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Zahnärzte warnen: Zahnfleischbluten kann ein Hinweis auf Parodontitis sein. Foto: djd/Aminomed/Getty Images/iStockphoto

Mit Zahnfleischbluten ist nicht zu spassen

(djd). Wer bei der Zahnpflege rote Spuren im Waschbecken entdeckt, glaubt oft, zu fest geputzt zu haben. Doch Zahnmediziner raten dringend, Zahnfleischbluten ernst zu nehmen. Vor allem dann, wenn sich die Blutungen häufen – etwa auch beim Biss in harte Brotkanten oder knackiges Obst. Dahinter könnte sich eine Gingivitis verbergen. Diese Zahnfleischentzündung entsteht bei mangelnder Zahnpflege. Lagert sich auf den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen eine Mischung aus Speichel und Speiseresten ab, entstehen sogenannte Plaques. Diese bilden einen idealen Nährboden für Bakterien. Auf Dauer kann eine Parodontitis entstehen, bei der die Entzündung auf den Kieferknochen übergreift. Schreitet die Erkrankung fort, droht nicht nur Zahnverlust: Gefährliche Keime können ins Blut gelangen und im schlimmsten Fall etwa die Herzklappe angreifen.

Risiko-Test: Die Mundhygiene hinterfragen

Jeder zweite deutsche Erwachsene leidet an einer parodontalen Erkrankung. Ab einem Alter von 40 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit an, eine Parodontitis zu entwickeln. Neben dem Alter begünstigen auch andere Risikofaktoren die Erkrankung – doch für Laien sind die Signale schwer zu deuten. Mit einem Risiko-Test unter www.aminomed.de/PRT kann man sich beispielsweise eine Einstufung der persönlichen Risikofaktoren und Feedback zu Mundpflege-Gewohnheiten holen. Zudem werden auf der Seite Fragen rund ums Zähneputzen beantwortet – etwa wie häufig, wie lange und in welchem Abstand nach säurehaltigen Speisen und Getränken geputzt werden sollte. “Wir wollen für das Thema Parodontitis sensibilisieren und auf die besonderen Risikogruppen aufmerksam machen”, erläutert Dr. Jens Martin Quasdorff von Dr. Liebe, einem Hersteller medizinischer Spezialzahncremes.

Zahnärzte warnen: Zahnfleischbluten kann ein Hinweis auf Parodontitis sein.
Foto: djd/Aminomed/Getty Images/iStockphoto

Schädliche Bakterien mit guter Zahnpflege bekämpfen

Eine gründliche, gewissenhafte Pflege des Mundraums kann Parodontitis vorbeugen. Neben Zähnen und Zahnzwischenräumen sollte auch die Zunge gründlich gereinigt werden. Denn hier siedeln sich rund 80 Prozent der Keime an. Für die Zahnzwischenräume spielen Interdentalbürsten und Zahnseide eine große Rolle. Auch sollte man eine Zahncreme mit entzündungshemmenden, antibakteriellen und beruhigenden Eigenschaften verwenden. Kamillenblüten-Extrakt, wie er zum Beispiel in der medizinischen Zahncreme Aminomed enthalten ist, erfüllt diese Eigenschaften. Ein spezielles Doppel-Fluorid-System kann vor Schmerzempfindlichkeit schützen. Der von Zahnärzten empfohlene Richtwert pro Zahnputzeinheit liegt im Übrigen bei drei Minuten – Zähneputzen vor dem Fernseher oder mit Musik kann das Ganze kurzweiliger machen.

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