Foto: I‘m friday/shutterstock/ratiopharm/spp-o

Schleimbeutelentzündung: Wie sie entsteht und was dann hilft

(akz-o) Schmerzen an den Gelenken können viele Ursachen haben. Eine kann eine Schleimbeutelentzündung sein. Diese äußert sich oft in einer Schwellung der betroffenen Region, die zudem schmerzhaft auf Druck reagiert.

Sie sind wenige Zentimeter klein und im normalen Zustand flach. Schleimbeutel, wovon es bis zu 150 Stück im Körper gibt, wirken als Dämpfer zwischen Knochen und Muskeln bzw. Sehnen oder Haut. Sie befinden sich deshalb vor allem an besonders beanspruchten Stellen wie Schultern, Ellenbogen, Hüfte oder Knien.

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Anhaltende oder immer wiederkehrende Tätigkeiten begünstigen eine im Fachjargon als Bursitis bezeichnete Schleimbeutelentzündung. Bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel Menschen mit sitzender Tätigkeit, Reinigungskräfte, aber auch Hochleistungssportler, sind dementsprechend häufiger als andere betroffen. Insbesondere an Schultern, Ellenbogen oder Knien kann dauerhafte Drucküberbelastung zu Entzündungen führen. Weitere Auslöser können äußerliche Gewalteinwirkung durch (Sport-)Unfälle, bakterielle Infektionen, Gelenkserkrankungen wie Arthritis oder Stoffwechselerkrankungen wie Gicht sein.

Häufig ist die betroffene Stelle gerötet und warm und schmerzt bei Berührung. Wer eine Schleimbeutelentzündung vermutet, kann durch eine Ultraschalluntersuchung beim Arzt Klarheit bekommen. Damit aus einer akuten Entzündung keine chronische wird, sollte diese in jedem Fall behandelt werden.

Wenn eine Schleimbeutelentzündung therapiert wird, lassen die Schmerzen meist schnell nach. Um die Schmerzen zu lindern und die Entzündung zu behandeln, können Ruhigstellung und Kühlung mittels eines Kühlpacks helfen. Zur Behandlung mit Arzneimitteln bieten sich außerdem entzündungshemmende Schmerzgele (z.B. Diclo-ratiopharm Schmerzgel) an. Aus diesen dringt der Arzneistoff durch die Haut ein und wirkt direkt am entzündeten Gewebe. Schmerzgele können in der Akutphase die Wirkung der vom Arzt verordneten Tabletten zusätzlich unterstützen. Später sind sie eine schonende Methode, um die Therapie fortzusetzen, da sie nicht den gesamten Organismus belasten, sondern direkt an der entzündeten Stelle wirken.

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