Nähe des Wohnortes.

Da bei jedem Patienten unterschiedliche Beschwerden im Vordergrund stehen und sich diese im Krankheitsverlauf ändern können, ist bei Reizdarm eine maßgeschneiderte Behandlung nötig. „Sie beinhaltet Medikamente sowie Lebensstilveränderungen im Bereich Ernährung, Bewegung, Entspannung und Stressregulation“, erklärt Langhorst. Im Rahmen dieser sogenannten integrativen Therapie kommen auch pflanzliche Arzneimittel zum Einsatz, da sie gut verträglich und daher für eine Langzeitanwendung besonders geeignet sind.

So wird zum Beispiel die entzündungshemmende und Darmkrämpfe lindernde Heilpflanze Myrrhe bei der Reizdarm-Behandlung vielfach eingesetzt. Eine Studie in deutschen Arztpraxen hat ergeben, dass ein pflanzliches Arzneimittel mit Myrrhe bei Reizdarmpatienten zu einer deutlichen Besserung der Durchfallsymptomatik und des Gesamtbeschwerdebilds führte. Eine Forschergruppe der Universität Leipzig konnte 2012 zeigen, dass Myrrhe den Spannungszustand der glatten Darmmuskulatur senkt, die Stärke der Darmkontraktionen verringert und dadurch Darmkrämpfe lindern kann. Bestätigt wurde die krampflindernde Wirkung zudem durch eine aktuelle Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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