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Gesichtsrose: Immunsystem stärken und Beschwerden lindern

Auch wenn der Name Gesichtsrose relativ schön klingt, verbirgt sich hinter dahinter eine unangenehme und schmerzhafte Krankheit. Die Behandlung erfolgt im Allgemeinen durch den Arzt mit Medikamenten. Der Patient ist jedoch nicht hilflos, sondern kann die Symptome durch ein umsichtiges Verhalten lindern und so den Heilungsprozess beschleunigen.

Symptome der Gesichtsrose

Relativ bekannt ist die Gürtelrose, die sich von der Gesichtsrose lediglich dadurch unterscheidet, dass die Symptome an einem anderen Körperteil auftreten: Während dies bei der Gürtelrose der Rumpf ist, sind die Beschwerden bei der Gesichtsrose am Kopf beziehungsweise dem Gesicht festzustellen.
Die Betroffenen bemerken an einer Gesichtshälfte Brennen und Schmerzen, was äußerst unangenehm ist. Zu diesem Zeitpunkt sind äußerlich keine weiteren Symptome zu sehen. Im weiteren Verlauf sind mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen zu sehen, die später aufplatzen und Krusten bilden. Bei der Gesichtsrose können als Folge darauf Schmerzen im Oberkiefer durch betroffene Nerven oder Sensibilitätsstörungen entstehen. Die Beschwerden können sich auf den oberen Rumpf ausbreiten.

So entsteht die Gesichtsrose

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Jeder Mensch, der als Kind an Windpocken erkrankt ist, birgt das Risiko in sich, eine Gesichts- oder Gürtelrose zu bekommen. Die Varizella-Zoster-Viren, die für den Ausbruch der Windpocken verantwortlich sind, verbleiben ein Leben lang im Körper. Sie verstecken sich quasi an Knotenpunkten im zentralen Nervensystem und „schlafen“ dort.
Wenn das Immunsystem des Menschen in bestimmten Lebensphasen schwächelt, können die Viren zu neuem Leben erwachen. Sie wandern entlang der entsprechenden Nervenbahnen, was zu Reizungen, Schmerzen und Hauterscheinungen führt.

Behandlung der Gesichtsrose

Betroffene, die unter Schmerzen im Gesicht und/oder Bläschenbildung leiden, sollten auf jeden Fall ihren Arzt aufsuchen. Er verschreibt ihnen Medikamente, die die Ausbreitung der Viren eindämmen. Außerdem helfen Schmerzmittel, die Beschwerden zu lindern.
Einen wichtigen Teil der Behandlung können die Patienten aber selbst vornehmen. Es ist bekannt, dass sich eine Gesichts- oder Gürtelrose dann zeigt, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Um in Zukunft nicht erneut daran zu erkranken, ist es hilfreich, das eigene Immunsystem so gut wie möglich zu stärken. Nur dann ist es in der Lage, die Varizella-Zoster-Viren selbst in Schacht zu halten.

Das Immunsystem stärken
• Stress schwächt das Immunsystem. Bei stressigen Phasen im Job oder in der Beziehung bietet es sich daher an, die Probleme möglichst aus dem Weg zu räumen.
• Um mit Stress leichter umzugehen, bietet es sich außerdem an, eine Entspannungsmethode wie Yoga oder autogenes Training zu erlernen.
• Über die Ernährung lässt sich das Immunsystem gut stärken. Viel frisches Obst und Gemüse, Wasser sowie möglichst wenig Fertigprodukte helfen dabei, gesund zu bleiben.
• Sport ist gesund, aber zu viel Sport kann ebenfalls zu Stress führen und dadurch das Immunsystem schwächen. Es ist wichtig, ein gesundes Mittelmaß zu finden.
Beim Schlafen erholt sich der Körper und sammelt neue Kräfte. Zwischen sieben und acht Stunden sollten der Körper nachts ruhen können.