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Bild von Angelo Esslinger auf Pixabay

Arthrose ist nicht heilbar aber die richtige Ernährung lindert Beschwerden

Bis heute ist Arthrose nicht heilbar. Doch moderne Therapieansätze können helfen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und Beschwerden zu lindern. Medikamente und eine Bewegungstherapie, aber auch Ernährungsweisen können den Verlauf von Arthrose beeinflussen. Die AOK Hessen informiert über die Erkrankung und Lebensmittel, die entzündungshemmend wirken sowie dem Knorpelabbau entgegenwirken können.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die alle Gelenke betreffen kann. Mit zunehmendem Alter können sich die Verschleißerscheinungen erhöhen. Die Erkrankung entwickelt sich häufig bei Menschen über 50 Jahren, bei Übergewicht oder ungünstigen Erbanlagen. Bei Arthrose wird der Gelenkknorpel weich, dünn und rissig. Diese Risse in der Knorpeloberfläche und abgeriebene Knorpelteilchen reizen die Gelenkinnenhaut, die sich dadurch entzünden kann. Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen sind in der Regel die Folge. Schreitet der Knorpelverlust weiter fort, reibt schließlich Knochen auf Knochen. Dies kann erhebliche Schmerzen verursachen.

Sind die Gelenke entzündet, wird empfohlen, bestimmte Lebensmittel zu meiden und andere bevorzugt zu verzehren. Zu den Nahrungsbestandteilen, die Entzündungen fördern, zählt besonders die Arachidonsäure. Sie findet sich ausschließlich in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs, also in Fleisch- und Wurstwaren sowie in Eiern, Milch, Käse und Sahne.

Bei einer entzündlichen Arthrose können diese Lebensmittel schmerzlindernd wirken:

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Leinöl und Walnussöl: Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und sind reichlich in Lein- und Walnussöl enthalten.

Obst, Gemüse und Kräuter: Entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe sind in vielen Obst- und Gemüsesorten sowie in Kräutern enthalten. Hohe Mengen finden sich insbesondere in Spinat (Flavonoide), Brokkoli (Senföle), Knoblauch (Allicin), Blaubeeren (Anthocynidin) und Orangen (Karotinoide). Die Vitamine C und E im Spinat und der Mineralstoff Selen im Brokkoli schützen zusätzlich vor freien Radikalen. Das in Äpfeln enthaltene Vitamin B6 wird zudem für die Herstellung des Knorpelbaustoffs Glukosamin benötigt.

Gewürze: Ingwer, Kümmel und Knoblauch sind entzündungshemmende Gewürze. Kreuzkümmel und Koriander regen die Durchblutung der Gelenkschleimhaut an und können so den Schmerz lindern.

Knoblauch, Zwiebeln und Lauchgemüse: Ihre Inhaltsstoffe entfalten nachweislich eine knorpelschützende Wirkung.

Hafer, Naturreis, Gerste, Hirse und Topinambur: Diese Lebensmittel enthalten Kieselsäure (Silizium), welche eine knorpelstabilisierende Wirkung haben kann. Kräutertees aus Brennnessel oder Schachtelhalm enthalten ebenfalls viel Kieselsäure.

Viele Lebensmittel können den Körper aktiv bei der Regeneration unterstützen. Nahrungsmittel sind jedoch nur ein Baustein in der Arthrose-Therapie und können keine medizinische Behandlung oder Beratung ersetzen.

Quelle: AOK Die Gesundheitskasse

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