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Ein gesunder Lebensstil schützt vor Infektanfälligkeit in der Corona-Krise

Dr. Hietkamp ist Arzt für Naturheilverfahren und seit über 20 Jahren ärztlicher Leiter im Gräflicher Park Health & Balance Resort in Bad Driburg und überzeugt davon, dass der Lebensstil weitgehend die Infektanfälligkeit der Menschen bestimmt. Was dabei entscheidend ist und welche Präparate von Vorteil sein könnten, um sich vor dem Corona-Virus zu schützen, erklärt er im Interview. Schließlich bleibt gerade in der aktuellen Situation genügend Zeit, um sich seinem Körper und der Stärkung des Immunsystem zu widmen.

Die Auswirkungen des Corona-Virus hält die Welt in Atem und hat auch Deutschland schwer getroffen. Wie können wir unsere Infektanfälligkeit Ihrer Meinung nach minimieren?

Der Lebensstil ist dafür entscheidend. So ist beispielsweise ausreichend Schlaf, der möglichst lange vor Mitternacht beginnt, eine der besten Möglichkeiten, um sich vor viralen Infektionen zu schützen und das Immunsystem fit zu halten. Dabei sollte das Fenster offen und der Schlafraum völlig abgedunkelt sein. Leuchtende elektronische Geräte gehören auch nicht ins Schlafzimmer. Und: Eine Stunde vor Schlafbeginn sollten alle Bildschirme ausgeschaltet sein.

Was gehört noch zu einem gesunden Lebensstil?

Bewegung ist ebenfalls sehr wichtig. Den optimalen Effekt erzielen Sporttreibende morgens im nüchternen Zustand. Auch Wechselduschen sind gut, denn der Kalt-Warm-Reiz vermehrt Zellen des Immunsystems, die bei der Abwehr viraler Infektionen wichtig sind. Dabei ist es ideal, wenn während des Duschens zwei bis drei Mal 30 Sekunden kalt geduscht wird. Schließlich spielt auch die Ernährung eine ausschlaggebende Rolle.

Wie muss denn eine Ernährung, die die Infektanfälligkeit minimiert, aussehen?

Mit ein paar Tipps Infektanfälligkeit minmieren.
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Eine pflanzenbasierte Ernährung verbessert die Mikrozirkulation, eine wichtige Funktion des Körpers, um mit Infekten klar zu kommen. Zucker reduziert direkt die Effektivität der Immunzellen und sollte daher möglichst vermieden werden. Auch Weißmehlprodukte wie Pizza und Pasta sollten nach Möglichkeit reduziert und durch Vollkornlebensmittel ersetzt werden. Gut sind hingegen Paranüsse, denn sie enthalten viel Selen und leisten einen Beitrag in der Infektabwehr. Selbst eine Nuss täglich bewirkt schon etwas und reduziert nachweislich unter anderem den Cholesterinspiegel. Und auch Süßholz, aus dem beispielsweise Lakritz besteht, kann sich positiv auf die virale Abwehr auswirken. Zudem gilt es, viel zu trinken, und zwar so viel, dass der Urin immer hell bleibt. Wer kann, sollte von Kaffee auf Tee umsteigen sowie auf Alkohol verzichten.

Welche Vitamine sollte man einnehmen, um eine Infektion vorzubeugen?

Vitamin D hat eine vorbeugende Wirkung bei vielen Infekten und Erkrankungen. In einer hohen Dosierung – Vitamin D 20000 IU – sind die Kapseln verschreibungspflichtig. Vitamin D wird im Körper auch durch die Sonne produziert. Daher hilft es ebenfalls, sich 15 bis 20 Minuten mit bloßen Armen und Beinen in die Sonne zu legen.

Wie sieht es bei einer bereits bestehenden Infektion aus? Gibt es hierbei unterstützende Präparate?

Zink wirkt toxisch auf Viren. Zink Lutschtabletten beispielsweise erhalten Sie in der Apotheke und in gut sortierten Drogeriemärkten. Auch hochdosiertes Vitamin A kann vorbeugend oder bei bestehenden Infektionen genommen werden, dieses ist jedoch hochdosiert verschreibungspflichtig. Acetylcystein Brausetabletten (ACC) mit N-Acetyl-Cystein erhöhen im Körper den Spiegel an Glutathion und können dadurch die Nebenwirkungen einer Grippe deutlich reduzieren. Im Infekt unterstützt auch Oregano-Öl oder auch Wasserstoffperoxid gegen bestehende Symptome. Mit verdünntem Wasserstoffperoxid kann man beispielsweise gurgeln oder die Nase spülen, das wirkt toxisch gegen Viren.

Quelle: Global Communication Experts GmbH

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