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Eine Arthroskopie wird bei Knieproblemen durchgeführt.
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Behandlungen von Knieverletzungen

Kniebeschwerden entwickeln sich häufig nur langsam. Sehr häufig sind Traumen ausschlaggebend für eine Behandlungsnotwendigkeit. Die Schäden im Knie entstehen nicht über Nacht, sondern sind eine dauerhafte Erscheinung. Die Schmerzen treten häufig erst nach dem Trauma eines Sturzes auf. Durch die Feststellung eines Knieschadens in einem MR-Röntgen lässt sich auch die notwendige Behandlung feststellen. Als Behandlungsmethoden haben sich, je nach Krankheitsbild, operative und auch konservative Methoden sehr bewährt. Gerade die Gelenksspiegelung ist bei vielen Medizinern eine beliebte Methode zur Untersuchung eines Knieschadens. Der Fachbegriff für diese Methode nennt man Arthroskopie. Darunter versteht man eine der schonendsten Operationsmethoden bei Knieschäden. Es handelt sich aber um ein minimalinvasives Operations-Verfahren mit dem Ziel, das Gelenk in seiner ursprünglichen Form zu erhalten. Mit Hilfe der  Arthroskopie soll das Knie wieder funktionsfähig gemacht werden. Das Gerät wird dabei auf der einen Seite des Knies in das Kniegelenk eingeführt. Der Arzt kann durch eine Lichtquelle am vorderen Ende des Geräts die Knieschäden während des Eingriffs ausmachen und ggf. durch weitere eingeführte Instrumente, die durch einen zweiten Schnitt auf der anderen Seite des Kniegelenks eingeschoben wurden, kleinere Schäden sofort zu beheben. Es gibt unterschiedliche Arten von Knieschäden die unter anderem auch mit einer Arthroskopie festgestellt werden können. Der Arzt sieht mit Hilfe der Arthoskopie in das Knie hinein und kann dann beurteilen welche spätere Behandlungen notwendig sind. Solch ein operativer Eingriff durch die Arthroskopie hat sich durchaus bewährt, weshalb diese Methode heute zu den weit gängigsten Eingriffsmethoden bei Operationen und der Feststellung von Behandlungsmethoden erfolgt.

Welche Vorteile bietet die Arthroskopie

Es wurde bereits kurz darauf verwiesen, dass die Arthroskopie ein sehr schonender Eingriff ist. Es handelt es sich dabei nur um einen sehr geringen operativen Eingriff. Nur ein kleiner Schnitt auf beiden Seiten des Knies wird benötigt.  Aus diesem Grund bedeutet dieser Eingriff eine absolut geringe Belastung für den gesamten Körper. Jeder operative Eingriff muss erst vom Körper verarbeitet werden. Daher ist die Arthroskopie mit seiner schonenden Methode auch nicht sehr schmerzvoll. Der Eingriff unter Narkose oder Teilnarkose. Die Schmerzen nach der OP sind  im Vergleich zu anderen Eingriffen gering, weshalb viele Patienten auch unmittelbar nach dem Eingriff wieder zur Arbeit gehen können.

Wann macht die Arthroskopie Sinn?

Grundsätzlich ist die Arthroskopie bei allen Knieproblemen sinnvoll, wenn sich aus dem MR ein solches Erfordernis gegeben sein sollte. Es sind Meniskusschäden oder auch Verletzungen an den Kreuzbändern unter den häufigsten Anwendungsfeldern zu finden.